Alpin

Chervet- Rippe, Breithorn 3780m

Um Verwechslungen zu vermeiden wird das Breithorn oberhalb von Lauterbrunnen oft als das Lauterbrunner Breithorn bezeichnet. Dominierend krönt es den Abschluss des Lauterbrunnentales.
Wir (Mätthu, Elia und Sämi) entscheiden uns für die Ostrippe der Nordwand, auch Chervet-Rippe genannt. Am Samstagnachmittag stiegen wir mit schwer bepackten Rucksäcken und am Wetter angepassten Badistyle-Bekleidung (Flipflops und Badehosen) von Stechelberg zur Schmadrihütte hinauf. Trotz der leichten Bekleidung kamen wir total verschwitzt bei der Hütte an. Nach einem gediegenem Abendessen, mit der Anwesenheit eines Steinbock (siehe Foto), studierten wir im Abendrot noch die geplante Auf- und Abstiegsroute. Früh am kommenden Morgen machten wir uns auf den Weg. Sehr eindrücklich waren die Gletscherabbrüche und die zerrissenen Gletscher, die wir auf dem Aufstieg zur Rippe passierten. Die Rippe war anfangs ziemlich brüchig wurde aber zum Glück gegen oben immer kompakter. Die Kletterei war interessant und immer wieder gespickt mit abschüssigen Schneegräten. Für Camps und Keile gibt es viele gute Möglichkeiten sie zu setzen. Auf dem Gipfel angekommen stiegen wir über den Westgrat zur Wetterlücke ab, querten wir den Wetterlückengletscher und anschliessend vom Sporn durch das Couloir hinab auf den Breihorngletscher. Auf der Schmadribachebene erholten wir uns und waren überglücklich, dass wir von den mächtigen Gletscherabbrüchen, die während dem Abstieg wie eine Arena um uns standen, verschont blieben.

(Lauterbrunner Breithorn, Switzerland ¦ Photo by Sämi)Auf dem GipfelgratTemplate2012_2Auf dem Gipfelgrat (Lauterbrunner Breithorn, Switzerland ¦ Photo by Sämi)(Lauterbrunner Breithorn, Switzerland ¦ Photo by Sämi)(Lauterbrunner Breithorn, Switzerland ¦ Photo by Sämi)(Lauterbrunner Breithorn, Switzerland ¦ Photo by Sämi)(Lauterbrunner Breithorn, Switzerland ¦ Photo by Sämi)Die Chervet- Rippe ist in der Mitte ersichtlich(Lauterbrunner Breithorn, Switzerland ¦ Photo by Sämi)Beim Kochen mit dem Steinbock im Hintergrund (Lauterbrunner Breithorn, Switzerland ¦ Photo by Sämi)(Lauterbrunner Breithorn, Switzerland ¦ Photo by Sämi)(Lauterbrunner Breithorn, Switzerland ¦ Photo by Sämi)Template2012_1

