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Liebe Kletterbegeisterte, liebe Boulderfreunde
Es ist soweit, der neue Scalamalade Onlineshop ist seit Januar 2012 für Euch aufgeschaltet und erlaubt ein noch angenehmeres und umfangreicheres Shoppingerlebnis. Die gesamte Scalamalade Kollektion könnt ihr somit in aller Ruhe anschauen und vor Eurem nächsten grossen Kletterabenteuer noch schnell sowie zuverlässig die nötige Bekleidung bestellen.
Folgende Elemente stehen Euch im neuen Onlineshop zur Verfügung:
Als Eröffnungsgeschenk schenken wir Euch zudem einen Gutschein von 15%, der bis Ende Februar 2012 gültig ist. Bitte gebt den untenstehenden Geschenkgutschein in das entsprechende Feld ein.
Geschenkgutschein: scalamalade2012
Wir freuen uns auf Euren Besuch auf https://products.scalamalade.com
Bei Fragen stehen wir Euch gerne zur Verfügung.
Euer Scalamalade Team "Having a great desire to go climbing!"
E-Mail: matthais.ruh@scalamalade.com oder sales@scalamalade.com
Unten grau, oben blau. Dies ist das Wetter meist in der Wintermonaten, in diesem Jahr noch dazu fehlendes Eis. Da heisst es entweder die Ski anschnallen oder ausschlafen...und ab in die Kletter -oder Boulderhalle. Genau bei den letzteren gibt es nun im Raum Zürich den Grindelboulder, eröffnet im Oktober 2011. Zudem ist es die erste Boulderhalle mit direktem Flughafenanschluss. Der Bus 765 bringt euch direkt vom Flughafen an die Grindelstrasse. Ob Du beim Bouldern abhebst kannst Du gleich selbst testen. Die Boulder in der 700m2 grossen Halle sind oft sehr flüssig geschraubt und erlauben viel Fun beim spulen. Die Grifffarbe gibt dabei gleich die Schwierigkeit bekannt was sehr praktisch ist. Auch von grossem Plus ist die Aufteilung in Anfänger -und Fortgeschrittenenhalle.
Genug Boulder für einen langen Tag!
Zu mehr Details bitte besucht die Internetseite grindelboulder.ch
Für alle Eisfreaks heisst es wieder Eiskletterfestival Kandersteg!
Weitere Infos können auf der Internetseite des Veranstalters eingesehen werden.
http://www.ready2climb.com/kandersteg/
Leider ist gar kein Eis in Kandersteg und auch in den umliegenden Tälern vorhanden. So darf getrost mal deftig Party gemacht werden!
Nächster Event in der Schweiz Ice Weltcup Saas-Fee am 21./22.Januar.
Mein (Jönu) momentaner Schöggeler-Lifestyle (2 Tage Arbeiten, 5 Tage Zeit zum Klettern) und Nicus Weekend-Warrior Alltag (nur am Wochenende Zeit zum Klettern), machten es uns schwierig zusammen grössere Touren zu Unternehme, da einer meiner zwei Arbeitstage den Samstag betrifft. Jedoch brachte der prachtvolle Herbst, teilweise top Bedingungen in den höheren Lagen, zum Bergsteigen. Somit entschieden wir uns das Haston-Coulouir am Mönch zu klettern.
Nicu ging bereits am Samstagmorgen Richtung Guggihütte um die Bedingungen zu checken, ich musste wie bereits erwähnt bis um 17.00 arbeiten und konnte mich erst dann auf den Weg nach Wengen machen, um von dort in die Hütte zu laufen, da um diese Zeit kein Zug mehr bis zur Station Eigergletscher fährt. Der lange, nächtliche Marsch wurde durch den wunderbaren Vollmond deutlich angenehmer und ich war bereits um 23 Uhr in der Guggi, wo mich Nicu nicht wie abgemacht mit einem edlen 5 Gänger erwartete, dafür mit einer wunderbaren Pasta al Nico. Nach einigen Stunden Schlaf starteten wir um halb vier in der Guggi zum Gletscherkessel vor der Nordwand. Neben uns machten sich Jonas Alleman und Janis Hager auch in Richtung Haston auf.
Zu Beginn wartete ein kurzer „Einstiegsboulder“ von drei Längen auf uns, der ins Couloir führt, danach ging es etwas einfacher aber anhaltend den Eisschlauch hinauf bis man schliesslich über die im Vergleich Gipfelflanke auf den Mönch gelangt. Der Abstieg aufs Jungfrau joch war dann schnell und unkompliziert.
Das Wetter blieb danach noch weiter ein Traum und unsere Motivation blieb auch aufrecht. Deshalb entschieden wir uns zwei Wochen später noch die Lauperrippe in einem Tag von Bern aus zu machen. Die Tatsache, dass wir so am Sonntag erst um neun Uhr vom Eigergletscher starten konnten, lies uns mehrere Szenarien durchdenken, unteranderem auch den letzten Zug um 16.40 auf dem Joch zu verpassen.
Doch zum Glück lief alles wie am Schnürchen und wir standen bereits um 14 Uhr, nach 5 Stunden Aufstieg auf dem Gipfel. So schafften wir es locker wieder am gleichen Tag nach Bern zurück und konnten am Montag erholt bei der Arbeit erscheinen.
Nach diesem Prächtigen Herbst hoffen wir auf einen genauso prächtigen Winter mit viel Schnee und Eis zum Skifahren und Pickeln.
