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Schultergelenkentzündung Frozen shoulder

Nachfolgend ein langer Text welcher die Problematik von Schultergelenkverletzungen beim Klettern näher beschreibt.

Wir alle sind beim ausüben unseres Lieblingssportes sehr bedacht auf die Gesundheit. Beim Klettern haben wir es mit einem sehr gesunden Sport zu tun, wo unterschiedliche Körperpartien beansprucht werden. Statistisch gesehen gibt es sehr wenige vom Klettersport ausgehende Verletzungen.

Oft haben wir es mit muskulären Überbelastungen zu tun welche mit einer gezielten Trainingsplanung behoben werden können. Nur Bouldern am Limit ist sicherlich nicht zu empfehlen als Training. Die Trainingsmöglichkeiten sind heute auf einem sehr hohen professionellen Niveau. Für einen Kletternden mit einem Niveau 7a genügt ein wöchentliches Training a 2 h Bouldern oder 4h Seilklettern in der Halle.

Je sicherer wir uns in einem Schwierigkeitsgrad bewegen, je geringer ist die Gefahr einer Verletzung. Hierzu dient uns die Pyramide, welche als Gradmesser gilt ob wir einem Risiko ausgesetzt sind oder nicht. Dabei gilt bevor wir einen neuen Schwierigkeitsgrad in Angriff nehmen sollten wir bereits einige Routen des Schwierigkeitsgrades davor geklettert haben, sowie ein vielfaches der leichteren Schwierigkeitsgrade.

Schwerwiegender sind Sehnenverletzungen. Hier gilt es ganz klar genügend lange Heilungszeit einzuplanen. Generell wird zu oft trainiert, gerade Kletterneulinge sind zumal sehr enthusiastisch unterwegs mit mehreren wöchentliche Trainings. Die Finger können hie und da dann schon mal Schmerzen. Was nicht sein muss.

Nachfolgend nun eine Verletzung welche schwerwiegende Konsequenzen hatte, welche mir (Guido) das Klettern während beinahe 2 Jahren verunmöglichte. Eine Leidensgeschichte ohne dass ich mir eine Verletzung zuzog.

Ich klettere seit ich 14 Jahr alt bin, seit mehr als 20 Jahren immer wieder 7a-7c. Ich wurde urplötzlich vom Symptom eines stechenden Schmerzes im Schultergelenk heimgesucht beim klettern. Zunächst wussten auch die Ärzte keinen Rat. An ein klettern war nicht mehr zu denken. Die Ursache konnte sich auch niemand erklären.

Nach weiteren Konsultationen traf ich auf einen Arzt der sofort und ganz klar eine Entzündung der Sehne welche zum Schultergelenkinnenraum führt diagnostizierte. Weiter wurde nun eine Frozen Shoulder (Schultersteife) diagnostiziert.

Auf der Suche nach Informationen wie der Krankheitsverlauf ist, und wie und wann ich wieder klettern kann wurde ich im Internet nicht richtig fündig. Daher verfasse ich diesen ausführlichen Bericht. Ich hoffe mit meiner Erfahrung anderen Mut und Unterstützung zu bieten.

Zu Beginn war dieser brachiale, punktuell stechende Schmerz in der Schulter bei einem Seitwärtszug. Der Schmerz verunmöglichte jegliche Kraft aufzubauen um den Zug auszuführen, ich fiel regelrecht ab wie ein Sack. Einfaches Klettern ging, jedoch resultierte dies ebenfalls mit schneller Ermüdung und zunehmendem Schmerz. Auch im alltäglichen Leben nimmt der Schmerz während 3 Monaten zu. Etwas tragen, etwas vom Küchenschrank entnehmen, Jacke anziehen. Der Schmerz nimmt zu und man kann nichts machen.
Diese Symptome nennt man Bewegungsschmerz in den drei Phase bei einer Frozen Shoulder. Dem Klettern wie auch, je nach Beruf, dem Arbeiten muss umgehend abgesagt werden. Die Entzündung muss ärztlich behandelt werden. Bei mir wurde leider zu lange mit der Bekämpfung der Krankheit zugewartet, da unklar war was die Diagnose ist. Bei mir wurde dann Cortison direkt in die betroffene Schulterpartie gespritzt. Das erste mal nach 6 Monaten nach Beginn der Schmerzen. Mittlerweile, nach Beginn der Schmerzen bis Ende der Schmerzen und Cortisonbehandung vergingen 15 Monate. Mittlerweile war die Bewegungsfreiheit, frontal 50%, seitlich 30%, arg eingeschränkt! An ein Klettern war nur draussen in plattigem Gelände zu denken, jedoch waren die Sorgen um das geliebte Hobby noch die geringsten! Der Alltag gestaltete sich sehr schwierig.
Die zweite Phase der Einsteifungsphase geht mit der Aufhebung der Beweglichkeit einher. Ab hier begleiten einem vor allem leichte Schmerzen, jedoch kommt es zu massiver Beeinträchtigung des Schlafes. Nurmehr auf dem Rücken kann man schlafen, da die Schulter bei Belastung schmerzt. Auch ist diese Zeit sehr schwierig da man nicht weiss wie die Beweglichkeit wieder erlangt werden kann. Psychologisch eine Zeit voller Selbstzweifel. Überall im Alltag stösst man an Grenzen!