Gletscherhorn Nordwand

Spontan entschieden sich Mäthhu und ich (Jönu), das schöne Wetter vor Pfingsten auszunützen um die Gletscherhorn Nordwand zu durchsteigen.
Da ich am Mittwochmorgen noch Fahrschule hatte, fuhren wir erst gegen Mittag mit dem Zug Richtung Stechelberg. Von dort gings dann zu Fuss weiter in Richtung Rottahlhütte. Die erste Stunde war eine Regelrechte Qual, denn die Sonne brannte, der Weg war Steil, und unsere Schuhe viel zu warm für solche Temperaturen. Doch mit zunehmender Höhe wurde es immer angenehmer und das geniale Lüftungssysthem der Tommy Hilfiger Funktionsunterwäsche machte die Hitze etwas erträglicher. In der Hütte angekommen erwarteten uns bereits Yves und Ädu, die am Morgen aufgestiegen sind. Zusammen genossen wir einen lustigen Abend mit reichlich Pasta und einer Flasche Roten. Am nächsten Morgen starteten wir gegen halb vier Richtung Gletscherkessel. In zwei Zweierseilschaften stiegen wir dann in die Wand ein. Die Verhältnisse waren super. Perfekter Trittfirn und ab und zu etwas Blankeis. Den Umständen entsprechen kamen wir ziemlich schnell voran. Ausser zuoberst, über dem Abbruch gab es noch etwas mühsame Spurarbeit. So stiegen wir noch vor 11 Uhr aus der Wand. Die letzten 100 Meter auf den Gipfel waren dann doch noch ziemlich anspruchsvoll, da es viel ungesetzten Neuschnee auf den brüchigen Felsen hatte. Auf dem Gipfel machten wir nur eine kurze Pause, weil es nicht gerade wirklich viel Platz hatte. Der Abstieg über den Südgrat war dann im wahrsten Sinne des Wortes verschissen. Denn auch da hatte es ungesetzten Neuschnee auf den Gneis platten. So musste einer immer gefasst sein auf die andere Seite des Grates zu springen falls der andere Stürzen würde. Sicherungsmöglichkeiten gab es praktisch keine. Zum Glück war das nur ein kurzes Stück und wir konnten uns anschliessend nach einer Pause, ohne grössere Zwischenfälle aufs Jungfraujoch quälen. Und die Hitze machte es wirklich zur Qual! Doch mit der Vorfreude auf den Scalamaladetrip am nächsten Tag schafften wir es noch gut auf die letze Bahn hinunter.

(Gletscherhorn Nordwand, Berner Oberland, Switzerland ¦ Photo by Matthias Ruh)(Gletscherhorn Nordwand, Berner Oberland, Switzerland ¦ Photo by Yves)Switzerland_Gletscherhorn_120520_6On the summit (Gletscherhorn Nordwand, Berner Oberland, Switzerland ¦ Photo by Jonas Schild)(Gletscherhorn Nordwand, Berner Oberland, Switzerland ¦ Photo by Matthias Ruh)(Gletscherhorn Nordwand, Berner Oberland, Switzerland ¦ Photo by Jonas Schild)Template2012_2

Grosshorn Nordwand

Am Mittwoch durchstiegen Yves Brechbühler und ich (Jönu) die Grosshornnordwand. Wir stiegen bereits am Dienstag mit Schneeschuhen in die Schmadrihütte auf. Die Verhältnisse waren Perfekt, der harte Schnee vermochte uns trotz schweren Rucksäcken zu Tragen. Am Nachmittag spurten wir noch kurz unter die Wand, damit wir am Morgen, in der Dunkelheit, keine Zeit verlieren den richtigen Einstieg zu finden. Den Abend verbrachten wir dann mit Schneeschmelzen, feiner Pasta und lustigen Gesprächen. Zum Schluss des Tages kam sogar noch der Gletscherfuchs uns Gutenacht wünschen.
Am Morgen brauchte es erstaunlich wenig Überwindung aufzustehen, denn wir waren Topmotiviert. Nach einem ausgiebigen Zmorgä, gingen wir um 4 Uhr von der Hütte los.
Dank der Spur vom Vortag standen wir relativ schnell am Einstieg. Der untere Teil, welcher noch etwas flacher ist, war relativ anstrengend da wir im Schnee teilweise bis zur Hüft eingesunken sind. Nachdem wir über dem zweiten Schrund waren wurde die Wand etwas Steiler und der Schnee immer wie fester. Der Felsriegel in der Mitte erinnerte uns stark an Couloirkletterei a la Chamonix.
Im Gipfeleisfeld trafen wir dann auf eine geniale Mischung aus Schnee und Eis was uns ein schnelles Vorankommen ermöglichte. Trotzdem mussten wir uns für die Letzten Höhenmeter noch etwas Quälen, da wir von der ganzen Spurerei schon müde Beine hatten.
Kurz nach Mittag standen wir dann Glücklich auf dem Gipfel und waren Froh dass es von nun an nur noch runter geht. Nach einem feinen Zmittag mit Wurst, Käse und Brot machten wir uns auf den Abstieg Richtung Anenhütte. Dort eingetroffen standen wir im Gegensatz zur Schmadrihütte vor einem richtigen SAC Palast mit Internetanschluss und Wellness. Der Abstieg durchs Lötschental nach Blatten war dann noch eine schöne Schneeschuhwanderung durch eine wilde Gegend. Ein perfekter Abschluss einer super Tour.