Nach einem super Herbst mit einigen wunderbaren Tagen am Fels, wünscht man sich die Form gleich im Eis unter beweis zu stellen. So vergingen die Novembertage und es wurde einfach nicht kalt. Wenigstens hat es nun ab rund 1300-1600m eine geschlossene Schneedecke. Rückblickend sind die angefressenen so nach dem zweiten Dezemberwochenende bereits zwei mal am Pickelschwingen gewesen!! Huch, und diese Jahr ist noch nicht einmal der letztjährige Rost ab den Eisen geputzt. Aber wir alle hoffen das diese Saison noch ganz ordentlich wird!
Viel Spass im Eis! Hier einige Bilder der letzten Jahre.
Nicht vergessen! Eiskletterfestival Kandersteg 2012 am 07.Januar 2012
Das die Wendenstöcke unser Lieblings Gebiet ist, ist aus den letzen Berichten gut ersichtlich. Jonas und ich (Sämi) entschieden den letzten Tag des Altweibersommers in den Wenden zu verbringen. Wir stiegen in die Route Indien Summer ein. Wunder schöne zum teil luftige Kletterei an super scharfen Wasserlöchern, an denen man relativ gut selber absichern kann. Die Route weisst zudem sehr wenig Begehungsspuren auf. Leider, wie im Führer beschrieben, ist das mittlere Drittel der Schlüsselseillänge ein bisschen brüchig. Wir verabschiedeten uns von den Steinböcken und wünschten ihnen nicht ein zu anstrengenden Winter und nicht zu viele Hardcorebivaks.
Das Wetter ist wieder einmal gut und die Temperaturen sind auch im grünen Bereich. Also gehen wir in das beste Klettergebiet, dass man mit dem ÖV erreichen kann. Die Eigernordwand! Heute zieht es uns in den Extremklassiker „Spit Verdonesque“. Es ist eine super Route, jedoch nicht so genial wie die Deep blue Sea. Die Tour wurde teilweise bis zur 2. Schlüssellänge sanft saniert. Leider ist die Lienienführung nicht sehr optimal und man hat deshalb häufig Seilzug, ausserdem ist sie nicht zum abseilen eingerichtet. In der Route wird häufig Eigeninitiative gefordert, daher sind Cams und Keile erforderlich. Sie startet mit einer sportlichen 6b+ die ganz gut zum Aufwärmen ist, dann jedoch geht es zur Sache. Eine super schöne 7c (eher 7b+) mit athletischen Moves folgt. Die 3. Länge erweist sich als knifflige Einzelstelle. Als nächstes kommt die 8a Schlüssellänge. Sie beginnt mit einer grossgriffigen Traverse und wird nachher immer steiler und kleingriffiger. Leider scheitert hier unser flash/onsight versuch. Die nächsten Seillängen sind schön zum klettern, jedoch wird die Absicherung etwas alpiner und auch der Fels etwas brüchiger.
Nachdem Scalamalade dieses Jahr von einigen Toptouren in den Schweizer Alpen berichtet hat und der Sommer nun definitiv vorüber ist, hier einen kleinen Bericht vom Jura. Dieses Mal dem oft nebelfreien Basler Jura wo es neben bekannten Gebieten, siehe Links unten, auch weniger bekannte Gebiete gibt welche sich nicht minder lohnen. Es war früher in diesem Jahr und ich (Guido) noch kaum in der Vertikalen anzutreffen, da konnte ich mit Angelo das schöne Klettergebiet Chaltbrunnental besuchen. Die Routen sind allesamt wunderbar und unser Besuch in diesem landschaftlich reizvollen Tal ein tolles Erlebnis. Ein Besuch drängt sich auf, da ein guter Gripp wie eine solide Fusstechnik die Schlüssel zum Erfolg sind.
Auf scalamalade-areas sind weitere meist nebelfreien Klettergebiete beschrieben.
Es ist noch genügend warm um draussen zu klettern! Hier ein Topgebiet mit bombenfels und super Aussicht!
http://www.scalamalade-areas.com/de/detail/35/Schartenflue-Gempen/
Hier einige Fotos zum Chaltbrunnental:
Am vergangenen Samstag entschieden sich Nicu und Ich (Jönu), endlich die viel gerühmte Deep Blue Sea am Genferpfeiler zu Klettern. Trotz der Bekanntschaft mit zwei jungen Ausgängerinnen, die wir im 6:00 Zug nach Interlaken machten begann der Tag nicht gerade vielversprechend, denn die Velos, welche uns einen einfachen und gemütlicher Abstieg am Abend erlaubt hätten , durften nicht mit zur Station Eigergletscher. Dementsprechend war dann auch unsere Stimmung während dem Aufstieg über die Westflanke. Am Einstieg trafen wir auf zwei weitere Seilschaften, die sich jedoch die etwas brüchig wirkende Freakonomics vornahmen. Nach der ersten Länge waren die negativen Gedanken vom Morgen bereits verflogen und wir konnten uns vollständig aufs Klettern konzentrieren. Nachdem beide die erste 7b+ Länge ohne Sturz klettern konnten, waren wir top motiviert. Dies konnten wir auch bis zur zweit letzten Länge gut durchziehen. Jedoch wurde dann, durch den androhenden Regen, der Stress zu gross für die Einzelstelle in der zweiten 7b+ länge, was zu einem Sturz führte. Oben waren wir beide sehr glücklich darüber, dass wir trocken aussteigen konnten und vor allem, dass wir noch ein weiteres Mal kommen können um diese geniale Linie zu Punkten. Da die Uhr am Ausstieg erst 17:20 anzeigte entschlossen wir uns für einen Spurt zur Station Eigergletscher, damit wir die letzte Bahn um 18:10 noch erwischen. Was uns dann sogar mit noch etwas Reserven gelang. So wendete sich der schlecht begonnene Tag doch noch zu einem Happy End:-)