Übersicht

Meloblocco in Cresciano/Lugano 3-6 Mai 2018

Auch wenn das Wetter bei uns im Norden ja prächtig ist, es gibt viele Gründe ins Tessin zu pilgern. Zumal die Feiertage nicht tangiert werden. Für alle Boulderfan's gibt es dieses Jahr das Melloblocco in Cresciano und Lugano! Mitziehen mit den grossen Namen der Bouldergemeinschaft. Tricks und Kniffe erspähen, den einen oder anderen Beta oder durchstieg nachhause holen, oder am in Lugano legal an der Hausfassade die Hände lang ziehen! Ein Besuch des einmaligen Events wird wärmstens empfohlen!

Nähere Infos unter: https://www.melloblocco.it/de/anmeldung-melloblocco/

Bimano Boulderhalle

Am Samstag wurde in Ostermundigen in der ehemaligen Giesserei Zent, die Bimano Boulderhalle eröffnet. Es stehen unglaublich schöne und gelungene 750m² neu zur Verfügung. Die Boulderprobleme sind so vielfältig, dass vom Anfänger bis zum Profi alle auf Ihre Kosten kommen. Die Initiatoren Gebrüder Trachsel, Wolfgang Antz haben ein kreatives Feuerwerk an Ideen realisiert und so steht man da und mag sich nicht satt sehen ab all den unkonventionellen Elementen. Dies fängt mit den durchsichtigen Volumen mit Lichtquelle an und hört, ja ihr habt richtig gehört, mit der Kingwall auf! 11m hohes Bouldern extrem! Nervenkitzel garantiertan diesem Highball, welcher mit einer Luftkissen gesichert ist.

Bouldern in der Region Bern erlebt nach dem O'bloc gleich ein nächstes Highlight!
Neben der Boulderhalle ergänzt ein Kinderspielplatz, Skateanlage und ein Restaurant das Angebot.

Erste Impressionen vom Eröffnungsabend:

BimanoBimanoBimanoBimanoBimano

Klettergarteneröffnung Region Olten

Für alle Scalamalade Freunde und meine persönlichen Kletterfreunde hier nun die Einladung!! Ich freue mich auf zahlreiches Erscheinen und viel Spass am Fels!! Region Olten

Jeweils Sonntags: 15. und 22. April 2018
Schwierigkeitsgrad ab 5c Run-outs und Muskelkater garantiert!!
Gemütlicher Klettertag und Kennenlernen neuer Routen.

Bitte um Anmeldung. Genauer Treffpunktund Materialbedarf wird mit der Bestätigung versendet.
Rückfragen an: Guido Ammon 079/401 12 60 oder guido.ammon@scalamalade.com

Weihnachten 2017

Dieses Jahr war ein ganz besonders warmes und schönes, voller Gipfelglück und Gipfelmüntschi. Jubelgeschrei und Steinsalven, die Bohrhaken spriessen wie auch die Anzahl Begehungen von Klassikern.

Der Klettersport, Bergsport zeigt seine schönsten Seiten! Ach wie herrlich in Erinnerungen zu schwelgen!

Zu den bevorstehenden Feiertagen die allerbesten Wünsche.
Schöne Weihnachtstage und e guete Rutsch!

vom ganzen Scalamalade Team!