(Switzerland, Berner Oberland, Grosshorn 3754m)(Switzerland, Berner Oberland, Grosshorn 3754m)(Switzerland, Berner Oberland, Grosshorn 3754m)Template2012_1(Switzerland, Berner Oberland, Grosshorn 3754m)(Switzerland, Berner Oberland, Grosshorn 3754m)(Switzerland, Berner Oberland, Grosshorn 3754m)(Switzerland, Berner Oberland, Grosshorn 3754m)

Chouia-Couloir

Der Schnee ist stellenweise noch nicht ganz durchgefroren und wir sind froh um unsere Schneeschuhe. In einem zügigen Tempo laufen Björn und ich (Nicu) von der Station Eigergletscher in Richtung Guggigletscher. Es ist schon 9:00 und wir müssen uns beeilen, wenn wir in einem Tag durch das Chouia-Couloir durchsteige wollen. Gegen Mittag sind wir am Einstig und der Bergschrund versperrt uns wieder einmal den Weg. Der Schnee ist so weich, dass meine Eisgeräte keinen Halt finden. Nach einer 20 minütlichen Buddelaktion kann ich endlich die Barriere überwinden. In der Einstigslänge befindet sich nicht sehr viel Eis und ich kann daher kaum etwas sichern. Nach einer 2. Mixedlänge wird das Gelände einfacher, jedoch sinkt man stellenweise bis zu den Knien ein. Darauf folgt eine nicht ganz einfache Passage. Ein kurzer senkrechter Riss ist zu überwinden. Nach der nächsten Seillänge hatte es den Anschein als wären wir in einer Sackgasse. Dem Couloir zu folgen war uns zu heikel, weil es wegen dem brüchigen Fels schlecht absicherbar war und der erste Versuch mit einer Rechtsquerung scheiterte. Wir waren schon fast am Umkehren als wir es erneut mit einem Quergang nach rechts versuchten. Dieses mal klappte es und wir gelangten in ein weiteres Couloir. Der Ausstieg hatte es nochmals in sich. Zwei senkrechte Felsbänder mussten über einen gefrorenen Wasserfall überwunden werden. Noch bevor wir ausgestiegen sind, begann es zu stürmen an und die Nacht brach auch schon ein. Die Sicht in diesem Schneegestöber war miserabel. Der Schein unserer Stirnlampen reichte kaum 5m weit. Etwas später erreichten wir das Jungfraujoch. Am nächsten Morgen fuhren wir mit dem ersten Zug zurück nach Grindelwald.

(Switzerland, Berner Oberland, Chouia)Template2012_2(Switzerland, Berner Oberland, Chouia)(Switzerland, Berner Oberland, Chouia)(Switzerland, Berner Oberland, Chouia)(Switzerland, Berner Oberland, Chouia)(Switzerland, Berner Oberland, Chouia)(Switzerland, Berner Oberland, Chouia)