Der Facharzt verordnete nach 15 Monaten das erste mal Physiotherapie. In meinem Fall war dies zu spät, da bei Frozen Shoulder die Einsteifungsphase entscheidend ist für die Wiedergenesung. Je weniger die Weichteile sich verkrusten, je weniger wird die Beweglichkeit eingeschränkt. Daher muss unbedingt der Bewegungsschmerz behandelt werden damit die Entzündung so schnell wie möglich abschwillt. Daher ist es auch wichtig die Arbeit ruhen zu lassen und sich auf die Krankheit zu konzentrieren. Dies klingt schwierig weil es keine eindeutige Diagnose gibt. (Zudem werden viele dem Klettern die Schuld zuweisen. Ist jedoch unmöglich.) Ich kletterte vor Beginn der Schmerzen wenig und nur im Grad 6c-7a. Nicht höher. Und wegen nur einem brachialen Zug verletzt man das Schultergelenk kaum, ohne es mechanisch zu beschädigen.
Bei mir war die Blattsehne arg angescheuert. Dies auf Grund der Entzündung und des nun zu engen Durchlass der Sehne vom Schulterblatt zum Schultergelenkinnenraum.

Wichtig ist die Schulter und den Arm zu bewegen, therapeutisch so wie auch selbst zu Hause. Die Übungen werden vom Arzt und dem Physiotherapeuten gezeigt. Somit kann dem einsteifen entgegengewirkt werden. Dies ist extrem wichtig, da nach Beginn der Physiotherapie bis zum Wiedererlangen einer akzeptablen Beweglichkeit ca. 12 Monate vergehen. Je weniger stark die Bewegungseinschrankung je besser die Aussichten wieder annähernd 95% der Beweglichkeit zu erlangen. Eines gleich vor Weg, die volle Beweglichkeit zu erlangen wie vor der Krankheit wird von allen Ärzten als nicht möglich erachtet. Nach persönlicher Erfahrung ist dem auch so. Während den beiden Phasen sollte auf das Klettern vollständig verzichtet werden. Davon ausgeschlossen sind sehr leichte Grat - oder Plattentouren am Fels.

Die dritte Phase der Lösungsphase ist von Person zu Person unterschiedlich. Hier spielen Alter, allgemeine Fitness, Grad der Einsteifung, Dauer der Einsteifung, Eigenmotivation, sowie verordnete Therapie eine erhebliche Rolle. Die gute Nachricht, Klettern als gesunde Sportart kommt dem Heilungsprozess entgegen und unterstützt das Wiedererlangen der Beweglichkeit. Mit dem Beginn der Physiotherapie kann nun auch zwei mal monatlich der Gang in die Kletterhalle oder an den Fels unternommen werden. Jedoch gilt hier strikt: Kein Bouldern!!, kein Training im eigentlichen Sinne sondern nur gezieltes Bewegen des Körpers und der beeinträchtigten Partie in max. senkrechter Wand bis 5c-6a. Es wird während den 12 Monaten Physiotherapie immer wieder Rückschläge geben. Verspannungen kommen nun häufig vor. Bei mir war es so, und ich legte immer wieder einen bis zwei Monate Pause ein mit Klettern.

Aktuell bin ich bei 30 Monaten seit Schmerzbeginn angekommen! Seit 15 Monaten in Behandlung in Physiotherapie. Und erst jetzt kann ich sagen habe ich wieder so viel Beweglichkeit erlangt, dass ich den Alltag ohne Einschränkungen bewerkstelligen kann. Auch beim Klettern kann ich mich wieder jenseits der 7a bewegen. Obwohl ich weiss das nur mehr ein wöchentliches Training sein soll um nicht andere Überbelastungen zu provozieren auf Grund dessen dass ich anormal bewege mit der beeinträchtigten Schulter. Bei wöchentlichem mehrmaligem strengen klettern ermüde ich zu stark und die Schulter, der Rücken wird zu verspannt.

