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Bouldertrailer "Häb dä siech"

Für all jene welche gerne den warmen Glühwein am Kamin geniessen und trotzdem schweissige Finger möchten.
Unter folgendem Link http://vimeo.com/81990935 bietet Kurt Hötzel einen kurzen Trailer zum Bouldern in der Schweiz.

Die Crème de la crème der Schweizer Boulderer wie die Topspots werden darin angekündigt! Der Film soll im Frühjahr 2014 erscheinen. Mit dabei Pesche Wütrich, Stefan Schiebli, Bärti Wüersch.
Auch Sandro Niklaus wurde im Blausee aufgenommen. (Wir freuen uns das das Grottentraining in Langenthal nicht umsonst war! Schöne Sändu!)

PS: Die Weihnachtsaktion bei Scalamalade ist immer noch am laufen!!

Liebe Kletterbegeisterte, liebe Boulderfreunde

für noch kurze Zeit offeriert euch Scalamalade die Weihnachtsaktion! Shoppt auf http://products.scalamalade.com - unschlagbare Preise für super Kletterbekleidung!

Weiter bieten wir neu Magnesium von DMM auf unserer Webseite an! Für unter CHF 10.- erhältst Du 250g Magnesiumcarbonat von feinster Qualität (exkl. Versandkosten).

Wir wünschen allen eine frohe Weihnachtszeit und viel Spass und Freude beim Skifahren, Eisklettern oder Hallenklettertraining!

Isewegg - "Eine isch keine" 6a+

Isewegg ist ein felsiger Pfeiler oberhalb von der Wasenalp. Bisher wurde dieser nur südseitig über die normalroute bestiegen. Jedoch hat es auf der Südostseite eine ca. 200 Meter Wand. Letztes Jahr wurde ich von der Bortelhütte aus auf diese Wand aufmerksam. Leider klappte es nicht mehr in demselben Jahr, diese zu begehen, so starteten Sebi und ich (Fabian) anfangs Oktober einen Angriff.
Einige Tage zuvor waren wir schon mal am Wandfuss und suchten eine machbare Linie. Das Ganze erschien uns sehr plattig und als wir schon wieder gehen wollten, entdeckten wir doch noch ein Risssystem, das kletterbar aussah. Ausgerüstet mit Friends, Keilen und Schlaghacken starteten wir am Samstag darauf. Die erste Länge war nicht allzu schwer, doch wegen der Kälte spürte ich trotzdem keine Griffe mehr. Recht schnell kam dann die Sonne und so konnten wir richtig loslegen. Wir folgten der logisten Linie hinauf durch Verschneidungen und coole Risse. Als es dann soweit war, das Dach zu überwinden, versuchte ich es zuerst nach rechts an einer Schuppe. Diese erwies sich aber dann als sehr lose und so mussten wir nach links eine Seillänge techen. Hat man dünne Finger wie ein Mikrofriend, kann man diese Länge auch frei klettern. Anschliessend kam ein cooler Offwith-Riss, bis hin zu einem Loch, wohl die Hausung irgendwelcher Vögel. Nachdem Sebi mit einem fast-Spagat über das Loch kletterte wurde das Gelände weniger Steil. Zügig erreichten wir den Grat, dem wir noch 5 Minuten bis zum Gipfel folgen mussten. Begeistert von der Linie genossen wir noch das perfekte Herbstwetter.
Abgestiegen wurde Südseitig, kurz nach dem Gipfel hat es eine Abseilstelle. Man seilt 40 Meter ab in eine Scharte und anschliessend läuft man über Geröll bis hinunter zur Wasenalpe.

Eine isch keine 6a+ ¦ Isewegg, Wasenalp, Wallis, SwitzerlandEine isch keine 6a+ ¦ Isewegg, Wasenalp, Wallis, SwitzerlandEine isch keine 6a+ ¦ Isewegg, Wasenalp, Wallis, SwitzerlandEine isch keine 6a+ ¦ Isewegg, Wasenalp, Wallis, SwitzerlandEine isch keine 6a+ ¦ Isewegg, Wasenalp, Wallis, SwitzerlandEine isch keine 6a+ ¦ Isewegg, Wasenalp, Wallis, SwitzerlandEine isch keine 6a+ ¦ Isewegg, Wasenalp, Wallis, SwitzerlandEine isch keine 6a+ ¦ Isewegg, Wasenalp, Wallis, SwitzerlandEine isch keine 6a+ ¦ Isewegg, Wasenalp, Wallis, SwitzerlandEine isch keine 6a+ ¦ Isewegg, Wasenalp, Wallis, SwitzerlandEine isch keine 6a+ ¦ Isewegg, Wasenalp, Wallis, Switzerland