Herbstende am Mönch

Mein (Jönu) momentaner Schöggeler-Lifestyle (2 Tage Arbeiten, 5 Tage Zeit zum Klettern) und Nicus Weekend-Warrior Alltag (nur am Wochenende Zeit zum Klettern), machten es uns schwierig zusammen grössere Touren zu Unternehme, da einer meiner zwei Arbeitstage den Samstag betrifft. Jedoch brachte der prachtvolle Herbst, teilweise top Bedingungen in den höheren Lagen, zum Bergsteigen. Somit entschieden wir uns das Haston-Coulouir am Mönch zu klettern.
Nicu ging bereits am Samstagmorgen Richtung Guggihütte um die Bedingungen zu checken, ich musste wie bereits erwähnt bis um 17.00 arbeiten und konnte mich erst dann auf den Weg nach Wengen machen, um von dort in die Hütte zu laufen, da um diese Zeit kein Zug mehr bis zur Station Eigergletscher fährt. Der lange, nächtliche Marsch wurde durch den wunderbaren Vollmond deutlich angenehmer und ich war bereits um 23 Uhr in der Guggi, wo mich Nicu nicht wie abgemacht mit einem edlen 5 Gänger erwartete, dafür mit einer wunderbaren Pasta al Nico. Nach einigen Stunden Schlaf starteten wir um halb vier in der Guggi zum Gletscherkessel vor der Nordwand. Neben uns machten sich Jonas Alleman und Janis Hager auch in Richtung Haston auf.
Zu Beginn wartete ein kurzer „Einstiegsboulder“ von drei Längen auf uns, der ins Couloir führt, danach ging es etwas einfacher aber anhaltend den Eisschlauch hinauf bis man schliesslich über die im Vergleich Gipfelflanke auf den Mönch gelangt. Der Abstieg aufs Jungfrau joch war dann schnell und unkompliziert.
Das Wetter blieb danach noch weiter ein Traum und unsere Motivation blieb auch aufrecht. Deshalb entschieden wir uns zwei Wochen später noch die Lauperrippe in einem Tag von Bern aus zu machen. Die Tatsache, dass wir so am Sonntag erst um neun Uhr vom Eigergletscher starten konnten, lies uns mehrere Szenarien durchdenken, unteranderem auch den letzten Zug um 16.40 auf dem Joch zu verpassen.
Doch zum Glück lief alles wie am Schnürchen und wir standen bereits um 14 Uhr, nach 5 Stunden Aufstieg auf dem Gipfel. So schafften wir es locker wieder am gleichen Tag nach Bern zurück und konnten am Montag erholt bei der Arbeit erscheinen.
Nach diesem Prächtigen Herbst hoffen wir auf einen genauso prächtigen Winter mit viel Schnee und Eis zum Skifahren und Pickeln.

Haston-Coulouir (Switzerland, Berner Oberland, Mönch)Switzerland_Moench_111203_3Haston-Coulouir (Switzerland, Berner Oberland, Mönch)Haston-Coulouir (Switzerland, Berner Oberland, Mönch)Scalamalade Bekleidung http://products.scalamalade.chHaston-Coulouir (Switzerland, Berner Oberland, Mönch)Haston-Coulouir (Switzerland, Berner Oberland, Mönch)Haston-Coulouir (Switzerland, Berner Oberland, Mönch)Haston-Coulouir (Switzerland, Berner Oberland, Mönch)Haston-Coulouir (Switzerland, Berner Oberland, Mönch)Haston-Coulouir (Switzerland, Berner Oberland, Mönch)Haston-Coulouir (Switzerland, Berner Oberland, Mönch)Haston-Coulouir (Switzerland, Berner Oberland, Mönch)

Mälchstuel Silberloui

Nach langem Gerede hat es nun nach mehr als zehn Jahren geklappt! Wir gehen an den Mälchstuel klettern! Bei Regen und Nebel kämpften wir uns schwerbepackt Richtung Silberhornhütte. Der Wetterbericht meldete eine trockene Nacht und darauf folgend ein Prachtstag. Unser Ziel das Mälchstuel Biwak für unser Nachtlager. Was uns dort und am nächsten Tag erwartete verriet uns der SAC Führer nicht wirklich. Die steile Wand welche wir aus unseren früheren Ausflügen ins Tal kennen ist Grund genug für uns dort hin zu pilgern. Durch den Nebel durften wir bereits einen Augenschein der Felswand erhaschen. Auch das Biwak ist ein Traum und einfach zu finden. Gross und heimelig mit Blick in interessante Nordwände. Der Besen ist genial kann doch die Stube wirklich gut gesäubert werden. Wir liessen uns durch die Einträge im Biwakbuch beeinflussen und wollten gleich zwei Touren an einem Tag klettern oder nein gleich die ganze Woche hier oben verbringen…!
Der geschichtliche Hintergrund und die vielen positiven Einträge überzeugten uns in die Silberlouwi einzusteigen. Die Route ist wunderschön in kompakten grauen und gelben Kalk.
Wir danken den Erschliesser.
Natürlich haben wir den ranzen voll gegröllt ab dem Eintrag von Chäpi Ochsner:“ Hier sind Helme gefragt nicht Hüte!“ Doch ist der Fels abgesehen von kurzen Passagen bombenfest und schön wasserzerfressen und stellenweise scharf.

