Sportklettern

Klettern im Brigerbad

"Diesen Sonntag könnt ihr Outdoorklettern vergessen! Alles nass!!!"
Dieser Spruch hielt uns, Matt, Sämi, Guido und Sandro, zum Glück nicht davon ab nach Brig zu fahren und dort einen heissen, wünderschönen Klettertag zu erleben.

Das Brigerbad ist recht Gewöhnungsbedürftig aber wirklich zu empfehlen.
Hier die Fotos

First Scalamalade Rock Climbing Trip

Am letzten Freitag Abend war es endlich soweit!
Die Scalamalade Rock Climbing Trips wurden mit einem Trip nach Österreich eröffnet!
Wir hatten extrem viel Spass und werden diese drei Tage sicher nie vergessen;-)
Auf ein nächstes Mal!!!
Bericht folgt.
Here the Pictures

Cédric Lachat kletterte Underground 9a, Massone

Letzten Freitag konnte Cédric Lachet die Route Underground 9a, in Massone klettern.
Bravo!!!
Pictures

Auf der Suche nach Elsa

Wir hatten Spass obwohl dieser Tag so ziemlich in die Hose ging. Wir fanden Elsa nicht. Nicht etwa eine bezaubernde Frau sondern eine Route in den Gastlosen. Morgens machten wir uns auf um im Sektor „Roche percée" eine Route zu klettern. Zu viel Schnee veranlasste uns eine nähergelegene Kletterroute anzugehen. Einen Kletterführer hatten wir natürlich nicht dabei... Mehr

Klettern im Cevi

Heute verbrachten wir, Thomas Schmid, Michu Bühler, Daniel Schmid und ich, einen wunderschönen Tag im Cevi(Hasliberg).
Thomas machte sich an "Mojave" (8b+).
Nach dem 9. Versuch, konnte Thomas schliesslich dieses Eintagesprojekt durchsteigen. Bravo!!!!
Dänu, Michu und ich hatten unseren Spass in "Jericho" (8b). Leider können wir aber diese super schöne Route noch nicht bei 8a.nu eintragen:-)
Ausrede: Viel zu heiss:-P

Schlussendlich konnte auch ich noch eine Route abhacken:-)
Ich onsightete "Chupa Chup" (7c).

Hier zu den Fotos die Dänu heute gemacht hat.

Siehe auch Dänu's Page

Herbstferien Teneriffa 29.9- 15.10.2006

Nach einem „strengen" Tag in der Schule war es wieder so weit. Die Ferien in Teneriffa standen vor der Tür.
Mögen die Ferien beginnen!!!

Vollbepackt begab ich mich zum Bahnhof Langenthal und dampfte mit Vollgas in Richtung Zürich Flughafen. Geplant war, dass ich Sämi am HB treffen sollte. Doch als mein Natel vibrierte, wusste ich, dass da etwas nicht stimmen kann. Ganz aufgeregt erzählte er mir, dass er in Bern in den falschen Zug stieg und anstatt nach Olten- Zürich, nach Zofingen fuhr. Zum Glück habe ich bei der Ferienplanung darauf bestanden früh genug am Flughafen zu sein. Könnte ja sein, dass irgend etwas Unerwartetes passiert. Wie es Sämi geschaft hat, in Bern in den falschen Zug zu steigen, möchte ich hier nicht weiter erläutern. Fragt ihn selber...
Verspätet, aber gerade noch rechtzeitig, tauchte er mit seinem Handgepäckriesenrucksack bei der Zollkontrolle auf. Ich hatte mich, mein Gepäck und speziell meinen leeren Benzinkocher schon befummeln lassen und war sicher, ohne jegliche Schwierigkeiten, auf der anderen Seite angelangt. Doch dann kam Sämi. Fröhlich und gelassen, stolzierte er zur Beamtin, die das Gepäck in den Durchleuchtungstunnel steckte. Auf die Frage, ob er einen Laptop bei sich habe, antwortete er, „nö, ke Laptop, aber ä Benzinchocher". Flink wie ein Wiesel drückte die Beamtin den Knopf gegen Bekämpfung von Terroristen. Dann ging alles ganz schnell. Bellende Hunde sprangen von der Decke und Scharfschützen positionierten sich neben der Treppe. Sämi's Kopf sah aus wie eine Zielscheibe. Er war voll mit roten Punkten. Ich muss sagen es stand ihm gut!! Nach wilden Verfolgungsjagden durch die Terminals des Flughafens, konnten wir uns in letzter Sekunde ins Flugzeug retten.

