Übersicht

Seewser Schild im Föhnsturm

Dieser Mai war wirklich zum vergessen. Zuerst die gründlich verregnete Auffahrt und auch Pfingsten war nicht besser. Das schöne Föhnwetter musste daher unbedingt genutzt werden! Ab in die Zentralschweiz zum Seewser Schild, im neuen Zentralschweizer Führer unter Höch Schild bschrieben. Die Route wollte ich (Guido) schon seit vielen Jahren klettern gehen. Nun klappte es mit Köbi. Der Zustieg ist ab dem Brünigpass sehr abwechslungsreich jedoch unwegsam und anstrengend in einer Stunde zu bewältigen. Zum Einstieg hoch ist nochmals gutes Auge gefordert, auch hier gibt es kein Pfad. Auf die Skizze im neuen SAC Führer kann man sich nicht verlassen da ungenau. Aber im Grunde beim Abzweiger auf die Alphütten leicht schräg rechts hoch sollte man den Einstieg gut finden. Die Kletterei war wie wir sie uns vorgestellt haben. Solala. Doch bereits die zweite Länge liess viel erwarten diese war wirklich sehr schön! Die Absicherung ist zum Teil übertrieben aber ok wer den Grad nicht frei bewältigt. Die oberen beiden Längen bieten dann leider doch böse Überrachungen mit leichter Brösmeltendenz (Kleinsplittrig) und Vegetation.
Die Aussicht und auch das Routenbuch sind dafür eine Krönung und heben den positiven Gesamteindruck der Tour. Die Route wird selten begangen aber wer mal etwas neues in der Region versuchen möchte dem sei diese Tour empfohlen.

Köbi on the first pitch 6b+Köbi on the third pitch 6b+SmileThis one is the best entry!Guido on the last pitchGuido enyoingTemplate2012_3_new-Collection

Kombinierte Tour aufs Unnerbächhorn

Diese Toure wurde im April 2013 begangen.

Die Tage werden länger und auch die Temperaturen steigen langsam an. Doch die Verhältnisse in höheren Lagen sind im Moment noch sehr winterlich, so entschieden wir uns letzte Woche für eine Skitour, bei der man auch wieder einmal ein paar Züge klettern kann. Unser Ziel war das mir bis anhin noch nicht bekannte Unnerbächhorn. Local Sebi war diese Tour bestens bekannt und so konnte er mich recht schnell für dieses Unternehmen motivieren.

Mit der Bahn auf die Belalp überwindeten wir die ersten Höhenmeter sehr gemütlich und so verliessen wir unter Verwunderung einiger Touristen auch schnell die markierten Pisten. Nach einem Moment mühsamer Spurarbeit erreichten wir schon das Skitedepot. Jetzt wurden Steigeisen und Pickel gegen Fell und Skier ausgetauscht und so ging’s durch das markante Couloir auf den Grat, wo wir dann in die Nordseite traversierten, um noch ein paar Meter Nordwandfeeling zu geniessen. Als wir das Gipfelbuch öffneten wurde uns auch klar, dass wir hier heute wahrscheinlich niemanden mehr antreffen werden, da im Buch seit 1962 nur ein paar Seiten von glücklichen Bezwingern vollgeschrieben waren. Damit es nicht noch das nächste Jahrhundert erlebt, schrieben wir nach dem Gesang noch ein paar Zeilen vom Walliser Musiker Hansrüedi nieder. Als unsere Gedanken dann wieder zurückschweiften, stiegen wir über den Ostgrat ab. Dieser bietet sehr schöne Kletterstellen, die mit dem vielen Schnee nicht zu unterschätzen waren. Schliesslich waren wir bei Sonnenschein wieder beim Skidepot und genossen noch die interessante Bruchharschabfahrt bis nach Blatten.