Hier einige weitere Infos:
- Aufstieg ins Biwak ab Stechelberg in ca. 3h30‘ Biwak gut ausgerüstet. Kochgeschirr und Matte vorhanden.
- Rund 25 Routen davon ca.16 Mehrseillängentouren von 2 - 8SL. Schwierigkeiten, leichteste Tour 6a+ (3SL) das meiste ist dann um die 6c - 7a mit sehr konstanten anhaltenden Schwierigkeiten, solide Ausdauer und Psyche wie in den Wenden ist gefragt. Friends und neue Schlingen für SU in jeder Route nötig.
- Weitere detailierte Infos im Biwak!
Danke den Erschliessern um Resu Leibundgut und Bruno Mast u.a.!

Aebni Flue, Berner Oberland, SwitzerlandStechelberg, Berner Oberland, SwitzerlandMälchstuel, Stechelberg, Berner Oberland, SwitzerlandMälchstuel, Stechelberg, Berner Oberland, SwitzerlandMälchstuel, Stechelberg, Berner Oberland, SwitzerlandMälchstuel, Stechelberg, Berner Oberland, Switzerlandswizerland_maelchstuel_9.11.2011_5Mälchstuel, Stechelberg, Berner Oberland, SwitzerlandMälchstuel, Stechelberg, Berner Oberland, SwitzerlandMälchstuel, Stechelberg, Berner Oberland, SwitzerlandMälchstuel, Stechelberg, Berner Oberland, SwitzerlandMälchstuel, Stechelberg, Berner Oberland, SwitzerlandMälchstuel, Stechelberg, Berner Oberland, SwitzerlandMälchstuel, Stechelberg, Berner Oberland, SwitzerlandMälchstuel, Stechelberg, Berner Oberland, SwitzerlandMälchstuel, Stechelberg, Berner Oberland, SwitzerlandLauterbrunnen, Berner Oberland, SwitzerlandScalamalade Bekleidung http://products.scalamalade.chScalamalade Collection 2011

Magic Mushroom

Am letzten Wochenende, entschieden sich Nicu und ich (Jönu) für einen Magicmushroomtrip, nach Grindelwald zu Reisen. Welchen wir auch am Sonntag um ca. 4 Uhr morgens starteten. Den ganzen Tag schwebten wir „high“ über der kleinen Scheidegg und sahen ab und zu auch mal andere Leute durch die Lüfte fliegen. Gegen 17 Uhr schafften wir dann den Ausstieg von unserem Trip und kamen auch ziemlich schnell wieder etwas „down“.
Die, die jetzt denken es handle sich hier um einen Psychodelischen Drogentrip in den Bergen liegen völlig falsch, denn es handelt sich hier um die Route Magicmushroom von Roger Schäli auf den Pilz des Eigers, welcher als B.A.S.E Exit bekannt ist. Zwar hatte unser Trip keine halluzinogene Wirkung auf uns, dass heisst aber nicht das er weniger intensiv war, denn 21 Seillängen bis 7c+ und ein Marsch nach Wengen, fahren auch ziemlich ein.

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Matterhorn

Matterhorn unser Mount Toblerone

Schon unzählige Tobleronestückli haben wir (Jönu und Nicu) in den letzten Jahren verschlungen, jedoch standen wir noch nie auf so einem Ding. Somit entschlossen wir uns für den Aufstieg durch die cremige Nordseite, wo sich dunkle und weisse Schokolade zu einem wahren Gaumenschmaus vermischen. Spätestens nach 12 Stunden Aufstieg merkten wir, dass das essen so eines Stückli zwar schneller ist, aber nur halb so genüsslich wie unser Aufstieg. Leider waren wir nicht die einzigen, die dieses süsse Abenteuer auf sich nahmen. Wir teilten jedoch diese Süssigkeit gerne mit Kameraden aus aller Welt.

