Zu Dritt fuhren wir am letzten Samstagabend in Richtung Walensee, um am nächsten Tag an den Blöcken des Murgtals zu bouldern. Bei einer wunderschönen Vollmondnacht kochten wir uns noch Spaghetti und assen Salatblätter ohne Salatsauce. (...)
Motiviert brachen wir gegen Mittag auf und mussten dann bald bemerken, dass die Strasse bis hinauf zum See wegen "Lawinengefahr" noch geschlossen war.
Das bedeutete, die 4 km zu den Blöcken zu Fuss zurückzulegen. Für uns, als wanderbegeisterte Boulderer, war das natürlich kein Problem. Wir erachteten n es eher als ein angenehmes Warm-up. Mit nassen Füssen, -der Sektor See stand noch unter einer halben Meter dicken Schneeschicht,- machten wir uns an die von "Menschenameisen" belagerten Felsbrocken. Die Blöcke im Sektor See haben eine rotgraue Farbe und die schwereren Probleme befinden sich meist im Schatten, was für warme Sommertage ideal ist. Gegen Abend versuchten wir im Sektor Steibrächer noch einige Boulders zu bewältigen, die sich in einem Dschungel ähnlichen Wald befanden.
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