Alpin

Gross Diamantstock 3162m, "Über den Ostgrat" ZS

Der Gross Diamantstock 3162m ist ein lohnendes Ausflugziel für Plaisirkletterer und wird vor allem von der Bächlitalhütte bestiegen. Mit Angela kletterte ich (Matt) vergangenes Wochenende über den Ostgrat in Richtung Gipfel. Der Zustieg von der Hütte zum Einstieg des Grats dauert ungefähr 2 Stunden. Bis zum Gipfel muss man mit ca. 5-6 Stunden rechnen. Die Gratkletterei ist vielseitig und ausgesetzt und Kletterstellen müssen bis zum 4. Schwierigkeitsgrad bewältigt werden. Bei schlechtem Wetter ist es möglich vor dem letzten Aufschwung zum Gipfel abzuseilen. Der Abstieg erfolgt über den Südgrat und/oder die Ostflanke, welche oft auch als Aufstiegsroute (leichteste Route am Berg) begangen wird.

In the sun the Gross Diamantstock (Switzerland, Berner Oberland, Gross Diamantstock ¦ Photo Matthias)(Switzerland, Berner Oberland, Gross Diamantstock ¦ Photo Matthias)Gross Diamantstock 3162m (Switzerland, Berner Oberland, Gross Diamantstock ¦ Photo Matthias)Scalamalade Bekleidung ist auf http://products.scalamalade.ch erhältlich(Switzerland, Berner Oberland, Gross Diamantstock ¦ Photo Angela)Bächlistock 3247m (Switzerland, Berner Oberland, Gross Diamantstock ¦ Photo Matthias)(Switzerland, Berner Oberland, Gross Diamantstock ¦ Photo Matthias)In the middle a bit to the left is the original start of the "E-Grat" (Switzerland, Berner Oberland, Gross Diamantstock ¦ Photo Matthias)Angela on the "E-Grat" (Switzerland, Berner Oberland, Gross Diamantstock ¦ Photo Matthias)Angela on the "E-Grat" (Switzerland, Berner Oberland, Gross Diamantstock ¦ Photo Matthias)
     

Öschinensee „Blaues Wunder“

Die Sportkletterrouten beim Öschinensee sind nicht allzu bekannt, dies jedoch zu unrecht. Es gibt mehrere Routen zwischen 200 und 450 Meter, die sich in den markanten und steilen Felswänden direkt bei der Fründenschnur befinden. Die Absicherung ist meistens gut, jedoch wurden keine Bolts verschwendet. Die Routen sind gegen Westen ausgerichtet. Das heisst, dass die Sonne erst gegen Mittag in die Wand scheint. So kann man morgens ausschlafen und bis relativ spät am Abend klettern.

Michu und ich (Nico) kletterten die Route „Blaues Wunder“. Sie ist ziemlich anhaltend zwischen 6c und 7b+ und dazu noch sehr abwechslungsreich. Es gibt fast alles was ein Kletterherz höher schlagen lässt: Technische Wandkletterei, feine Platten, schöne Risse, athletische Überhänge etc. Die perfekte Route um an einem Samstagnachmittag noch etwas zu unternehmen.

Weiter Infos zu den Routen unter www.obsig.ch

(Switzerland, Berner Oberland, Oeschinensee ¦ Photo by Nico)(Switzerland, Berner Oberland, Oeschinensee ¦ Photo by Nico)http://products.scalamalade.ch(Switzerland, Berner Oberland, Oeschinensee ¦ Photo by Nico)(Switzerland, Berner Oberland, Oeschinensee ¦ Photo by Nico)(Switzerland, Berner Oberland, Oeschinensee ¦ Photo by Nico)

Wendenstöcke „Batman“

Zu bekannt sind die Wendenstöcke um sie noch genauer zu beschreiben. Michu und ich (Nico) kletterten die Route „Batman“ am Reissend Nollen. Die Route ist ein Klassiker der nicht ganz ohne ist. Sie ist teilweise nur spärlich abgesichert und die Kletterstellen zwischen den Haken sind weit und anhaltend schwierig. So kann es gut mal möglich sein, dass man einen 15-20 Meter Sturz hinblättert. Glücklicherweise ist das Material in der Route in sehr gutem Zustand und es sind keine uralten Sanduhren vorhanden. Die Route ist sehr homogen zwischen 7a und 7b. Der Grad 7a obligatorisch, ist wirklich zwingend und eine gute Psyche ist von Vorteil! Das Vorsteigen der Route ist zum Teil stressig, jedoch im Nachstieg ist die Tour ein voller Genuss.