Cédric Lachat tritt vom Wettkampfsport zurück

Wie von verschiedenen Seiten und auch auf seiner Homepage zu lesen ist, http://www.cedric-lachat.com/cms/fr/news.html, so tritt Cédric Lachat nach 15 Jahren vom Wettkampfsport zurück.
Als Spitzenkletterer sehr verbunden mit den weltweiten High End Klassiker wird er sich nun voll und ganz auf seine Abenteuer im steilen Fels konzentrieren. Auch wird er vermehrt sich dem Höhlenforschen widmen eine weitere Leidenschaft von Cédric.

Als Ausnahmeathlet seit Elie Chevieux wird mit Cédric der Schweizer Sportkletterelite ein Zugpferd abhanden kommen. Unvergessen sind die vielen Siege an Schweizer Meisterschaften, seit 1998 gewann er jeden Schweizer Meistertitel im Lead mit Ausnahme von 2 Titeln. Cédric wusste gekonnt dem heimischen Publikum eine grossartige Show zu bieten. International brachte er ein Palmarès von Gewinnen von WM, EM Titeln, sowie Weltcup und des Rock Masters in Arco/It zusammen verteilt über mehr als zehn Jahre. Er ist immer von diesem Virus getrieben zu klettern und dabei auch viel Spass zu haben.

Wir werden ganz bestimmt weiter von seinen Leistungen hören!

Allez Cédric, alle-allez!!!!

Peuterey Integrale, Mont Blanc

Es ist mittlerweile 20 Uhr, wir (Simon Wahli und ich Fabian) gönnen uns noch ein Bier. Gemütlich sitzen wir vor der Bar des Campings in Peuterey und holen uns noch die letzten Infos für unser Vorhaben, Peuterey integrale. Ueli Steck ist ebenfalls anwesend, er wird morgen starten, vermutlich ein wenig schneller als wir...
Local Mattheo zeigt uns noch ein paar Bilder mit Routenbeschreibungen, bevor wir uns in seiner Abstellkammer in unsere Schlafsäcke verkriechen. Am nächsten Morgen wird das Material noch einmal auf das Minimum reduziert und gegen Mittag starten wir zur Borellihütte, wir wollen schliesslich noch zum Einstieg laufen.
Um 3 Uhr holt uns der Wecker aus den Federn. Wir sind bald parat und starten Richtung Aiguille Noire. Die klettertechnischen Hauptschwierigkeiten unserer Tour werden wir dort am Südgrat antreffen. Wir ziehen schon recht früh die Kletterschuhe an, so können wir einen grossen Teil zusammen klettern, was enorm viel Zeit spart. Wir kommen zügig voran, langsam wird es auch hell. Am Point Ottoz entscheiden wir uns für die schwerere, aber kürzere Variante. Wir haben schliesslich noch einen langen Weg bis zum Biwak Craveri. Nach 11 Stunden hammer Kletterei erreichen wir die Madonna auf der Aiguille Noire.
Nun steht uns die berüchtigte 500hm Abseilfahrt über die zum Teil überhängende Wand bevor. Es hat immer wieder brauchbare Schlaghackenstände, wobei man den besten suchen muss, da dort schon recht viel improvisiert wurde. Dem Steinschlag ist diese Partie sehr ausgesetzt, so verlieren wir nicht viel Zeit. Ein Seilverhänger wäre dort sehr verheerend.
Unten angekommen müssen wir kurz aufsteigen, bis wir noch einmal 4 Längen abseilen müssen. Wir bemerken, dass es am Biwak kein Schnee mehr hat, so füllen wir noch die Plastiksäcke mit Schnee. Mittlerweile machen sich die Strapazen langsam bemerkbar, so sind wir froh, als wir nach dem letzten Aufstieg, der uns wegen der wirklich hässlichen Qualität des Gesteins noch einmal alles abverlangte das Biwak erreichen. Wobei Biwak fast übertrieben ist, Sardinenbüchse würde wohl eher zutreffen. Nach einem sehr feinen Menü und viel Tee legen wir uns müde nieder und versuchen, ein wenig zu schlafen.
Am nächsten Morgen erwies sich die Wegfindung doch nicht so einfach, wie wir am Vorabend annahmen. Trotzdem kommen wir zügig voran, meistens in gemeinsamer Kletterei zuerst auf dem Grat und anschliessend in der Ostwand der Aiguille Blanche. Auf dem Gipfel angekommen, türmt sich vor uns noch der letzte Teil unserer Tour auf. Noch recht weit entfernt sieht man den Mont Blanc de Courmayeur. Die Anschliessende Wand zum Pillier d’Angle erweist sich als sehr trocken, was ungewöhnlich ist. Wir sind froh, so sind wir nämlich zügig am Fuss des letzten Teilstücks. Uns erwartet noch eine Schnee-Eiswand, bis wir dann über die Wächten unser Ziel erreichen. Zuoberst wird es noch einmal interessant, da manche Stellen blank sind und wir nur ein Pickel mitgenommen hatten.
Das Gefühl, als wir endlich über die Wächte den ersten Schritt auf das Plateau machen, ist überwältigend. Doch schon bald werden wir wieder wachgerüttelt, es weht ein eisiger Wind, der uns unsere nassen Handschuhe gefrieren lässt. Nun geht’s noch gemütlich über den Schneegrat und so erreichen wir um 14.00 nach 2 anstrengenden Tagen den Gipfel des Mont Blanc. Im Gegensatz zu den Südwandrouten des Mont Blancs , sieht man auf den normalaufstiegen sehr viel Leute, Grampini und Anfänger. Ohne diese gross zu beachten nahmen wir den Abstieg in Angriff. Wir entschieden uns für die längere, aber sauberere Variante ohne Seilbahn und stiegen über die Goutethütte ab. Um 9 Uhr am Abend waren wir bereits wieder in Peuterey und genossen wieder einmal eine richtige Mahlzeit.

