Übersicht

Klettern in der Gorges du Verdon

Die letzten zwei Wochen kletterten Sämi und ich (Matthias) in der berühmten Verdonschlucht. Zur Linken und Rechten der Verdon erheben sich die Felswände zum Teil mehrere hundert Meter und bieten somit einzigartige Klettermöglichkeiten. Berühmt ist die Verdon ebenfalls für die Art der Zustiege (über die Route abseilen), die meistens sehr kurz sind. Man parkiert also auf der Route des Cêtes, spaziert einige Meter zur entsprechenden Abseilstelle und seilt dann an den wirklich guten Ständen ab. Je nach Wetterbericht sollte man einen Plan B haben, damit man nicht plötzlich die Schlucht hinauslaufen muss. Camping- und Einkaufsmöglichkeiten bietet die kleine Ortschaft La Palud.

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Nachtausflug auf’s Bishorn (4153m)

Auch ich (Roman) wollte das Hochdruckgebiet in letzter Zeit ausnutzen und so packte ich am Montag nach der Arbeit schnell meine sieben Sachen, um den Zug nach Sierre zu erwischen. Dort traf ich dann auf Pascal und Andy und sehe schnell, dass auch sie bei jedem Gramm an Ausrüstung gespart haben...
Auf dem menschenleeren Bahnhof in Sierre binden wir die Skis an das Fahrradund und fahren in gemächlichem Tempo Richtung Val d’Anniversaire. Schnell geht es bergauf und wir haben die ganze Straße für uns. Nach gut 2.5 Stunden erreichen wir im Schein der Stirnlampen Zinal. Als die Loipe zuhinterst im Tal die Straße ablöst, wechseln auch wir unsere Velos mit den leichten Rennskis. Endlich raus aus diesem harten Sattel!
Die Felle gleiten gut, denn es ist saukalt und das Cola in meiner Flasche ist schon fast zu gefroren. So geht in der Spur stetig hinauf Richtung Capane de Tracuit. Bei Anbruch des Tages erreichen wir diese und gönnen uns eine Pause im Warmen. Die letzten 900 Höhenmeter auf dem Gletscher gehen wir angeseilt. Um 09:22 Uhr stehen wir nach 10 strengen Velo- und Ski-Stunden auf dem Bishorn! Doch noch ist es nicht vorbei, denn bei der Abfahrt durch den bruchharschigen Schnee müssen wir unsere letzten Kraftreserven mobilisieren, denn es ist wahrlich kein Spaß mit den schmalen Rennskis...

Sierre - BishornSierre - BishornSierre - BishornSierre - BishornSierre - BishornSierre - BishornSierre - Bishorn

Eiger Nordwand Heckmair Route

Simon und ich (Fabian) warteten schon einen Moment lang auf gute Verhältnisse am Eiger. gegen Ende Jahr gab es dann einige Durchstiege und so wollten auch wir diese Tour angehen. Das Wetter war stabil und so fuhr ich am Montag nach Grindelwald. Wir übernachteten im Gästehaus Eigergletscher, optimal für die Eiger Nordwand, da somit der Zustieg minimal ist. Nach einer kurzen Nacht stiegen wir dann voller Tatendrang in die Wand ein. Dank den bereits vorhandenen Spuren kamen wir gut voran und die Wegfindung war somit einfach. Unter dem schwierigen Riss seilten wir uns schliesslich an und gingen zügig weiter. Die Verhältnisse waren sehr gut. Beim Bügeleisen setzte dann die Dämmerung ein, bis dahin kletterten wir unter Vollmond. Die Rampe hatte ein bisschen viel Schnee, was aber nicht weiter störte. Mit zunehmender Höhe wurde der Tiefblick immer eindrücklicher, vor allem beim Götterquergang. Nach der Spinne wartete dann noch eine letzte Schlüsselstelle auf uns, der Quarzriss. Anschliessend gings in die Ausstiegsrisse, diese hatten wir uns kürzer vorgestellt. Das Gipfeleisfeld jedoch brachten wir schnell hinter uns. Am späteren Nachmittag erreichten wir dann den Gipfel des Eigers. Wir waren froh, in einem Tag durchgekommen zu sein. Abgestiegen wurde über die Westflanke, ebenfalls in guten Verhältnissen abgesehen von ein paar blanken Stellen ganz oben. Wir waren froh, als wir beim Eigergletscher eintrafen. In Grindelwald assen wir dann wieder mal etwas Richtiges und machten nicht spät die Lichter aus, ich musste schliesslich am Mittwoch wieder arbeiten.