(Switzerland, Berner Oberland, Wenden ¦ Photo by Nico)(Switzerland, Berner Oberland, Wenden ¦ Photo by Nico)http://products.scalamalade.ch(Switzerland, Berner Oberland, Wenden ¦ Photo by Nico)(Switzerland, Berner Oberland, Wenden ¦ Photo by Michu)(Switzerland, Berner Oberland, Wenden ¦ Photo by Michu)(Switzerland, Berner Oberland, Wenden ¦ Photo by Michu)

Rätikon Galadriel 6c

Das Klettergebiet Rätikon im Graubünden bietet abwechslungsreiche Klettereien in fast allen Schwierigkeitsgraden. Fabio und ich (Matt) kletterten im Mai 2011 den Klassiker Galadriel 6c an der 5. Kirchlispitze. Die Kletterei und der Fels ist durchwegs gut und erlaubt genussvolles Klettern in Wasserlöchern und Wasserrinnen im plattigen sowie vertikalen Gelände.

Die Kletterhütte Pardutz, vom Kletterclub Rätikon KCR, befindet sich auf dem Grüscher Alpli und ist der perfekte Ausgangspunkt für Klettertouren an den Kirchlispitzen und der Drusenfluh. Anmeldung für die Hütte unter www.kcr-online.ch.

Weitere Informationen zum Rätikon sind auf www.rätikon.ch zu finden.

Fabio on Galadriel 6c (Switzerland, Graubünden, Rätikon ¦ Photo by Matthias Ruh)Fabio on Galadriel 6c (Switzerland, Graubünden, Rätikon ¦ Photo by Matthias Ruh)Matthias on Galadriel 6c (Switzerland, Graubünden, Rätikon ¦ Photo by Fabio Lupo)Fabio on Galadriel 6c (Switzerland, Graubünden, Rätikon ¦ Photo by Matthias Ruh)Fabio on Galadriel 6c (Switzerland, Graubünden, Rätikon ¦ Photo by Matthias Ruh)Fabio on Galadriel 6c (Switzerland, Graubünden, Rätikon ¦ Photo by Matthias Ruh)Fabio on Galadriel 6c (Switzerland, Graubünden, Rätikon ¦ Photo by Matthias Ruh)Fabio on Galadriel 6c (Switzerland, Graubünden, Rätikon ¦ Photo by Matthias Ruh)Fabio on Galadriel 6c (Switzerland, Graubünden, Rätikon ¦ Photo by Matthias Ruh)Fabio on Galadriel 6c (Switzerland, Graubünden, Rätikon ¦ Photo by Matthias Ruh)http://products.scalamalade.chFabio on Galadriel 6c (Switzerland, Graubünden, Rätikon ¦ Photo by Matthias Ruh)Fabio on Galadriel 6c (Switzerland, Graubünden, Rätikon ¦ Photo by Matthias Ruh)Fabio on Galadriel 6c (Switzerland, Graubünden, Rätikon ¦ Photo by Matthias Ruh)(Switzerland, Graubünden, Rätikon ¦ Photo by Matthias Ruh)Matthias on the last pitch of Galadriel 6c (Switzerland, Graubünden, Rätikon ¦ Photo by Fabio Lupo)(Switzerland, Graubünden, Rätikon ¦ Photo by Matthias Ruh)

Eigernordwand April 2011

Nicu und Ich trafen uns am Samstagmittag in Bern und fuhren Richtung Eigergletscher. Im Restaurant assen wir noch kurz etwas, wobei wir schon Bekanntschaft mit mehreren Kletterer machten die auch an den Eiger wollten. Danach machten wir uns auf den Weg in unser Biwak unter der Wand.
Am Morgen stiegen wir um ca. 5.00 ein. Wir kamen dank der super Spur, die es hatte, schnell voran und waren bereits pünktlich zum Mittag im Todesbiwak. Am Nachmittag machten wir uns an die Rampe, was bis zum Wasserfallkamin auch gut ging, zudem konnten wir in Begleitung von Hansi Hinterseer klettern, der am Snowpenair auf der Scheidegg spielte. Doch dann wurden wir durch eine englische Seilschaft gestoppt, die sehr langsam vorankam. Dies hatte zur Folge, dass wir erst um 18 Uhr im Biwak vor dem Götterquergang waren. Und dort nebst zwei anderen Seilschaften die Nacht verbrachten.
Am nächsten Morgen begannen wir beim ersten Tageslicht zu klettern um möglichst schnell auf dem Gipfel zu sein, welchen wir dann auch etwas nach dem Mittag erreichten. Glücklich aber ziemlich Müde machten wir uns auf den Weg zurück nach Eigergletscher, was erstaunlich schnell ging.
Im Rückblick können wir sagen, dass wir eine super Tour bei super Bedingungen geklettert haben, nur hatte es extrem viele Leute in der Wand, von Einstieg bis Ausstieg waren sicher gegen 20 Leute drin.