Ueli Steck hat übrigens mit 16 Stunden und 9 Minuten einen neuen Speedrekord aufgestellt. Gratulation!

Hier noch ein Video von Jonathan Griffith am Peuterey: http://vimeo.com/7608577

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Es gibt schon wieder Ärger im Magic Wood…

Folgendes hat Thomas von Bodhi Climbing geschrieben und gebeten zu veröffentlichen….

Aufgrund der ansteigenden Besucherzahlen und die damit verbundenen Probleme treten wir als Betreiber des Campingplatzes sowie des Gasthauses Edelweiss mit diesem Schreiben an die Oeffentlichkeit und appelieren an die Kletterszene uns in folgenden Punkten zu unterstützen. Der Campingplatz wurde in der Hochsaison von einigen Besuchern derart zugemüllt und versifft, dass er der Gemeinde ein Dorn im Auge ist. Die umliegenden Waldstücke und Wege sind mit Toilettenpapier und Fekalien verdreckt, dass jedem Wanderer der Magen zweimal umgedreht wurde als er des Weges kam. Es glich Ende August einem Schlachtfeld, als wir am Clean Up Day den besagten Beschwerden nachgingen und alles wieder in Ordnung brachten.
Viel Zeit musste investiert werden um die Stimmung im Dorf wieder auszugleichen.Wenn sich jede/r Besucher/in an die folgenden Regeln hält, können wir weitere Probleme sowie einen Anstieg der Uebernachtungspreise vermeiden.

• Das verrichten der Notdurft, sollte wenn möglich auf de öffentlichen Toiletten des Campings stattfinden. Wenn es wirklich nicht anders geht und an der frischen Luft geschissen wird, bitte keine Anzeichen davon zurücklassen. Wie schwer ist es denn? Loch graben, reinscheissen, Loch wieder auffüllen, fertig!

• Kein Campieren ausserhalb des Campings. Dies gilt eigentlich für die ganze Schweiz und wird bei uns im Tal hart durchgesetzt. Wild Camper sollen gewarnt sein, dass im Wiederholungsfalle von der örtlichen Polizei Bußen bis CHF 1000.-ausgesprochen werden können.

• Keinen Abfall zurücklassen. Der Abfall gehört fein säuberlich getrennt in die dafür vorgesehen Behältnisse. Jeder Besucher hat vor der Abreise seinen Platz auf dem Camping zu säubern.

• Den Brunnen sauber halten. Der Brunnen ist kein Abwaschbecken oder Kühlschrank für Verdorbenes. Bitte in einem Spühlbecken, ausserhalb vom Brunnen abwaschen und die eigenen Lebensmittel unter Kontrolle halten. Der gemeinschaftliche Unterstand ist mit allen zu teilen und sauber zu halten. Nach dem Kochen und Essen bitte alles fein säuberlich aufräumen. Wenn nötig einen Besen zur Hand nehmen!

