Übersicht

Bouldern in Annot

Bouldern in Annot ist wie eine Reise in die Verdon, nur anders. Die Lage ist ungefähr die selbe wie die berühmte legendäre Schlucht im Süden Frankreichs. Annot ist nur 40km östlich davon gelegen. Das feine wenig bekannte Gebiet offeriert eine grosse Fülle von noch immer wenig begangenen Boulderproblemen in allen Schwierigkeitsgraden. Die Strukturen der Blöcke sind zum Teil noch verblüffender als in Fointainebleau! Und der Grip ist hervorragend da das bekannte quitschen oder weggleiten der Kletterfinken wie in Bleau wegfällt. Dafür ist man manchmal ein wenig hilflos wo man denn Bouldern kann und darf, denn wie überall gibt es auch in Annot Probleme mit den Landbesitzern, so ist der erste Sektor, welcher ein erstes Must see war, nun komplett abgesperrt. So muss man mit den weiter oben liegenden Blöcken vorlieb nehmen. Aber diese muss jeder Boulderer in seinem Leben gesehen haben. Annot ist auch sonst sehr malerisch und wer den Rummel in Bleau nicht so gerne mag ist hier genau richtig!
Weiter ist Annot auch perfekt mit Flugzeug und Bahn erreichbar! Einfach bis Nizza fliegen und von dort mit dem Train des Pignes (Chemin de fer de Provence) bis zur Haltestelle Les Lumières fahren und dann die Schotterpiste in 20-40 Minuten Fussmarsch hoch zu den verschiedenen Blöcken. Übernachtungsmöglichkeit und Einkaufen in Annot 4km vom Bouldergebiet entfernt. Bahn oder auch gut zu Fuss machbar.

Zur Hilfe ein gutes Online Topo gibt es hier: http://abloc.org/

Einige Schnappschüsse von einem Kurzauzsflug gibt es hier:

AnnotA lot of blocs!Beside the beaten tracksNice edge in lost forestSite d'escaladeHappy!

Kalte Bouldertage in Fointainebleau

Über Ostern fuhr eine hochaufgeladene Truppe Berner nach Bleau. Mit dabei waren Michu Bühler und Annina Guggisberg, Guido und Sandro und Angelo Niklaus) Burri Hanspeter hätte ab diesem Team sicherlich wahle Flöid gehabt. Auch wir haben uns trotz den kalten Temperaturen mehr als nur dünne Finger geklettert. Man sagt nicht umsonst richtige Bleausards schätzen die kalten Temparaturen. Sie lieben auch Sprüche klopfen und rezitieren. Neben den genialen Boulders genossen wir das feine Essen und der Wein durfte am letzten Abend selbstverständlich auch nicht fehlen. Bis bald!

Warm up)Angelo climbing Le Surplomb à Coulisse Fb6AEvening lightMichu in the Toit du cul de chien Fb7ASandro in the Toit du cul de chien Fb7ASlopper!AngeloAnina in a nice boulderSandro with Le bilboquetFointainbleau surroundingOn the top of the Cuvier Rempart with sundownerSandro climbing an incredible boulderGuido fighting with the edgeMichu found a nice boulder)) There are a bunch of 'em!Bas Cuvier at easter holidayBas Cuvier parkingOn the roadGuido climbing Le mur à Michaud Fb6BSandro climbing Le mur à Michaud Fb6BLe mur à Michaud Fb6B

Walliser Sonnenstube

Das erste schöne und warme Wochenende im Jahr hat uns (Guido und Köbi) gleich an die Felsen gelockt. Die Pracht des Wallis ist im März besonders schön zu geniessen. Oben Schnee, unten trocken und warm. So zogen wir uns die Finger lang in den vertikalen der kleinen Klettergebiete Saxé bei Martigny und Lalden bei Brig. Beide haben den Grossteil der Routen im Schwierigkeitsgrad 6b -7c. Ein erster Formtest ist in den maximalkräftigen und pumpigen, kurzen Routen geglückt. Die technische Kletterei ist wie ein Tanz welchen wir am Abend in der Disco noch genossen. In Sion kann die Crêperie la Rose des Vents sehr empfohlen werden um die Batterien wieder mit leckeren Crêpes aufzuladen.

Für alle Wallis Liebhaber und Insider. Das Klettergebiet Valère in Sion ist neu mit einem Kletterverbot belegt vom 15.April bis 30.Juni.