Ich möchte allen Mut zusprechen, welche Schulterverletzungen und Frozen Shoulder diagnosen haben, denn der Heilungsprozess ist sehr lang und verlangt sehr viel Fingerspitzengefühl. Jedoch bietet gerade eine Frozen Shoulder ein bestes Beispiel wie Dank Physiotherapie und Klettern eine markante Verbesserung der Beweglichkeit möglich ist. Alle Ärzte attestieren mir eine beeindruckende Beweglichkeit an der betroffenen Schulter nach einer solangen Einsteifungsphase. Ich bin sehr froh darüber keine Einbusse der Lebensqualität zu haben und heute wieder so zu klettern wie ich es mir Wünsche.

In diesem Sinne gilt jetzt wieder Rock on!!! wie ne more!!

Fotos meiner Beweglichkeit:

Injured shoulder movement restricted about 50% December2016Injured shoulder movement restricted about 5% November 2018Good shoulder no movement restriction November 2018

Neue Boulderhalle Gaswerk Schlieren

Am 01.November 2018 wurde die neue Boulderhalle im Gaswerk in Schlieren bei Zürich eröffnet. Die neue Boulderhalle wurde von mir (Guido) besucht, ich war früher ab und zu im Gaswerk zum klettern. Mit den vielen neuen Angeboten im Raum Bern und den für uns (Berner) doch enorm hohen Preisen verlor das Gaswerk zunehmend an Reiz.

Die Boulderanlage ist gelungen und so tobte ich mich wie alle anderen auch ausgiebig aus. Besonders sticht die helle, gleichmässig beleuchtete Anlage heraus. Die dunklen Wände sind eine Novität in der Schweiz und ist clever gewählt um das Problem des Gummiabriebs, schwarze Spuren in den Griff zu bekommen. Netter Nebeneffekt ist der edle Gesamtlook. Auch die Hallenaufteilung überzeugt. Die Ausstiege oben heraus sind super angenehm und Treppen gibt es genügend um schnell wieder unten einsteigen können! Definitiv Suchtgefahr.

Boulderfotos:

New boulderhall rightStill one of my favorite boulders!New boulderhall leftOverview

Alpsteinmarathon Speedbegehung

Nach dem doch sehr heissen Sommer und der bei vielen witterungsbedingten Auszeit wächst der Drang wieder den Fels unter die Füsse zu nehmen.
Nicht alle haben sich dem Dolce far niente hingegeben. Einige haben wiederum Spitzenleistungen an den Tag gelegt!

So haben der Schweizer Roman von Schulthess und der bekannte Deutsche Kletterer Michi Wohlleben am 07.06.2018 den Alpsteinmarathon in 1:41:33 durchklettert. Die Route misst 835 m, 21 Seillängen. Eine beeindruckende Zeit, welche den bisher gehaltenen Rekord deutlich unterbot.
Der Alpsteinmarathon ist wie der Name es verrät im Alpstein gelegen und endet kurz unterhalb des Hundsteins weit oberhalb des malerischen Fälensees. Thomas Wälti der eifrige Erschliesser in der Ostschweiz und auch Führerautor des Kletterführers Churfirsten-Alvierkette-Fläscherberg hat die Route im Jahr 2006 eröffnet, seither ist sie einer der grossen Klassiker und anerbietet sich für Kletterer im soliden 6b Grad. Immer wieder sind seither neue lohnende Routen hinzugekommen.
Wer es in die Region zieht und gerne noch auf der Suche nach langen Klassikern ist der findet untenstehend visuelle Eindrücke in den ausführlichen Video's.

https://www.youtube.com/watch?v=xhjjiSL1EfA Rote Freiheit
https://www.youtube.com/watch?v=pm8DZtdZISs Alpsteinmarathon

Hier auch noch einige Fotos des Schnellzugsduos: Roman von Schulthess und Michi Wohlleben.
Roman gehörte dem ersten SAC-Expeditionsteam an war zudem Scalamalade Athlet. Bilder: Roman von Schulthess