• Die Feuerstelle sauber halten. Nach einer Nacht am Feuer ist es verständlich, dass mal was liegen bleibt. Der Müll und die Essensreste sollten jedoch vor dem Frühstück am nächsten Tag beseitigt werden. Die letzen drei erwähnten Orte werden von nun an jeden Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag Morgen durch unser Personal kontrolliert und wenn notwendig gereinigt. Alles was zu diesem Zeitpunkt an und um diesen Ort herum liegt, wird gnadenlos entsorgt.

• Keine Feuer außerhalb der Feuerstelle auf dem Campingplatz. Auf dem oberen Platz wurden vermehrt kleine Feuerstellen errichtet welche nicht gestattet sind.
Wir bitten Euch um Zusammenarbeit und danken für Euer Verständnis.
Da es diesen Sommer dort so schlimm ausgesehen hat, versucht der Gemeinderat Avers Thomas als Pächter los zu werden. Keiner kann sagen, wer der nachfolgender Pächter ist und ob es in Zukunft überhaupt noch einen Campingplatz für uns Boulderer gibt.

http://www.scalamalade-areas.com/de/detail/4/Magic%20Wood-Averstal/

Bouldertag im Blindental

Für alle Boulderfans gibt es am 07.September wieder einen Bouldertag im Blindental. Entdecke viele Bouldermöglichkeiten in einem kleinen malerischen Seitental. Ausweichdatum bei schlechtem Wetter ist der 14.September.

Stockhorn 3212m oberhalb von Visp

Der Südgrat vom Stockhorn 3212m oberhalb Visp ist wohl eine der schönsten Grattouren der Region. Technisch nicht allzu schwer bietet diese Tour schöne Kletterei im vierten, maximal fünften Grat, wobei man die Länge nicht unterschätzen darf. Am Dienstag Abend starteten Sebi und ich nach der Arbeit von Ausserberg gemütlich mit dem Bike durch den 1.5km langen Stollen bis ins Senntum. Dort verstekten wir diese und gingen zügig zu Fuss weiter, da wir noch bei Tageslicht ankommen wollten. Leider war die Brücke noch nicht montiert und so mussten wir noch eine Stunde dem Fluss folgen, bis wir dann eine heikle Schneebrücke querten. Das Biwak ist schön gelegen und sehr gut ausgerüstet. Am nächsten Tag starteten wir dann bei Tageslicht und kamen zügig voran. Die Schlüssellängen befinden sich am fünften Turm, wobei diese schon fast übertrieben abgesichert sind. Nach ca. vier Stunden standen wir dann auf dem Gipfel und machten uns schnell an den Abstieg. Hier ist es wichtig, dass man genug weit absteigt und erst unter der sogenannten „roten Wand“ durch ein Couloir den Grat verlässt. Zusammengefasst ist dies eine sehr schöne Klettertour, vor allem wenn man dem Massentourismus auf den 4000er entgehen will.

Stockhorn 3212m oberhalb von VispStockhorn 3212m oberhalb von VispStockhorn 3212m oberhalb von VispStockhorn 3212m oberhalb von VispStockhorn 3212m oberhalb von VispStockhorn 3212m oberhalb von VispStockhorn 3212m oberhalb von VispStockhorn 3212m oberhalb von VispStockhorn 3212m oberhalb von VispStockhorn 3212m oberhalb von VispStockhorn 3212m oberhalb von VispStockhorn 3212m oberhalb von VispStockhorn 3212m oberhalb von VispStockhorn 3212m oberhalb von VispStockhorn 3212m oberhalb von VispStockhorn 3212m oberhalb von VispStockhorn 3212m oberhalb von Visp

Aiguille du Midi : Eugster Diagonal

Kurzfristig und den momentanen Verhältnissen angepasst fuhren Matt und ich letztes Wochenende nach Chamonix. Weil wir nur einen Tag hatten, entschieden wir uns die Route Eugster Diagonale an der Aiguille du Midi zu klettern, da man sich den Abstieg dank der Bahn sparen kann:) Als dann um 7:45 Uhr endlich die erste Bahn fuhr liefen wir zügig zum Einstieg.
Die erste länge ähnelte eher einer Canyoning-Tour, Weil das ganze Schmelzwasser über die Felsen in den Bergschrund floss. Oben im Schnee angekommen waren wir bereits komplett nass und zudem lernten wir, dass man nicht jedem Fixseil vertrauen kann. Der Rest der Route verlief dann ohne grössere Schwierigkeiten über Schnee, Eis und Fels. Am Ausstieg wurde es noch einmal ernst, da das Eis schon viel zu weich zum Sichern war und wir so ohne Sicherung durchsteigen mussten. Gemütlich gings dann mit der Bahn hinunter nach Chamonix, wo wir uns einen Teller Chinesisch gönnten.