Eiger Nordwand Heckmair RouteEiger Nordwand Heckmair RouteEiger Nordwand Heckmair RouteEiger Nordwand Heckmair RouteEiger Nordwand Heckmair RouteEiger Nordwand Heckmair RouteEiger Nordwand Heckmair RouteEiger Nordwand Heckmair Route

Happy new year 2014 und Wandkalender Scalamalade!

Zum neuen Jahr wünscht euch das Scalamalade Team alles Gute!

Auf ein grossartiges Kletterjahr!
Damit euch während der kletterfreien Zeit die schönen Augenblicke nicht all zu fern sind hat das Scalamalade Team einen Wandkalender gestaltet. Erfreut euch der 13 einmaligen Bildern vom Klettern in den Bergen!
Zu bestellen unter http://products.scalamalade.com/de/produkte.html?page=shop.browse&catego... für 25 Franken. Wer einen Einkauf von Scalamalade Bekleidung und/oder DMM Magnesium tätigt im Warenwert von 150 CHF bekommt den Wandkalender geschenkt!

Happy new year, da kann doch gleich nochmals angestossen werden!

North Shore, Adelboden

Letzte Woche wollten auch wir (Sebi und ich, Fabian) unsere Eisklettersaison beginnen. Wegen der momentan sehr hohen Temperaturen ist das Eis im Wallis noch ziemlich rar. Am Vorabend erfuhren wir, dass die Verhältnisse in Adelboden erstaunlich gut seien. So schliffen wir am Abend noch unsere Pickel und Steigeisen und am Morgen fuhren wir dann wieder einmal durch den Lötschberg ins Berner Oberland. Zuerst befürchteten wir, dass wir wohl nicht die erste Seilschaft wein werden, doch dem war nicht so.
Die Zustiegszeit entsprach nicht ganz der Beschreibung im Topo und so waren wir schon bald beim Einstieg von dem Eisfall North Shore. Das Eis war unten nicht sehr dick, doch problemlos zu klettern. Die Schwierigkeiten sind anhaltend moderat , zum Schluss wartet noch eine knackige Säule, die schönste Länge.
Unter der Säule warteten wir dann noch auf die untere Seilschaft, da sie direkt unter uns kletterten und so Eisschlag ausgesetzt waren. Als wir dann am abseilen waren, starteten sie bereits die Säule zu klettern... Ein riesiger Eisblock löste sich und mit Glück kamen wir nur mit ein paar blauen Flecken davon...

Alles in allem war es ein gelungener Saisonstart.

North Shore, Adelboden, BO, SwitzerlandNorth Shore, Adelboden, BO, SwitzerlandNorth Shore, Adelboden, BO, SwitzerlandNorth Shore, Adelboden, BO, SwitzerlandNorth Shore, Adelboden, BO, SwitzerlandNorth Shore, Adelboden, BO, SwitzerlandNorth Shore, Adelboden, BO, SwitzerlandNorth Shore, Adelboden, BO, SwitzerlandNorth Shore, Adelboden, BO, SwitzerlandNorth Shore, Adelboden, BO, SwitzerlandNorth Shore, Adelboden, BO, SwitzerlandNorth Shore, Adelboden, BO, Switzerland

Bouldertrailer "Häb dä siech"

Für all jene welche gerne den warmen Glühwein am Kamin geniessen und trotzdem schweissige Finger möchten.
Unter folgendem Link http://vimeo.com/81990935 bietet Kurt Hötzel einen kurzen Trailer zum Bouldern in der Schweiz.

Die Crème de la crème der Schweizer Boulderer wie die Topspots werden darin angekündigt! Der Film soll im Frühjahr 2014 erscheinen. Mit dabei Pesche Wütrich, Stefan Schiebli, Bärti Wüersch.
Auch Sandro Niklaus wurde im Blausee aufgenommen. (Wir freuen uns das das Grottentraining in Langenthal nicht umsonst war! Schöne Sändu!)

PS: Die Weihnachtsaktion bei Scalamalade ist immer noch am laufen!!

Liebe Kletterbegeisterte, liebe Boulderfreunde

für noch kurze Zeit offeriert euch Scalamalade die Weihnachtsaktion! Shoppt auf http://products.scalamalade.com - unschlagbare Preise für super Kletterbekleidung!

Weiter bieten wir neu Magnesium von DMM auf unserer Webseite an! Für unter CHF 10.- erhältst Du 250g Magnesiumcarbonat von feinster Qualität (exkl. Versandkosten).