Hier die Fotos zum Wallis!

The small but nice crag SaxéGuidoKoebiSpring is thereLalden a crig with about 16 routes

Swiss Iceclimbing cup Pontresina

Am kommenden Wochenende 23.Februar, diesen Samstag! macht der Schweizer Eisklettercup in Pontresina halt.

Näheres zum Programm findet Ihr unter der Webseite:
http://bergsteiger-pontresina.ch/angebote/open-swiss-ice-climbing-cup-po...

Es wird das volle Programm geboten mit tollem Eis, geilen Hooks und fetter Party!

Burgfälle Leichte Eisklettertour bei Gsteig

Der Burgfall bei Gsteig bei Gstaad ist unweit der Sanetschbahn Talstation gelegen. Das diese Eisklettertour lange nur lokalen Picklern bekannt war liegt daran das der Bach in einem Wald und oben in einem doch recht impossanten Canyon und somit versteckt gelegen ist. Die Eistour gliedert sich in drei Teile, wonbei der obere Teil die klettertechnischen Leckerbissen beinhaltet. Der untere Teil ist nett zum einklettern mit einer rassigen zweiten Steilstufe. Der Mittelteil ist mit viel Gehgelände versehen und sehr einfach zu bewältigen.
Man muss der Tour bei einem Schwierigkeitsgrad von 2+ doch seinen Respekt zollen da nicht immer optimal abgesichert werden kann. An den Ausstiegen der Steilstufen genau dort wo der Wasserlauf besonders Laut ans Eis trommelt oder noch schlimmer offen gegen die Goretexhose züngelt wird nun ein kurzer Runoutfinish verlangt. Die längste und steilste Seillänge ist oft schlecht gewachsen aber geht sehr gut zu klettern dank der verschneidungsähnlichen Eisform.

Zu Recht ist der Burgfall im Eiskalt Eiskletterführer aus dem Jahre 2011, siehe Gebiet 11 Seite 74, als einer der schönsten der Schweiz aufgeführt. Wer es gemütlich mag ist hier gerade richtig. Der Eisfall ist nicht weit der Chiggi Miggi Hochburg Gstaad gelegen und die schweren Seillängen können auf dem Wanderweg umgangen werden wenn mal zu viel Wasser läuft oder zu wenig Eis steht. Der Abstieg gestaltet sich genau so entspannt über die zahlreichen Brücken.
Ich Guido bin wieder mal solo unterwegs gewesen. Man muss sich selbst übers Eis wagen und kann nicht seinen Spezi vorschicken um die Eisfläche zu testen und prompt hat es mich in einem flachen Abschnitt erwischt. Ich bin eingebrochen im Eis und habe einen Schuh voll raus gezogen. Halleluja, zudem ist mir noch der Schulterriemen am Rucksack gerissen, Eiszapfen auf den Weichhelm gefallen und ich habe mir drei Mal deftig auf die Finger geschlagen. Alleine Eisklettern ist nicht lustig. Dafür wurden viele Nerven gespart für die bei solchen Verhältnisse mühsamste Seilhandhabung die es gibt. Viel Schnee und nasse Eispassagen lassen das Seil zu einer schneegepanzerter biegbaren Stange mutieren!!

Hier die Fotos:

Grand beau!Well indicatedFirst ice contactSecond pitchComfortable belayUpper partInteresting viewGuido 2013View from the bridge to the next levelView from bridge to the upper part of the Burgfälle

In der Nähe gibt es das Top Klettergebiet Sanetsch! Siehe scalamalade-areas.com
http://www.scalamalade-areas.com/de/detail/6/Sanetch/
Weitere ähnliche schluchtartige Eisklettertouren gibt es im Jura welche sogar noch Länger sind. Dabei gehört der Chuchigraben zu einer Ausnahmetour! Untenstehend auf die Link klicken:

Eisklettern an der Breitwangflue

In diesem Jahr lässt der Winter leider das Eis nicht in jeder Ecke gefrieren so wie wir es gerne hätten.
So konzentrieren sich die vielen Eiskletterer an gezählten hotspots beziehungsweise coldspots wie z.B. an der Breitwangflue bei Kandersteg. Ein Versuch an Crack Baby musste ich leider früher im Jahr wegen zu unsicheren Verhältnissen abbrechen. Nun hat es gepasst! Eine wirklich wunderschöne Route durfte ich, Samuel Diener mit dem Erschliesser der meisten Routen Mäc Stofer klettern. Da das Eis dann noch zum Teil eher schwierig gewachsen war haben wir uns eine eigene Route geklettert. Es war ein Mix zwischen Elementarteilchen M8 und Tzunamix M7.
Die par Schrammen sehen nur derb aus sind aber bereits wieder verheilt.))