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Mount Baker, Washington, USA

Anfangs Oktober bestieg ich (Matt) mit einem Studienfreund aus Chilliwack den imposanten Mount Baker, ein 3‘285m hoher Stratovulkan in Washington, USA . Dieser Berg ist vom ganzen Fraser Valley (inkl. dem University of the Fraser Valley Campus) und sogar von Vancouver aus sichtbar. Wir bestiegen den Mount Baker über die Coleman-Deming Normalroute, die sich westlich am Berg hochzieht. Nach einem langen Marsch über den Coleman Gletscher standen wir am 02. Oktober 2010 gegen 10 Uhr morgens auf dem Gipfel. Ein wahrlich grossartiges Erlebnis!

Mount BakerMatt beim Aufstieg zum BiwakwowAm Abend zuvor beim KochenIn der Ferne der Schatten des Mount BakersAuf dem GipfelAuf dem GipfelplateauSam kurz vor dem GipfelMatthias mit dem Colfax im HintergrundMatt beim AbstiegBeim Abstieg kurz vor der "Roman Wall"Matt beim Abstieg

Klettern hoch über dem Gletscher

Die Granitklettereien um Chamonix sind weltweit berühmt und ziehen speziell während den Sommermonaten tausende faszinierte Berg- und KletterfanatikerInnen an. Weil wir, Sandro und ich, noch nie oberhalb des majestätischen Glacier de Géant an rötlich schimmernden Granitwänden auf über 3000m kletterten, wollten wir diesem Defizit gerecht werden und machten uns daher auf nach Chamonix. Mit Hilfe der Télépherique de l'Aiguille du Midi erklommen wir zuerst den 3842m hohen Gipfel des Aiguille du Midi und wanderten anschliessend, ausgerüstet mit Pickel und Steigeisen, hinunter zum "Zeltplatz", auf welcher sich schon dutzende Zelte befanden.

Ausgerüstet mit Friends und Keilen erreichten wir kurz darauf den Wandfuss des Aiguille du Midi. Was für eine tolle Wand! Und erst noch relativ gut innerhalb von 30 Minuten mit ÖV erreichbar. Unfassbar...:-)

Nach ungefähr sieben atemberaubenden Seillängen standen wir zuoberst und genossen die wunderschöne Aussicht über das Mont-Blanc-Massiv.

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Es war kalt und windig, als wir am kommenden Tag aus unseren Schlafsäcken krochen. Für den heutigen Tag war der Grand Capucin vorgesehen. Nach einer etwa zweistündigen Wanderung über den Gletscher standen wir unter der imposanten Wand des Grand Capucin. Um zu den Routen auf der linken Seite zu gelangen, mussten wir zuerst den Bergschrund bewältigen und anschliessend etwa vier Seillängen in brüchigem Fels linkshaltend hochklettern. Ab diesem Punkt ist der Fels aber wieder kompakt und die Kletterei in Rissen und Verschneidungen möge beginnen!!!

Mehrere Stunden später, nachdem wir auch noch über die vier oben erwähnten Seillängen abgeseilt hatten, befanden wir uns wiederum auf dem Gletscher und liefen zurück zum Base-Camp.

france_Grand Capucin_090811_1what we saw after the first pitch...... and what we thoughtfrance_Grand Capucin_090811_4france_Grand Capucin_090811_5france_Grand Capucin_090811_6france_Grand Capucin_090811_7france_Grand Capucin_090811_8france_Grand Capucin_090811_9

Nach einer weiteren, genüsslichen Klettertour am Aiguille du Midi am darauf folgenden Tag war unser diesjähriger Klettertrip ins Mont-Blanc-Massiv leider schon zu Ende. Sicher ist aber, dass dieser Ausflug nicht der Letzte war!