Bärecup Regiocup

Die alljährlichen Regiocups Langnau und Sumiswald sind seit mehr als fünfzehn Jahre fester Bestandteil im Kletterkalender der jungen Wilden und enthousiastischen Klettern. Es ist spannend zu sehen wie sich auch die Regiocups dem Wandel der Zeit stellen. Dies zum Vorteil von allen Teilnehmern. Darum hier ein Lobesbericht an die Regiocups aus Sicht eines Teilnehmers. (Guido)
Der Spassfaktor wie auch der Muskelkater ist maximal! Man geht aus der Komfortzone in den Modus über „einer höher geht immer!“ Allez, ist nur der Vorname, gepumpt oder nicht, hier wird nochmals alles ausgepresst was geht, dies notabene auch unter den Augen der zahlreichen Zuschauer.
Regiocup heisst mitmachen um weiterzukommen. Und dies wortwörtlich! Mit der neuen Openkategorie welche im Verlauf der letzten Jahre eingeführt wurde eröffnet sich auch Klettern mit Niveau 6a-7a ein gehöriges Erlebnis der Kletterkunst wie sie sonst nur selten geboten wird.
Die Routen sind immer wieder wahre Meisterwerke welche in einem normalen Kletterbetrieb selten zu finden sind. Der Wettkampfmodus, flash Modus, führt dazu das die Routen genau betrachtet und Kletterer darin genau betrachtet werden. Die Grundvoraussetzung um besser zu klettern! In der besten Kletterliteratur wird uns immer wieder eingeflösst: Es Bedarf zunächst der gedanklichen Erfassung der Kletterbewegungen. Dies geht bei einem normalen Hallenklettertraining meist vergessen. Erst draussen am Fels gewinnt die Feinplanung wieder an Wichtigkeit. So ist in einem Wettkampfumfeld vieles anders und gerade desshalb so richtig! Genaue Griffabfolge, Bewegungsabfolge, Einhängpositionen, Schüttelpositionen, Schnellkletterstellen.
Unsere Fehlgriffe oder unser Erfolg ist so doch toll zu erleben wenn wir wissen ein Wettkampf ist nicht nur ein Wettkampf im Jetzt sondern bereits ein Schritt für einen neuen Erfolg in der Zukunft, sei es draussen am Fels in einer bestimmten Route oder ein Hallenklettertraining wo wir in einen neuen Schwierigkeitsgrad vorstossen können.

Online shop wieder online

Liebe Scalamalade Freunde! Liebe Bergsportbegeisterte!
Der online Shop http://products.scalamalade.com/ ist wieder online! Wir freuen uns euch eine Freude zu machen mit unseren Produkten.

Routenbohren in Balsthal Chluser Roggen

Bei so heissen Temperaturen wird es schwierig sich am Fels aufzuhalten. Darum hier einige Gedanken und Eindrücke vom Routenbohren. Ich (Guido) bohre nun seit zwanzig Jahren neue Routen, will heissen gleich 4 Jahre nach dem ich begann zu klettern wuchs das verlangen selber Linien als erster zu beklettern. Die ersten Routen waren mehr eine Spielwiese und es war im Nachhinein auch richtig diese nicht zu veröffentlichen. Weiter Zustieg, einzelne Routen an weit auseinander liegenden Pfeilern. Ab dem Millennium richtete ich dann erste Mehrseillängenrouten von unten ein. Da erlebte ich die ersten richtigen Adrenalinschübe beim Klettern! Im Klettergarten geht es da schon bedeutend gemütlicher zu und her, da Routen meist von oben eingebohrt werden und es ist so vor allem eine Fleissarbeit. Routenbohren heisst immer Abenteuer. So habe ich nun viele Baustellen. Eine davon ist eine wo ich immer wieder zurückkehre da nicht weit von zuhause. Balsthal/Klus mit den gewaltigen Felsfluchten des Chluser Roggen. Wer träumt nicht elegant durch die schier endlosen Pfeilerfluchten eine neue freikletterbare Linie zu bohren. Einmal ist es mir bereits gelungen, am Ostpfeiler mit der Oceanblue 7a+. Es bleiben noch der Direkte Pfeiler und der ach so brüchige Westpfeiler. Für weitere Abenteuer ist gesorgt!
Immer noch ein kleines Abenteuer, aber bedeutend gemütlicher, die A côté 6a+ /4 kurze SL. Sie wurde mit einem zusätzlichen Bohrhaken ausgerüstet. Somit ist die exponierte Stelle in der 4c nun bedeutend entschärft. Des Weiteren wurden alle störenden Büsche und Grasbüschel entfernt oder zurückgeschnitten und loses Gestein entfernt.
Somit gibt es immer wieder neue Routen zu entdecken! Ob nah oder fern!