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Bouldern in Feldbrunnen

Die Boulderreise von mir Guido geht weiter. Nach Ausflügen in die grossen französischen Topgebiete genügte und genoss ich zusammen mit Angelo heute Sonntag die wärmende Sonne im Bouldergebiet von Feldbrunnen bei Solothurn.
Das Bouldergebiet ist eine wirkliche Perle und seit den 80-er Jahren oft besucht. Mit der Veröffentlichung auf Bimano.ch erlebt das Gebiet regen Besuch aus der ganzen Schweiz.

Ein Gebiet mit rauhem Aaregranit und herrlichen Linien welches für kurze Weile und Spass vor der Haustüre steht.
Danke an Jano Böhlen, Roger Spillmann für die Freigabe der Infos und das Eröffnen der meisten Linien. Nicht zu verpassen sind die Blöcke Hai und Elefant, Matterhörnli und der Traversenblock!

Hier einige Fotos von einem Boulderausflug des SAC Oberaargaus vom März 2012.

Urs with his son in the red FerrariHold on in Balett 5+Guido in Happy hour 6AGuido in Happy hour 6AGuido in Happy hour 6AGuido in Happy hour 6ATraversenblockHarcoreblockHardcoreblockscala_logo stripes-6kleinGuido in the sector JagdrevierJagdrevierHai and ElephantHai and ElephantBase Jump 5+Base Jump 5+

Bouldern in Annot

Bouldern in Annot ist wie eine Reise in die Verdon, nur anders. Die Lage ist ungefähr die selbe wie die berühmte legendäre Schlucht im Süden Frankreichs. Annot ist nur 40km östlich davon gelegen. Das feine wenig bekannte Gebiet offeriert eine grosse Fülle von noch immer wenig begangenen Boulderproblemen in allen Schwierigkeitsgraden. Die Strukturen der Blöcke sind zum Teil noch verblüffender als in Fointainebleau! Und der Grip ist hervorragend da das bekannte quitschen oder weggleiten der Kletterfinken wie in Bleau wegfällt. Dafür ist man manchmal ein wenig hilflos wo man denn Bouldern kann und darf, denn wie überall gibt es auch in Annot Probleme mit den Landbesitzern, so ist der erste Sektor, welcher ein erstes Must see war, nun komplett abgesperrt. So muss man mit den weiter oben liegenden Blöcken vorlieb nehmen. Aber diese muss jeder Boulderer in seinem Leben gesehen haben. Annot ist auch sonst sehr malerisch und wer den Rummel in Bleau nicht so gerne mag ist hier genau richtig!
Weiter ist Annot auch perfekt mit Flugzeug und Bahn erreichbar! Einfach bis Nizza fliegen und von dort mit dem Train des Pignes (Chemin de fer de Provence) bis zur Haltestelle Les Lumières fahren und dann die Schotterpiste in 20-40 Minuten Fussmarsch hoch zu den verschiedenen Blöcken. Übernachtungsmöglichkeit und Einkaufen in Annot 4km vom Bouldergebiet entfernt. Bahn oder auch gut zu Fuss machbar.

Zur Hilfe ein gutes Online Topo gibt es hier: http://abloc.org/

Einige Schnappschüsse von einem Kurzauzsflug gibt es hier:

AnnotA lot of blocs!Beside the beaten tracksNice edge in lost forestSite d'escaladeHappy!

Kalte Bouldertage in Fointainebleau

Über Ostern fuhr eine hochaufgeladene Truppe Berner nach Bleau. Mit dabei waren Michu Bühler und Annina Guggisberg, Guido und Sandro und Angelo Niklaus) Burri Hanspeter hätte ab diesem Team sicherlich wahle Flöid gehabt. Auch wir haben uns trotz den kalten Temperaturen mehr als nur dünne Finger geklettert. Man sagt nicht umsonst richtige Bleausards schätzen die kalten Temparaturen. Sie lieben auch Sprüche klopfen und rezitieren. Neben den genialen Boulders genossen wir das feine Essen und der Wein durfte am letzten Abend selbstverständlich auch nicht fehlen. Bis bald!

