Eis / Mixed / Tooling

Ice Park Ouray

Nun trieb es die drei Eiskletterer, Seabass (Derek), Scali (Matthias) undSämi, doch noch in den Ice Park von Ouray. Begleitet von unserem Top Fan Tibi, kletterten wir bis in den Sonnenuntergang. Das Eis, sowie das Mixedklettern war einfach Spitze!

Samuel on his warming-up IcefallSamuel on his warming-up IcefallSamuel on his warming-up IcefallThe lovely Dog called TibiDerek Parron climbing the iceDerek Parron climbing the iceDerek Parron climbing the iceMatthias Ruh warming-upMatthias on a mixed routeMatthias on a mixed routeMatthias on the upper part of a mixed routeMatthias on the upper part of a mixed routeSämi behind the grassMatthias on another mixed routeUnknown having funSämi on his last route for the day

Bridalveil Fall, USA

Ganz in der Nähe von Ouray, einem weltbekannten Eisklettergebiet inmitten der Rocky Mountains, befindet sich die Ortschaft Telluride. Telluride ist nicht nur bekannt fürs Ski- und Snowboardfahren, sondern auch zum Eisklettern. Sämi und Matthias kletterten den bekannten Klassiker Bridalveil Fall WI 5. Nach einem späten Start musste Matt die letzte 62m Seillänge im Halb- und Ganzdunkeln klettern.

The Bridalveil Falls WI 5Sight from the roadMatthias after the first 50 meters of the first pitchMatthias after the first 50 meters of the first pitchMatthias after the first 50 meters of the first pitchYaeh! he did it. But all is frozen and the Cow Nail is soon coming;-)Samuel Diener climbing the second pitch of Bridalveil Fall WI 5Samuel Diener climbing the second pitch of Bridalveil Fall WI 5Sight toward Telluride

Chuchigraben near Oberdorf/Solothurn 22.12.07

Der Eisfall im Chuchigraben bei Oberdorf, Solothurn ist der längste im Jura. Eisklettern kann man zwar nur nach einer ordentlich lange anhaltenden Kälteperiode, so wie es jetzt der Fall ist und war! Die Bedingungen waren von sehr gut bis aaarrrrrrrrr…!! Die verschiedenen Aufschwünge von bis zu 28 Metern (80 Grad), haben es zum Teil in sich und sind eine ernste Sache. Das Eis ist dünn und das Wasser fliesst recht stark. In der Mitte stieg ich aus, da der obere Abschnitt unpassierbar war. Aber schön war es!
Der Artikel und die Facts zum Chuchigraben.
 
Astronauten wollen fliegen. Zum Mond, zum Mars, einfach weg von der blauen Kugel. Die Rückkehr ist dabei der technisch schwierigste Teil der Mission.
Zurück zu steigen ist auch beim Klettern schwieriger, beim Eisklettern ein wenig leichter, wenn sich nicht der ganze Eisfall verabschiedet hat. Wie ein Astronaut mit zu wenig Sauerstoff, schwebt man den nächsten Eisvorhang hoch. Ja nicht zu fest atmen, sonst ist es aus mit Weihnachten feiern. Nebenan rinnt das Wasser wie verrückt, unterspült mein Eis, das nur noch über mir eine sichere Verbindung hat. Es ist als wären die Marstypen die einzige Hoffnung noch Sauerstoff zu bekommen. Unterhalb verabschiedet sich mit lautem Getöse der letzte Streifen Eis, der durch eine kleine Wasserbrunst hinweggefegt wurde. Nachdem das nächste Flachstück erreicht ist, verspürt man das Adrenalin… zehntausend Baschis grölen, "Wenn das Gott wüsste!" Als ich den Chuchigrabeneisfall das erste Mal begangen habe, war ich noch keine 19. Seitdem war ich
noch dreimal dort. Jedes Mal wurde um mich herum alles zur Nebensache. Wie die kleiner werdende Erde vom Raumschiff aus gesehen, wollte ich einfach hoch bis zu oberst, was mir bis dato aufgrund der schlechten Verhältnisse noch nie gelang.
Astronauten wollen nur fliegen und werden dabei Helden. Auch wenn ich kein Held werde, will ich immer wieder den Chuchigraben beklettern, bis auch endlich die letzte Seillänge geschafft ist!! Zurück kann ich nicht mehr!
 
Facts:
Startpunkt: Chuchigraben, dann zuerst dem Weg folgen, welcher neben dem Bachlauf angelegt ist. Kurz nach der ersten Holzbrücke den Weg verlassen und dem Bachlauf folgen. Kurz darauf folgen die ersten Steilstufen.
Länge total: 1km mit vielen Absätzen von bis zu 28 Metern und 80°
Schwierigkeit: WI 4+ (je nach Verhältnissen viel schwieriger und diese sind selten gut) Zum Teil Mixedpassagen!
Absicherung: Standplätze an Bäumen oder an Bohrhaken. Zwischensicherungen mit Eisschrauben fast unmöglich, da das Eis zu dünn ist. Der Fels ist zu kompakt für alternative Sicherungsmöglichkeiten, lässt jedoch einige wenige Friends zu. Grösse 1 und 4. Seil 2x40 Meter für einen evtl. Rückzug nötig. Alte Steigeisen vorteilhaft, da viel Gehgelände zu bewältigen ist mit Fels und Kies.

Naturschutz: Der Eisfall befindet sich in einer Naturschutzzone! Keine Gruppen, keine Abseilaktionen von oben vornehmen sowie Erkundungstouren abseits der angelegten Wanderwege! Bitte nur eine Begehung von unten vornehmen, wenn die Verhältnisse gut sind! Äusserste Zurückhaltung ist bei diesem einmaligen, längsten Eisfall im gesamten Jura angebracht, damit Mensch, Natur und der Eisklettersport nebeneinander Platz finden. Eine Missachtung des Betretungsverbotes während des Zeitraumes Dezember-Januar wird nur solange toleriert, wie jeder Rücksicht nimmt auf die Natur und die Ruhe und Ordnung im Chuchigraben respektiert.

The path to the beginning of the longest icefall in the JuraAfter the first steps in the iceDSC_0022ch3

WM Saas Fee

Die Schweizer dominierten mit neun Halbfinal und sechs Final Teilnehmer die Weltmeisterschaft in Saas Fee. Schlussendlich klassierten wir uns auf folgenden Rängen:

Women:

1. Lavarda Jenny, Italy
2. Maureau Stephanie, France
3. Müller Petra, Switzerland

5. Eyer Alexandra, Switzerland
12. Feller Felicitas, Switzerland
15. Feller Franziska, Switzerland
16. Dupertuis Noemi, Switzerland

Men:

1. Kryvosheytsev Evgeny, Ukraine
2. Tomilov Alexey, Russia
3. Wandeler Simon, Switzerland

5. Winkler Daniel, Switzerland
8. Müller Jack, Switzerland
9. Aufdenblatten Patrick, Switzerland
14. Jaggi Martin, Switzerland
19. Abächerli Fredy, Switzerland
20. Ruh Matthias, Switzerland

Die vollständigen Ranglisten:
Men
Women

Hier die Fotos von Jürgen Christmann

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Pictures Val Daone 2007

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