Alter Klettergarten Platte, Balsthal, Deutschweizer Jura, SwitzerlandSecret spot, Deutschweizer Jura, SwitzerlandCes soirées-là 7a+, Höchstböde, Kiental, Berner Oberland, SwitzerlandSchwarzmönch Projekt, Stechelberg, Berner Oberland, Switzerland

Stockenflue - Oldschool

Die allerwenigsten Kletterer kennen die Stockenflue, wie es der Name verrät ist das Thuner Wahrzeichen das Stockhorn nicht weit entfernt. So lässt sich auch in meinem Umfeld niemanden ausmachen der eine erfolgreiche Begehung aufweisen kann.
So bin ich Guido (zum ersten Mal seit 2-jähriger Verletzungspause wieder in einer MSL) mit Sämi unterwegs. Da ich die Grosse Strasse schon immer im Auge hatte viel die Wahl auf diese 3 Seillängen Tour. Ausgerüstet mit dem ersten Filidor Extrem und dem neuen SAC Sportkletterführer Berner Oberland sind wir gut gerüstet und finden den Einstig von unten auf Anhieb. Der Zustieg ist komplett weglos. Gutes Schuhwerk unabdingbar! Die Kletterei, ähnelt sehr den Gastlosen, glatter Fels, mit guten Griffen wo einige Graspolster spriessen. Die zweite Länge, eine lange 6c geht schon ordentlich zur Sache und ungewohnt tanze ich auf den glatten Platten umher. Sämi dagegen meistert auch die dritte Seillänge 6b+ souverän, jedoch war es ein wilder Ritt! Der Riss ist sehr reibungsarm und grifflos und war noch Nass. Die Absicherung ist eigentlich sehr gut, die Route wurde saniert und leider stecken die Bolts zu weit von der Kletterlinie entfernt, daher gilt es in der 3.Länge die Absicherung nur als gut zu betiteln.

Alles in allem eine sehr lohnende Route, welche jedoch den 6c Grad obligatorisch verlangt. Die Kletterei ist Oldschool und so wähnen wir uns wirklich auch ein wenig als Pioniere. Denn oft wird die Stockenflue nicht besucht, eigentlich Schade!

Viel Lesenswertes zu den vielen Geschichten rund um dieses schöne, einsame Stück Fels gibt es auf der Internetseite von Christoph Mauerhofer: https://www.toprope.ch/fun/klettertopos-und-berichte/stockenflue

Ich meinerseits weiss jetzt wieder wo der Hammer hängt. Aber wir werden diese Tour ganz bestimmt als ganz besonderen Murks in Erinnerung behalten.

Drum bis zu den nächsten Oldschool-Hämmern! Jetzt geht's los!

Stockenflue, Simmental-Saanenland, SwitzerlandStockenflue, Simmental-Saanenland, SwitzerlandStockenflue, Simmental-Saanenland, SwitzerlandStockenflue, Simmental-Saanenland, Switzerland ¦ View of the Grossi StrassGrossi Strass 6c,Stockenflue, Simmental-Saanenland, Switzerland ¦ First pitch nice slab 5cGrossi Strass 6c, Stockenflue, Simmental-Saanenland, Switzerland ¦ Serious oldschool route! Heavy crack climbing!Grossi Strass 6c, Stockenflue, Simmental-Saanenland, Switzerland¦ View from the topStockenflue, Simmental-Saanenland, Switzerland¦ View to the Stockhorn

Draussen klettern - Tipps und Tricks

Ach ja, es ist Frühling und es regnet. Doch nächste Woche kommt nun endlich das lang ersehnte Hoch. Wenn wir dann draussen sind klappt es nicht immer die anvisierte Tour zu klettern. Untenstehend einige Gedanken und Tipps um geich durchzustarten.

Draussen klettern ist anders als in der Kletterhalle.
Man bedenke die Routen draussen sind meist bis 30 Meter hoch, in Mehrseillängenrouten bis 60 Meter. Das heisst das erste was wir benötigen ist eine gute Kraftausdauer. Doch diese geht einem schnell aus wenn wir folgende oft beobachteten Fehler begehen.