Roman los gehtsFälenseeTime Roman and MichiGipfelbuch Alpsteinmarathon

Schwarzmönch update Juli 2018

Schwarzmönch update Juni 2018. Die Vorgeschichte zu diesem strengen Wochenende war beinahe so ereignisreich wie das Klettern der beiden letzten Tage, und zeigt, dass nach 7 Seillängen in der Hauptwand der Aufwand bereits mächtig ist weiterzubohren.
Nach dem ich im Sommer 2017 mit Köbi das Biwak ausgebaut habe und er sich beim Sturz beim Zustieg zum Biwak den Fuss arg verstaucht hatte war eine Helikopterevakuation nötig. So genoss ich und er den doch ungewohnten Abstieg. Auch der zweite Anlauf im 2017 verlief miserabel, ausser schlechtem Wetter und schlechter Moral und geschundene Knochen eröffneten wir keinen Meter. Ich dachte bereits, dass nach den missratenen Vorarbeiten (Biwakausbau und Materialtransporte) der Teufel über den Mönchsbüffel geritten ist.
Doch nun zum eigentlichen Wochenende vom 30.Juni/01.Juli 2018. Das Wetter war auf unserer Seite und mit Jan hatte ich einen starken Partner mit von der Partie. Er stieg vor und ich konnte mit ideal gepacktem Haulbag an den Steigklemmen nachsteigen. Nach 7 Seillängen erreichten wir den obersten Punkt wo wir schnurstracks den Bohrhammer ansetzten und es weiter ging. Die Kletterei ist nun bombastisch in sehr schönem Fels. Die unteren Längen verlangen definitiv bereits einiges an Engagement. Stotzig und anstrengend ging es nicht schnell genug vorwärts. Die Hitze, die Anstrengung rafften mich innerhalb von 2 Stunden bohren nieder. Das Gelände wurde immer schwerer. Es war ein Tropfen auf den heissen Stein mit nur einer halben Seillänge entschied ich mich abzuseilen. Der Mut war nicht das Problem, hatte ich beinahe zu viel Mut und riskierte an zwei Stellen den Abflug mit Bohrmaschine. Der kleine Schlaghaken für die Zwischensicherung um den Bohrhammer hochzuziehenden steckte doch sehr leicht, und unten konnte ich den Cliff knapp in Position halten. Jan meinte ich sei ein Wilder. Ich musste Lachen und dachte nach, wie diese Wand zu bezwingen sei.
Aber mit dem heutigen Tag besteht Gewissheit dass die Utopie nicht standhält und nun tatsächlich ein Weg einsehbar war. Seit diesem Moment hat sich die Welt am Schwarzmönch drastisch verändert. Die Türe zum Gipfel ist nach all den Jahren des Zögerns, der Ungewissheit aufgestossen. Und wie! Päng! oder besser ratterknatter! Bis bald! Verdammt beginne ich den Schwarzmönch wieder zu lieben!!!

Hier die Fotoschnapsschüsse:

Dessert in the bivyThe bivy, each visit comfort improvementGoodies!Morning c'mon guys!BoltsThe view!Guido on machineOh my god! This dude is crazy!View down to the Lauterbrunnen valleyClimbing high aboveYes, it is not yet finished!

Meloblocco in Cresciano/Lugano 3-6 Mai 2018

Auch wenn das Wetter bei uns im Norden ja prächtig ist, es gibt viele Gründe ins Tessin zu pilgern. Zumal die Feiertage nicht tangiert werden. Für alle Boulderfan's gibt es dieses Jahr das Melloblocco in Cresciano und Lugano! Mitziehen mit den grossen Namen der Bouldergemeinschaft. Tricks und Kniffe erspähen, den einen oder anderen Beta oder durchstieg nachhause holen, oder am in Lugano legal an der Hausfassade die Hände lang ziehen! Ein Besuch des einmaligen Events wird wärmstens empfohlen!

Nähere Infos unter: https://www.melloblocco.it/de/anmeldung-melloblocco/

Bimano Boulderhalle

Am Samstag wurde in Ostermundigen in der ehemaligen Giesserei Zent, die Bimano Boulderhalle eröffnet. Es stehen unglaublich schöne und gelungene 750m² neu zur Verfügung. Die Boulderprobleme sind so vielfältig, dass vom Anfänger bis zum Profi alle auf Ihre Kosten kommen. Die Initiatoren Gebrüder Trachsel, Wolfgang Antz haben ein kreatives Feuerwerk an Ideen realisiert und so steht man da und mag sich nicht satt sehen ab all den unkonventionellen Elementen. Dies fängt mit den durchsichtigen Volumen mit Lichtquelle an und hört, ja ihr habt richtig gehört, mit der Kingwall auf! 11m hohes Bouldern extrem! Nervenkitzel garantiertan diesem Highball, welcher mit einer Luftkissen gesichert ist.