Switzerland_Breitwngflue_130123_1Switzerland_Breitwngflue_130123_2Switzerland_Breitwngflue_130123_3Switzerland_Breitwngflue_130123_4Switzerland_Breitwngflue_130123_5Wonderful landscape from BreitwanglueThe icefalls on BreitwangflueSwitzerland_Breitwngflue_130123_8TsunamixTsunamixKiss from the ice Baby!Switzerland_Breitwngflue_130123_12Switzerland_Breitwngflue_130123_13

Wer noch mehr schöne Eisbilder sehen möchte. Hier noch ein Bericht welcher ich euch noch vorenthalten habe. Keine Angst bin nirgends angefroren)))
http://marcolschmid.wordpress.com/2012/11/28/stapfetenstrasse-hoch-ducan/

Bilder und Videos Kletterexpedition Ostgrönland

Leider erst wirklich kurz vor Türöffnung erreicht uns die Nachricht eines Bilder und Videoabends mit Silvan Schüpbach. Die zwei Datums in Biel sind nun eben bereits vorbei bleibt euch nur der Weg ins Minimum nach Zürich unter die Haxen zu nehmen.

Los geht es ab 19:30 mit sicherlich dem einen oder anderen typischen Silä Witz welcher ordentlich für Lacher sorgt. Für noch mehr Applaus ist gesorgt den was Silä in all den Jahren welche ich Ihn persönlich kenne unternimmt ist bemerkenswert und geniesst mehr Anerkennung! Er ist auf Fussstapfen eines Michel Piolas unterwegs in einem ständigen Dialog über Moral des Klettersportes, des jeden einzelnen Hakens. Er geniesst die Reisen und so kommt er weit herum. Neutouren wo das Auge reicht! Und dies nicht nur in sonnigen Spots wie Italien! Silä ist eine Klettergenie und schreckt vor den Wänden des Lauterbrunnentals oder eben in Ostgrönland nicht zurück! Chapeau!

Weitere Infos unter der Webseite des Minimum:

http://www.minimum-bouldering.ch/max1301/max1301.html

Wer seine neusten Touren und Erlebnisse in seinem Blog verfolgen möchte oder auch mal eine seiner Neutouren angehen will. (Strom i d'Hose!)

www.slack-line.ch

Saas-Fee Eiskletterweltcup und SM 2013

Der Eiskletterweltcup Saas-Fee 2013 wurde mit der gewohnten Spannung und den gut besuchten und sehenswerten Finaldurchgängen durchgeführt. Der grosse halbrunde Bogen welcher an der vierzehnten Ausgabe des Eiskletterevents neu über die Arena gebaut wurde verspricht optimale Zunahme der Schwierigkeit und somit ein ideales Terrain für die Routenbauer welche ihr Können bewiesen. Viele Zuschauer staunten ob der geballten Power der Athleten.
Den Weltcup gewann Maria Tolokinova und Maxim Tomilov, beide aus Russland vor einem grossen Feld russischen Teilnehmern.

Bei den Schweizern gewann den Lead Kevin Huser vor Jonas Fritsche und Samuel Clavien. Bei den Frauen gewann Petra Klingler. Dem ganzen Treiben ein wenig bremste das Fehlen von ehemaligen Top cracks und deren Anhängerschaft so dass das Publikum nicht ganz so laut mitfieberte. Schön ist auch zu sehen das Saas-Fee sich wirklich sehr bemüht den Eiskletterevent zu promoten. Die vielen nicht Eiskletternden Zuschauer sind der Lohn. Das Festival zieht nicht mehr so viele Schweizer Teilnehmer an was sehr schade ist. Wir hoffen das nächstes Jahr wieder mehr Kletternde den Pickel schwingen werden.
Toolt was das Zeug hält! Bis nächstes Jahr!