Warm up)Angelo climbing Le Surplomb à Coulisse Fb6AEvening lightMichu in the Toit du cul de chien Fb7ASandro in the Toit du cul de chien Fb7ASlopper!AngeloAnina in a nice boulderSandro with Le bilboquetFointainbleau surroundingOn the top of the Cuvier Rempart with sundownerSandro climbing an incredible boulderGuido fighting with the edgeMichu found a nice boulder)) There are a bunch of 'em!Bas Cuvier at easter holidayBas Cuvier parkingOn the roadGuido climbing Le mur à Michaud Fb6BSandro climbing Le mur à Michaud Fb6BLe mur à Michaud Fb6B

Walliser Sonnenstube

Das erste schöne und warme Wochenende im Jahr hat uns (Guido und Köbi) gleich an die Felsen gelockt. Die Pracht des Wallis ist im März besonders schön zu geniessen. Oben Schnee, unten trocken und warm. So zogen wir uns die Finger lang in den vertikalen der kleinen Klettergebiete Saxé bei Martigny und Lalden bei Brig. Beide haben den Grossteil der Routen im Schwierigkeitsgrad 6b -7c. Ein erster Formtest ist in den maximalkräftigen und pumpigen, kurzen Routen geglückt. Die technische Kletterei ist wie ein Tanz welchen wir am Abend in der Disco noch genossen. In Sion kann die Crêperie la Rose des Vents sehr empfohlen werden um die Batterien wieder mit leckeren Crêpes aufzuladen.

Für alle Wallis Liebhaber und Insider. Das Klettergebiet Valère in Sion ist neu mit einem Kletterverbot belegt vom 15.April bis 30.Juni.

Hier die Fotos zum Wallis!

The small but nice crag SaxéGuidoKoebiSpring is thereLalden a crig with about 16 routes

Swiss Iceclimbing cup Pontresina

Am kommenden Wochenende 23.Februar, diesen Samstag! macht der Schweizer Eisklettercup in Pontresina halt.

Näheres zum Programm findet Ihr unter der Webseite:
http://bergsteiger-pontresina.ch/angebote/open-swiss-ice-climbing-cup-po...

Es wird das volle Programm geboten mit tollem Eis, geilen Hooks und fetter Party!

Burgfälle Leichte Eisklettertour bei Gsteig

Der Burgfall bei Gsteig bei Gstaad ist unweit der Sanetschbahn Talstation gelegen. Das diese Eisklettertour lange nur lokalen Picklern bekannt war liegt daran das der Bach in einem Wald und oben in einem doch recht impossanten Canyon und somit versteckt gelegen ist. Die Eistour gliedert sich in drei Teile, wonbei der obere Teil die klettertechnischen Leckerbissen beinhaltet. Der untere Teil ist nett zum einklettern mit einer rassigen zweiten Steilstufe. Der Mittelteil ist mit viel Gehgelände versehen und sehr einfach zu bewältigen.
Man muss der Tour bei einem Schwierigkeitsgrad von 2+ doch seinen Respekt zollen da nicht immer optimal abgesichert werden kann. An den Ausstiegen der Steilstufen genau dort wo der Wasserlauf besonders Laut ans Eis trommelt oder noch schlimmer offen gegen die Goretexhose züngelt wird nun ein kurzer Runoutfinish verlangt. Die längste und steilste Seillänge ist oft schlecht gewachsen aber geht sehr gut zu klettern dank der verschneidungsähnlichen Eisform.