Bouldern in der Region Bern erlebt nach dem O'bloc gleich ein nächstes Highlight!
Neben der Boulderhalle ergänzt ein Kinderspielplatz, Skateanlage und ein Restaurant das Angebot.

Erste Impressionen vom Eröffnungsabend:

BimanoBimanoBimanoBimanoBimano

Klettergarteneröffnung Region Olten

Für alle Scalamalade Freunde und meine persönlichen Kletterfreunde hier nun die Einladung!! Ich freue mich auf zahlreiches Erscheinen und viel Spass am Fels!! Region Olten

Jeweils Sonntags: 15. und 22. April 2018
Schwierigkeitsgrad ab 5c Run-outs und Muskelkater garantiert!!
Gemütlicher Klettertag und Kennenlernen neuer Routen.

Bitte um Anmeldung. Genauer Treffpunktund Materialbedarf wird mit der Bestätigung versendet.
Rückfragen an: Guido Ammon 079/401 12 60 oder guido.ammon@scalamalade.com

Weihnachten 2017

Dieses Jahr war ein ganz besonders warmes und schönes, voller Gipfelglück und Gipfelmüntschi. Jubelgeschrei und Steinsalven, die Bohrhaken spriessen wie auch die Anzahl Begehungen von Klassikern.

Der Klettersport, Bergsport zeigt seine schönsten Seiten! Ach wie herrlich in Erinnerungen zu schwelgen!

Zu den bevorstehenden Feiertagen die allerbesten Wünsche.
Schöne Weihnachtstage und e guete Rutsch!

vom ganzen Scalamalade Team!

Bärecup Regiocup

Die alljährlichen Regiocups Langnau und Sumiswald sind seit mehr als fünfzehn Jahre fester Bestandteil im Kletterkalender der jungen Wilden und enthousiastischen Klettern. Es ist spannend zu sehen wie sich auch die Regiocups dem Wandel der Zeit stellen. Dies zum Vorteil von allen Teilnehmern. Darum hier ein Lobesbericht an die Regiocups aus Sicht eines Teilnehmers. (Guido)
Der Spassfaktor wie auch der Muskelkater ist maximal! Man geht aus der Komfortzone in den Modus über „einer höher geht immer!“ Allez, ist nur der Vorname, gepumpt oder nicht, hier wird nochmals alles ausgepresst was geht, dies notabene auch unter den Augen der zahlreichen Zuschauer.
Regiocup heisst mitmachen um weiterzukommen. Und dies wortwörtlich! Mit der neuen Openkategorie welche im Verlauf der letzten Jahre eingeführt wurde eröffnet sich auch Klettern mit Niveau 6a-7a ein gehöriges Erlebnis der Kletterkunst wie sie sonst nur selten geboten wird.
Die Routen sind immer wieder wahre Meisterwerke welche in einem normalen Kletterbetrieb selten zu finden sind. Der Wettkampfmodus, flash Modus, führt dazu das die Routen genau betrachtet und Kletterer darin genau betrachtet werden. Die Grundvoraussetzung um besser zu klettern! In der besten Kletterliteratur wird uns immer wieder eingeflösst: Es Bedarf zunächst der gedanklichen Erfassung der Kletterbewegungen. Dies geht bei einem normalen Hallenklettertraining meist vergessen. Erst draussen am Fels gewinnt die Feinplanung wieder an Wichtigkeit. So ist in einem Wettkampfumfeld vieles anders und gerade desshalb so richtig! Genaue Griffabfolge, Bewegungsabfolge, Einhängpositionen, Schüttelpositionen, Schnellkletterstellen.
Unsere Fehlgriffe oder unser Erfolg ist so doch toll zu erleben wenn wir wissen ein Wettkampf ist nicht nur ein Wettkampf im Jetzt sondern bereits ein Schritt für einen neuen Erfolg in der Zukunft, sei es draussen am Fels in einer bestimmten Route oder ein Hallenklettertraining wo wir in einen neuen Schwierigkeitsgrad vorstossen können.

Online shop wieder online

Liebe Scalamalade Freunde! Liebe Bergsportbegeisterte!
Der online Shop http://products.scalamalade.com/ ist wieder online! Wir freuen uns euch eine Freude zu machen mit unseren Produkten.