Wir wünschen allen eine frohe Weihnachtszeit und viel Spass und Freude beim Skifahren, Eisklettern oder Hallenklettertraining!

Isewegg - "Eine isch keine" 6a+

Isewegg ist ein felsiger Pfeiler oberhalb von der Wasenalp. Bisher wurde dieser nur südseitig über die normalroute bestiegen. Jedoch hat es auf der Südostseite eine ca. 200 Meter Wand. Letztes Jahr wurde ich von der Bortelhütte aus auf diese Wand aufmerksam. Leider klappte es nicht mehr in demselben Jahr, diese zu begehen, so starteten Sebi und ich (Fabian) anfangs Oktober einen Angriff.
Einige Tage zuvor waren wir schon mal am Wandfuss und suchten eine machbare Linie. Das Ganze erschien uns sehr plattig und als wir schon wieder gehen wollten, entdeckten wir doch noch ein Risssystem, das kletterbar aussah. Ausgerüstet mit Friends, Keilen und Schlaghacken starteten wir am Samstag darauf. Die erste Länge war nicht allzu schwer, doch wegen der Kälte spürte ich trotzdem keine Griffe mehr. Recht schnell kam dann die Sonne und so konnten wir richtig loslegen. Wir folgten der logisten Linie hinauf durch Verschneidungen und coole Risse. Als es dann soweit war, das Dach zu überwinden, versuchte ich es zuerst nach rechts an einer Schuppe. Diese erwies sich aber dann als sehr lose und so mussten wir nach links eine Seillänge techen. Hat man dünne Finger wie ein Mikrofriend, kann man diese Länge auch frei klettern. Anschliessend kam ein cooler Offwith-Riss, bis hin zu einem Loch, wohl die Hausung irgendwelcher Vögel. Nachdem Sebi mit einem fast-Spagat über das Loch kletterte wurde das Gelände weniger Steil. Zügig erreichten wir den Grat, dem wir noch 5 Minuten bis zum Gipfel folgen mussten. Begeistert von der Linie genossen wir noch das perfekte Herbstwetter.
Abgestiegen wurde Südseitig, kurz nach dem Gipfel hat es eine Abseilstelle. Man seilt 40 Meter ab in eine Scharte und anschliessend läuft man über Geröll bis hinunter zur Wasenalpe.

Eine isch keine 6a+ ¦ Isewegg, Wasenalp, Wallis, SwitzerlandEine isch keine 6a+ ¦ Isewegg, Wasenalp, Wallis, SwitzerlandEine isch keine 6a+ ¦ Isewegg, Wasenalp, Wallis, SwitzerlandEine isch keine 6a+ ¦ Isewegg, Wasenalp, Wallis, SwitzerlandEine isch keine 6a+ ¦ Isewegg, Wasenalp, Wallis, SwitzerlandEine isch keine 6a+ ¦ Isewegg, Wasenalp, Wallis, SwitzerlandEine isch keine 6a+ ¦ Isewegg, Wasenalp, Wallis, SwitzerlandEine isch keine 6a+ ¦ Isewegg, Wasenalp, Wallis, SwitzerlandEine isch keine 6a+ ¦ Isewegg, Wasenalp, Wallis, SwitzerlandEine isch keine 6a+ ¦ Isewegg, Wasenalp, Wallis, SwitzerlandEine isch keine 6a+ ¦ Isewegg, Wasenalp, Wallis, Switzerland

Cédric Lachat tritt vom Wettkampfsport zurück

Wie von verschiedenen Seiten und auch auf seiner Homepage zu lesen ist, http://www.cedric-lachat.com/cms/fr/news.html, so tritt Cédric Lachat nach 15 Jahren vom Wettkampfsport zurück.
Als Spitzenkletterer sehr verbunden mit den weltweiten High End Klassiker wird er sich nun voll und ganz auf seine Abenteuer im steilen Fels konzentrieren. Auch wird er vermehrt sich dem Höhlenforschen widmen eine weitere Leidenschaft von Cédric.

Als Ausnahmeathlet seit Elie Chevieux wird mit Cédric der Schweizer Sportkletterelite ein Zugpferd abhanden kommen. Unvergessen sind die vielen Siege an Schweizer Meisterschaften, seit 1998 gewann er jeden Schweizer Meistertitel im Lead mit Ausnahme von 2 Titeln. Cédric wusste gekonnt dem heimischen Publikum eine grossartige Show zu bieten. International brachte er ein Palmarès von Gewinnen von WM, EM Titeln, sowie Weltcup und des Rock Masters in Arco/It zusammen verteilt über mehr als zehn Jahre. Er ist immer von diesem Virus getrieben zu klettern und dabei auch viel Spass zu haben.