Aiguille du Midi : Eugster DiagonalAiguille du Midi : Eugster DiagonalAiguille du Midi : Eugster DiagonalAiguille du Midi : Eugster DiagonalAiguille du Midi : Eugster DiagonalAiguille du Midi : Eugster DiagonalAiguille du Midi : Eugster DiagonalAiguille du Midi : Eugster DiagonalAiguille du Midi : Eugster DiagonalAiguille du Midi : Eugster DiagonalAiguille du Midi : Eugster DiagonalAiguille du Midi : Eugster DiagonalFrance_Chamonix_130626_2France_Chamonix_130626_1Aiguille du Midi : Eugster Diagonal

Seewser Schild im Föhnsturm

Dieser Mai war wirklich zum vergessen. Zuerst die gründlich verregnete Auffahrt und auch Pfingsten war nicht besser. Das schöne Föhnwetter musste daher unbedingt genutzt werden! Ab in die Zentralschweiz zum Seewser Schild, im neuen Zentralschweizer Führer unter Höch Schild bschrieben. Die Route wollte ich (Guido) schon seit vielen Jahren klettern gehen. Nun klappte es mit Köbi. Der Zustieg ist ab dem Brünigpass sehr abwechslungsreich jedoch unwegsam und anstrengend in einer Stunde zu bewältigen. Zum Einstieg hoch ist nochmals gutes Auge gefordert, auch hier gibt es kein Pfad. Auf die Skizze im neuen SAC Führer kann man sich nicht verlassen da ungenau. Aber im Grunde beim Abzweiger auf die Alphütten leicht schräg rechts hoch sollte man den Einstieg gut finden. Die Kletterei war wie wir sie uns vorgestellt haben. Solala. Doch bereits die zweite Länge liess viel erwarten diese war wirklich sehr schön! Die Absicherung ist zum Teil übertrieben aber ok wer den Grad nicht frei bewältigt. Die oberen beiden Längen bieten dann leider doch böse Überrachungen mit leichter Brösmeltendenz (Kleinsplittrig) und Vegetation.
Die Aussicht und auch das Routenbuch sind dafür eine Krönung und heben den positiven Gesamteindruck der Tour. Die Route wird selten begangen aber wer mal etwas neues in der Region versuchen möchte dem sei diese Tour empfohlen.

Köbi on the first pitch 6b+Köbi on the third pitch 6b+SmileThis one is the best entry!Guido on the last pitchGuido enyoingTemplate2012_3_new-Collection

Kombinierte Tour aufs Unnerbächhorn

Diese Toure wurde im April 2013 begangen.

Die Tage werden länger und auch die Temperaturen steigen langsam an. Doch die Verhältnisse in höheren Lagen sind im Moment noch sehr winterlich, so entschieden wir uns letzte Woche für eine Skitour, bei der man auch wieder einmal ein paar Züge klettern kann. Unser Ziel war das mir bis anhin noch nicht bekannte Unnerbächhorn. Local Sebi war diese Tour bestens bekannt und so konnte er mich recht schnell für dieses Unternehmen motivieren.

Mit der Bahn auf die Belalp überwindeten wir die ersten Höhenmeter sehr gemütlich und so verliessen wir unter Verwunderung einiger Touristen auch schnell die markierten Pisten. Nach einem Moment mühsamer Spurarbeit erreichten wir schon das Skitedepot. Jetzt wurden Steigeisen und Pickel gegen Fell und Skier ausgetauscht und so ging’s durch das markante Couloir auf den Grat, wo wir dann in die Nordseite traversierten, um noch ein paar Meter Nordwandfeeling zu geniessen. Als wir das Gipfelbuch öffneten wurde uns auch klar, dass wir hier heute wahrscheinlich niemanden mehr antreffen werden, da im Buch seit 1962 nur ein paar Seiten von glücklichen Bezwingern vollgeschrieben waren. Damit es nicht noch das nächste Jahrhundert erlebt, schrieben wir nach dem Gesang noch ein paar Zeilen vom Walliser Musiker Hansrüedi nieder. Als unsere Gedanken dann wieder zurückschweiften, stiegen wir über den Ostgrat ab. Dieser bietet sehr schöne Kletterstellen, die mit dem vielen Schnee nicht zu unterschätzen waren. Schliesslich waren wir bei Sonnenschein wieder beim Skidepot und genossen noch die interessante Bruchharschabfahrt bis nach Blatten.

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