Saas-Fee Iceclimbing Worldcup 2013Saas-Fee Iceclimbing Worldcup 2013Saas-Fee Iceclimbing Worldcup 2013Saas-Fee Iceclimbing Worldcup 2013Saas-Fee Iceclimbing Worldcup 2013Saas-Fee Iceclimbing Worldcup 2013Saas-Fee Iceclimbing Worldcup 2013Saas-Fee Iceclimbing Worldcup 2013Saas-Fee Iceclimbing Worldcup 2013CH_SaasFee_20130119Saas-Fee Iceclimbing Worldcup 2013_10Saas-Fee Iceclimbing Worldcup 2013Saas-Fee Iceclimbing Worldcup 2013Saas-Fee Iceclimbing Worldcup 2013Saas-Fee Iceclimbing Worldcup 2013

Red Bull 7a, Herbriggen

Diese Tour kletterten wir in November 2012!

Es ist halb zwei, eigentlich wollten wir schon mitten in der Wand sein, doch wegen ein paar morgendlichen Problemen sind wir nun erst beim Einstieg. Heute will ich mit Matthias die neue Route „ Red Bull“ 7a bei Herbriggen klettern. Das Wetter bleibt stabil und auch Stirnlampen sind im Rucksack, so beginnen wir trotz der fortgeschrittenen Zeit noch loszuklettern. Die Tour hat 9 Seillängen mit der Bewertung 7a. Wir kommen zügig voran, immer mehr spielen wir mit dem Gedanken, es trotzdem noch bis ganz nach oben zu schaffen. Gegenseitig pushen wir uns und so haben wir schon bald die schwersten längen hinter uns. Schliesslich erreichen wir unser Ziel. Die Kletterei war schön und abwechslungsreich, auch nicht wirklich schwierig. Dank der guten Arbeit der Erstbegeher waren nicht einmal Friends und Keile notwendig. Wir hätten es wahrscheinlich noch vor der Dunkelheit bis zum Einstieg geschafft, doch dank einem Seilverhänger gabs noch einen zusätzlichen Aufstieg.
Mit Stirnlampen kamen wir um halb sechs wieder beim Auto an und wahren froh, dass es doch noch klappte.

Red Bull 7a+ bei HerbriggenRed Bull 7a+ bei HerbriggenTemplate2012_1Red Bull 7a+ bei HerbriggenRed Bull 7a+ bei HerbriggenRed Bull 7a+ bei HerbriggenRed Bull 7a+ bei HerbriggenTemplate2012_2Red Bull 7a+ bei HerbriggenRed Bull 7a+ bei HerbriggenRed Bull 7a+ bei Herbriggen

Klettern in Mallorca

Im Oktober zog es uns ins warme Mallorca. In Palma angekommen, war’s ca. 30 Grad warm, so entschieden wir uns zuerst einmal ins Gebirge zu fahren. Dort angekommen, kletterten wir in der Gorg Blau. Wir trafen auf sehr coole Routen von 6a bis 8c. Die Temperaturen waren deutlich kühler und so war der ein oder andere froh um seine Daunenjacke. Unser Plan war wild zu Campieren, was nicht ganz einfach ist, da das meiste Gelände dort privat ist. 3 weitere Tage kletterten wir schliesslich noch in dieser Region. Eines der besten Gebiete, wenn nicht das Beste auf Mallorca ist Fraguel. 35meter Routen in perfektem Fels. Mit „Football Fan“ wartet hier eine der schönsten 8a. In 4 Tagen konnten wir nur einen kleinen Teil von den Gebieten sehen, doch diese waren alle sehr lohnenswert. Schliesslich wollten wir noch ein paar Tage ans Meer um das in Mallorca bekannte Deep Water Soloing auszuprobieren. Beim ersten mal kostet es noch Überwindung, da ein unkontrollierter Sturz von 15 Meter doch schmerzhaft sein kann. Doch mit der Zeit gewöhnt man sich daran und es macht richtig Spass. Wir kletterten in verschiedenen Gebieten, besonders die Cova del Diablo, 20meter überhängender Fels, begeisterte uns. In der Cala Sa Nau besuchten uns etliche Quallen, so war Zeitweise an Klettern nicht zu denken. Gegen Ende der Woche waren schliesslich alle Kletterschuhe durchwässert, so gings wieder in die Schweiz, wo uns bereits der erste Schnee erwartete. Mallorca ist wirklich für jeden Kletterer sehr zu empfehlen. Vor allem fürs Deep Water Soloing lohnt sich eine Reise sehr.

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