Wir werden ganz bestimmt weiter von seinen Leistungen hören!

Allez Cédric, alle-allez!!!!

Peuterey Integrale, Mont Blanc

Es ist mittlerweile 20 Uhr, wir (Simon Wahli und ich Fabian) gönnen uns noch ein Bier. Gemütlich sitzen wir vor der Bar des Campings in Peuterey und holen uns noch die letzten Infos für unser Vorhaben, Peuterey integrale. Ueli Steck ist ebenfalls anwesend, er wird morgen starten, vermutlich ein wenig schneller als wir...
Local Mattheo zeigt uns noch ein paar Bilder mit Routenbeschreibungen, bevor wir uns in seiner Abstellkammer in unsere Schlafsäcke verkriechen. Am nächsten Morgen wird das Material noch einmal auf das Minimum reduziert und gegen Mittag starten wir zur Borellihütte, wir wollen schliesslich noch zum Einstieg laufen.
Um 3 Uhr holt uns der Wecker aus den Federn. Wir sind bald parat und starten Richtung Aiguille Noire. Die klettertechnischen Hauptschwierigkeiten unserer Tour werden wir dort am Südgrat antreffen. Wir ziehen schon recht früh die Kletterschuhe an, so können wir einen grossen Teil zusammen klettern, was enorm viel Zeit spart. Wir kommen zügig voran, langsam wird es auch hell. Am Point Ottoz entscheiden wir uns für die schwerere, aber kürzere Variante. Wir haben schliesslich noch einen langen Weg bis zum Biwak Craveri. Nach 11 Stunden hammer Kletterei erreichen wir die Madonna auf der Aiguille Noire.
Nun steht uns die berüchtigte 500hm Abseilfahrt über die zum Teil überhängende Wand bevor. Es hat immer wieder brauchbare Schlaghackenstände, wobei man den besten suchen muss, da dort schon recht viel improvisiert wurde. Dem Steinschlag ist diese Partie sehr ausgesetzt, so verlieren wir nicht viel Zeit. Ein Seilverhänger wäre dort sehr verheerend.
Unten angekommen müssen wir kurz aufsteigen, bis wir noch einmal 4 Längen abseilen müssen. Wir bemerken, dass es am Biwak kein Schnee mehr hat, so füllen wir noch die Plastiksäcke mit Schnee. Mittlerweile machen sich die Strapazen langsam bemerkbar, so sind wir froh, als wir nach dem letzten Aufstieg, der uns wegen der wirklich hässlichen Qualität des Gesteins noch einmal alles abverlangte das Biwak erreichen. Wobei Biwak fast übertrieben ist, Sardinenbüchse würde wohl eher zutreffen. Nach einem sehr feinen Menü und viel Tee legen wir uns müde nieder und versuchen, ein wenig zu schlafen.
Am nächsten Morgen erwies sich die Wegfindung doch nicht so einfach, wie wir am Vorabend annahmen. Trotzdem kommen wir zügig voran, meistens in gemeinsamer Kletterei zuerst auf dem Grat und anschliessend in der Ostwand der Aiguille Blanche. Auf dem Gipfel angekommen, türmt sich vor uns noch der letzte Teil unserer Tour auf. Noch recht weit entfernt sieht man den Mont Blanc de Courmayeur. Die Anschliessende Wand zum Pillier d’Angle erweist sich als sehr trocken, was ungewöhnlich ist. Wir sind froh, so sind wir nämlich zügig am Fuss des letzten Teilstücks. Uns erwartet noch eine Schnee-Eiswand, bis wir dann über die Wächten unser Ziel erreichen. Zuoberst wird es noch einmal interessant, da manche Stellen blank sind und wir nur ein Pickel mitgenommen hatten.
Das Gefühl, als wir endlich über die Wächte den ersten Schritt auf das Plateau machen, ist überwältigend. Doch schon bald werden wir wieder wachgerüttelt, es weht ein eisiger Wind, der uns unsere nassen Handschuhe gefrieren lässt. Nun geht’s noch gemütlich über den Schneegrat und so erreichen wir um 14.00 nach 2 anstrengenden Tagen den Gipfel des Mont Blanc. Im Gegensatz zu den Südwandrouten des Mont Blancs , sieht man auf den normalaufstiegen sehr viel Leute, Grampini und Anfänger. Ohne diese gross zu beachten nahmen wir den Abstieg in Angriff. Wir entschieden uns für die längere, aber sauberere Variante ohne Seilbahn und stiegen über die Goutethütte ab. Um 9 Uhr am Abend waren wir bereits wieder in Peuterey und genossen wieder einmal eine richtige Mahlzeit.