Zu Recht ist der Burgfall im Eiskalt Eiskletterführer aus dem Jahre 2011, siehe Gebiet 11 Seite 74, als einer der schönsten der Schweiz aufgeführt. Wer es gemütlich mag ist hier gerade richtig. Der Eisfall ist nicht weit der Chiggi Miggi Hochburg Gstaad gelegen und die schweren Seillängen können auf dem Wanderweg umgangen werden wenn mal zu viel Wasser läuft oder zu wenig Eis steht. Der Abstieg gestaltet sich genau so entspannt über die zahlreichen Brücken.
Ich Guido bin wieder mal solo unterwegs gewesen. Man muss sich selbst übers Eis wagen und kann nicht seinen Spezi vorschicken um die Eisfläche zu testen und prompt hat es mich in einem flachen Abschnitt erwischt. Ich bin eingebrochen im Eis und habe einen Schuh voll raus gezogen. Halleluja, zudem ist mir noch der Schulterriemen am Rucksack gerissen, Eiszapfen auf den Weichhelm gefallen und ich habe mir drei Mal deftig auf die Finger geschlagen. Alleine Eisklettern ist nicht lustig. Dafür wurden viele Nerven gespart für die bei solchen Verhältnisse mühsamste Seilhandhabung die es gibt. Viel Schnee und nasse Eispassagen lassen das Seil zu einer schneegepanzerter biegbaren Stange mutieren!!

Hier die Fotos:

Grand beau!Well indicatedFirst ice contactSecond pitchComfortable belayUpper partInteresting viewGuido 2013View from the bridge to the next levelView from bridge to the upper part of the Burgfälle

In der Nähe gibt es das Top Klettergebiet Sanetsch! Siehe scalamalade-areas.com
http://www.scalamalade-areas.com/de/detail/6/Sanetch/
Weitere ähnliche schluchtartige Eisklettertouren gibt es im Jura welche sogar noch Länger sind. Dabei gehört der Chuchigraben zu einer Ausnahmetour! Untenstehend auf die Link klicken:

Eisklettern an der Breitwangflue

In diesem Jahr lässt der Winter leider das Eis nicht in jeder Ecke gefrieren so wie wir es gerne hätten.
So konzentrieren sich die vielen Eiskletterer an gezählten hotspots beziehungsweise coldspots wie z.B. an der Breitwangflue bei Kandersteg. Ein Versuch an Crack Baby musste ich leider früher im Jahr wegen zu unsicheren Verhältnissen abbrechen. Nun hat es gepasst! Eine wirklich wunderschöne Route durfte ich, Samuel Diener mit dem Erschliesser der meisten Routen Mäc Stofer klettern. Da das Eis dann noch zum Teil eher schwierig gewachsen war haben wir uns eine eigene Route geklettert. Es war ein Mix zwischen Elementarteilchen M8 und Tzunamix M7.
Die par Schrammen sehen nur derb aus sind aber bereits wieder verheilt.))

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Wer noch mehr schöne Eisbilder sehen möchte. Hier noch ein Bericht welcher ich euch noch vorenthalten habe. Keine Angst bin nirgends angefroren)))
http://marcolschmid.wordpress.com/2012/11/28/stapfetenstrasse-hoch-ducan/

Bilder und Videos Kletterexpedition Ostgrönland

Leider erst wirklich kurz vor Türöffnung erreicht uns die Nachricht eines Bilder und Videoabends mit Silvan Schüpbach. Die zwei Datums in Biel sind nun eben bereits vorbei bleibt euch nur der Weg ins Minimum nach Zürich unter die Haxen zu nehmen.

Los geht es ab 19:30 mit sicherlich dem einen oder anderen typischen Silä Witz welcher ordentlich für Lacher sorgt. Für noch mehr Applaus ist gesorgt den was Silä in all den Jahren welche ich Ihn persönlich kenne unternimmt ist bemerkenswert und geniesst mehr Anerkennung! Er ist auf Fussstapfen eines Michel Piolas unterwegs in einem ständigen Dialog über Moral des Klettersportes, des jeden einzelnen Hakens. Er geniesst die Reisen und so kommt er weit herum. Neutouren wo das Auge reicht! Und dies nicht nur in sonnigen Spots wie Italien! Silä ist eine Klettergenie und schreckt vor den Wänden des Lauterbrunnentals oder eben in Ostgrönland nicht zurück! Chapeau!

Weitere Infos unter der Webseite des Minimum:

http://www.minimum-bouldering.ch/max1301/max1301.html

Wer seine neusten Touren und Erlebnisse in seinem Blog verfolgen möchte oder auch mal eine seiner Neutouren angehen will. (Strom i d'Hose!)

www.slack-line.ch