Express einhängen. Oft werden die Expressen in einer zu überstreckten Kletterposition eingehängt. Weiter werden oft zu kurze Expresschlingen verwendet, was den Seilzug begünstigt. Das Seil einhängen wird je höher wir steigen umso beschwerlicher. Bei einem Onsight ist dieser Faktor sehr entscheidend! Darum lange Expressen gehören draussen, wie kurze, zum Pflichtprogramm. In offensichtlich einfachem Gelände können Haken auch bis auf Kniehöhe angeklettert werden, und erst dann eingehängt werden, dabei hängt man zuerst das Seil ein, dannach das Express in den Haken.

Routenstudium vom Boden. Wo ergeben sich Ruhestellen, No Hand rests, gutgriffige Passage, logische Kletterlinie (Riss, Verschneidung, Blockgelände), wo befinden sich die schwierigen Stellen. Klettertempo und Atmung anpassen. Merke in leichten Stellen nicht einfach durchmaschieren sondern sich erholen, Arme schütteln!!! Wo schwer durchstromen und Griffe nicht immer gleich belasten und Füsse tendenziell höher ansetzen (Hebelwirkung)!

Im Klettergarten über dem Onsight-Niveau Klettern! Das ist der Schlüssel zum Erfolg. Man gewöhnt sich an die zu schweren Züge und hat somit ein effizientes Training. Wer sich im 6a+ wohlfühlt darf getrost eine 6c einhängen und diese Sequenz für Sequenz lernen.
Der Erfolg wird nicht lange auf sich warten lassen.

Tritte sind da zum gebrauchen. Diese konsequent benutzen und Körpergewicht wegnehmen. Zu oft wird zu stark mit den Armen geklettert. Auch wird manchmal zu genau auf der Falllinie der Hakenreihe geklettert, manchmal ist die Lösung jedoch diese rund zu umklettern.

Somit darf der Frühling nun endlich kommen! Let's rock! Viel Erfolg und Spass!

Klettern im Wallis - Neue Klettergebiete

Das wirklich miese Frühlingswetter lässt viele von uns einfach verreisen. Die Reiseziele sind oft im Süden zu finden. Im Tessin oder für die langen Feiertagswochenenden auch in Italien oder Südfrankreich.
Das Wallis erfährt dabei sehr wenig Beachtung, obwohl das Wetter oft auch sehr akzeptabel ist. Es gab wieder in den letzten beiden Jahren einige neue Klettergebiete welche so die Auswahl noch bereichernder machen.

Auf der Seite http://escaladesvalaisannes.blogspot.ch/ sind viele Klettergebiete vorgestellt. Topos sind gratis auf der Seite vorhanden!

Ein besonderes neues Gebiet wollen wir euch nicht vorenthalten. Es handelt sich um Panoramix, einem Sommerklettergebiet mit schönem Ausblick hoch über Crans-Montana. Ein 80 Meter Seil ist unbedingt notwendig für die 40m hohen Ausdauerhämmer. Es gibt 20 Routen von 6b bis 8b. Siehe Fotos.

Zur Erinnerung: Das Klettergebiet Valère in Sion ist wie jedes Jahr vom 15.April bis 30. Juni für das Klettern gesperrt.

Schöne Klettertage im Wallis!! Auf schöne neue Routen!

1_Panoramix, Bas-Valais, Crans-Montana, Switzerland ¦ Photo by Samuel ClavienView towards Plaine Morte, Panoramix, Bas-Valais, Crans-Montana, Switzerland ¦ Photo by Samuel ClavienView to the envirement Panoramix, Bas-Valais, Crans-Montana, Switzerland ¦ Photo by Samuel ClavienSteep climbing Panoramix, Bas-Valais, Crans-Montana, Switzerland ¦ Photo by Samuel ClavienBeau endroit! Panoramix, Bas-Valais, Crans-Montana, Switzerland ¦ Photo by Samuel Clavien80m rope requested! Panoramix, Bas-Valais, Crans-Montana, Switzerland ¦ Photo by Samuel ClavienPanoramix, Bas-Valais, Crans-Montana, Switzerland ¦ Photo by Samuel Clavien