Ueli Steck hat übrigens mit 16 Stunden und 9 Minuten einen neuen Speedrekord aufgestellt. Gratulation!

Hier noch ein Video von Jonathan Griffith am Peuterey: http://vimeo.com/7608577

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Es gibt schon wieder Ärger im Magic Wood…

Folgendes hat Thomas von Bodhi Climbing geschrieben und gebeten zu veröffentlichen….

Aufgrund der ansteigenden Besucherzahlen und die damit verbundenen Probleme treten wir als Betreiber des Campingplatzes sowie des Gasthauses Edelweiss mit diesem Schreiben an die Oeffentlichkeit und appelieren an die Kletterszene uns in folgenden Punkten zu unterstützen. Der Campingplatz wurde in der Hochsaison von einigen Besuchern derart zugemüllt und versifft, dass er der Gemeinde ein Dorn im Auge ist. Die umliegenden Waldstücke und Wege sind mit Toilettenpapier und Fekalien verdreckt, dass jedem Wanderer der Magen zweimal umgedreht wurde als er des Weges kam. Es glich Ende August einem Schlachtfeld, als wir am Clean Up Day den besagten Beschwerden nachgingen und alles wieder in Ordnung brachten.
Viel Zeit musste investiert werden um die Stimmung im Dorf wieder auszugleichen.Wenn sich jede/r Besucher/in an die folgenden Regeln hält, können wir weitere Probleme sowie einen Anstieg der Uebernachtungspreise vermeiden.

• Das verrichten der Notdurft, sollte wenn möglich auf de öffentlichen Toiletten des Campings stattfinden. Wenn es wirklich nicht anders geht und an der frischen Luft geschissen wird, bitte keine Anzeichen davon zurücklassen. Wie schwer ist es denn? Loch graben, reinscheissen, Loch wieder auffüllen, fertig!

• Kein Campieren ausserhalb des Campings. Dies gilt eigentlich für die ganze Schweiz und wird bei uns im Tal hart durchgesetzt. Wild Camper sollen gewarnt sein, dass im Wiederholungsfalle von der örtlichen Polizei Bußen bis CHF 1000.-ausgesprochen werden können.

• Keinen Abfall zurücklassen. Der Abfall gehört fein säuberlich getrennt in die dafür vorgesehen Behältnisse. Jeder Besucher hat vor der Abreise seinen Platz auf dem Camping zu säubern.

• Den Brunnen sauber halten. Der Brunnen ist kein Abwaschbecken oder Kühlschrank für Verdorbenes. Bitte in einem Spühlbecken, ausserhalb vom Brunnen abwaschen und die eigenen Lebensmittel unter Kontrolle halten. Der gemeinschaftliche Unterstand ist mit allen zu teilen und sauber zu halten. Nach dem Kochen und Essen bitte alles fein säuberlich aufräumen. Wenn nötig einen Besen zur Hand nehmen!

• Die Feuerstelle sauber halten. Nach einer Nacht am Feuer ist es verständlich, dass mal was liegen bleibt. Der Müll und die Essensreste sollten jedoch vor dem Frühstück am nächsten Tag beseitigt werden. Die letzen drei erwähnten Orte werden von nun an jeden Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag Morgen durch unser Personal kontrolliert und wenn notwendig gereinigt. Alles was zu diesem Zeitpunkt an und um diesen Ort herum liegt, wird gnadenlos entsorgt.

• Keine Feuer außerhalb der Feuerstelle auf dem Campingplatz. Auf dem oberen Platz wurden vermehrt kleine Feuerstellen errichtet welche nicht gestattet sind.
Wir bitten Euch um Zusammenarbeit und danken für Euer Verständnis.
Da es diesen Sommer dort so schlimm ausgesehen hat, versucht der Gemeinderat Avers Thomas als Pächter los zu werden. Keiner kann sagen, wer der nachfolgender Pächter ist und ob es in Zukunft überhaupt noch einen Campingplatz für uns Boulderer gibt.

http://www.scalamalade-areas.com/de/detail/4/Magic%20Wood-Averstal/