Matterhorn, Oberwallis, SwitzerlandMatterhorn, Oberwallis, SwitzerlandMatterhorn, Oberwallis, SwitzerlandMatterhorn, Oberwallis, SwitzerlandMatterhorn, Oberwallis, SwitzerlandScalamalade Collection 2011

Mönch „Lauperroute“ (Solo)

Der Mönch ist ein vielbegangener Berg, vor allem seine Normalroute. Grund dafür ist der bequeme Aufstieg mit der Bahn bis aufs Jungfraujoch. Seine schöne Nordwand, (ohne Nollen betrachtet) wird jedoch meist ein Bisschen vergessen. Sie ist niemals so spektakulär und imposant wie die des Eigers, aber bietet auch sehr schöne kombinierte Kletterei.
Ich (Nico) kletterte die Lauperroute. Sie ist eine sehr abwechslungsreiche Route durch die Nordwand, die ziemlich viel zu bieten hat wie Firnfelder, Risse, Überhänge, Blockkletterei etc. Die Verhältnisse waren wirklich super und ich kam sehr zügig voran. Ich musste mich nur an zwei kurzen Stellen sichern, der Riss und der berüchtigte Schulterstand. Am schönsten war die Rippe, die nach dem Schulterstand auf den Grat führt. Einfach geniale Kletterei.
Der Abstieg ist sehr gutmütig. Er führt über die Normalroute aufs Jungfraujoch. So ist man in kurzer Zeit wieder in der Zivilisation zurück.

(Switzerland, Berner Oberland, Mönch, Lauper-Route ¦ Photo: Nicolas Hojac)(Switzerland, Berner Oberland, Mönch, Lauper-Route ¦ Photo: Nicolas Hojac)Scalamalade Bekleidung http://products.scalamalade.ch(Switzerland, Berner Oberland, Mönch, Lauper-Route ¦ Photo: Nicolas Hojac)(Switzerland, Berner Oberland, Mönch, Lauper-Route ¦ Photo: Nicolas Hojac)(Switzerland, Berner Oberland, Mönch, Lauper-Route ¦ Photo: Nicolas Hojac)(Switzerland, Berner Oberland, Mönch, Lauper-Route ¦ Photo: Nicolas Hojac)(Switzerland, Berner Oberland, Mönch, Lauper-Route ¦ Photo: Nicolas Hojac)(Switzerland, Berner Oberland, Mönch, Lauper-Route ¦ Photo: Nicolas Hojac)(Switzerland, Berner Oberland, Mönch, Lauper-Route ¦ Photo: Nicolas Hojac)(Switzerland, Berner Oberland, Mönch, Lauper-Route ¦ Photo: Nicolas Hojac)

Der Nadelgrat

In der alpinen Literatur wird der Grat des Nadelhorns bis zum Galenjoch als Nadelgrat bezeichnet.
Die Bordierhütte ist ein guter Ausgangspunkt für mehrere Bergtouren. Wir fühlten uns sofort sehr wohl in dieser schroffen Gletscherumgebung mit fantastischem Panorama im Abendlicht, zu Gast im Garten der Steinböcke. Auch die gastfreundschaftlichen Hüttenwirte leisteten einen grossen Beitrag dazu.
Wir starteten zur frühen Stunde von der Bordierhütte, überquerten den Riedgletscher und durchstiegen das Couloir über das Dirrujoch zum Dirruhorn. Von da aus starteten wir die Überschreitung von 4 Viertausender über einen Grat. Dirruhorn, Hoberghorn, Stecknadelhorn und Nadelhorn.Bei perfektem Wetter und bei super Bedingungen durften wir diese lange Tour durchsteigen. Sehr empfehlenswerte Grattour im Fels und Schnee.

Fotos Philipp Bührer und Samuel Diener

(Switzerland, Oberwallis, Dom ¦ Photo Samuel)(Switzerland, Oberwallis, Hoberghorn ¦ Photo Philipp)Scalamalade Bekleidung http://products.scalamalade.ch(Switzerland, Oberwallis, Steinböcke Bordierhütte ¦ Photo Philipp)(Switzerland, Oberwallis, Bietschhorn ¦ Photo Philipp)(Switzerland, Oberwallis, Riedgletscher ¦ Photo Samuel)(Switzerland, Oberwallis, Riedgletscher ¦ Photo Samuel)(Switzerland, Oberwallis, Stecknadelhorn ¦ Photo Samuel)(Switzerland, Oberwallis, Nadelhorn - Stecknadlehorn - Hoberghorn ¦ Photo Philipp)