Am 29. September um 19:30 starteten wir mit Iberia Airlines Richtung Madrid- Teneriffa. Müde wie Faultiere, nahmen wir am Morgen um 04:00 unser Mietauto in Empfang und fuhren mit letzter Kraft zu einem Leuchtturm, wo wir noch einige Stunden schliefen.
Top motiviert machten wir uns anschliessend auf die Suche nach unserem ersten Ziel, Arico. Arico ist das wohl bekannteste Klettergebiet in Teneriffa. Es besteht aus einer Schlucht, die durch eine Brücke in zwei Teile aufgeteilt wird: In den „Arico lower" und den „Arico upper". Im „upper" Arico sind eher die einfacheren Routen. Also zwischen 5a-7a. Es hat aber auch wenige 7b und 7c, welche sehr lohnend sind. Im Arico upper, gelang Sämi sogar seine erste 7b+, welche er im zweiten Versuch durchsteigen konnte. Der Arico lower hat zwei gute Sektoren. Der Sektor Mirador, der eher überhängend und ausdauernd ist und der Sektor Pepino Right, in dem die Routen nicht so steil dafür aber technisch sind. In beiden Sektoren sind die meisten Routen zwischen 7b und 8c.
Ein weiteres Top Gebiet ist El Rio. Das Gebiet nicht weit von Arico entfernt, ist in drei Sektoren aufgeteilt. Der beste Sektor ist eher überhängend und hat wunderschöne technische Wand-Riss-und Kanten-Klettereien. Bei etwa 20 Routen zwischen 7b und 8c kann man dort viel Spass erleben. Die anderen Sektoren haben ebenfalls Risse, Kanten und schöne Leisten.
Die Routen sind aber eher in den mittleren Schwierigkeitsgraden.
An einem Tag wollten wir Klettern und Baden kombinieren. Bei dieser Aktion erfanden wir eine „neue" Sportart. Wir nannten sie „Low Water Soloing". Das Ziel ist, möglichst weit am Meer entlang an der felsigen Küsteg zu queren ohne ins „tiefe", kalte Wasser zu fallen. Dies allein ist ja nicht wirklich ein Problem, währen da nicht noch kleine, schwarze oder rote Tierchen, welche mit spitzen, messerscharfen Scheren nach unseren, ohnehin schon zerstörten Finger schnappten. Mit viel Glück überstanden wir auch dieses Abenteuer. Froh machten wir uns auf den Heimweg, als Sämi plötzlich von einem riesigen Oktopus in die Tiefe des Meeres gezogen wurde. Doch flink wie eine Schnecke, konnte ich ihn in der letzten Sekunde noch retten. Nach diesem erholsamen Ruhetag gings zurück an die Felsen.
Um Geld zu sparen, verzichteten wir auf jeglichen Komfort. Meistens schliefen wir auf dem Dach eines kleinen Hauses neben der Brücke von Arico. Einige Male sassen wir gemütlich auf dem Dach, eingehüllt in unsere Schlafsäcke, und genossen einen guten Tropfen Wein. Unser Haustier kam dann heran geschnurrt und wollte es sich auf oder sogar in unseren Schlafsäcken bequem machen. Da dieser Gedanke uns nicht sonderlich gefiel, entschied sich das Kätzlein auf die Jagd zu „schnurren" und einige Eidechsen hinunter zu würgen. Wenn wir sonst unterwegs waren, nicht „Zuhause"(Dach), übernachteten wir auf dem Boden und ernährten uns aus dem Meer. Bei der Suche nach einem geeigneten Schlafplatz, war es schon möglich, dass wir mit unserem „Geländewagen" einige Stunden herum fuhren und dann grosse Mühe hatten wieder aus engen Weglein herauszukommen, wo wir feststeckten, respektive das Auto zu wenden.
Nach 15 Tagen Klettern, Baden, Surfen, Chillen, Rallyfahren, Spanisch essen und noch vielen anderen schönen und auch weniger schönen Erlebnissen, hiess es am Samstag Abend, den 14.10.06, das Auto zurückzugeben und per Flugi zurück in den kalten Norden zu fliegen. In Madrid hatte unser Flugzeug noch etliche Probleme und konnte daher nicht starten (zum Glück). Beim zweiten Versuch klappte es dann und wir erhoben uns in die Lüfte. Am Sonntag gegen Mittag wurden wir in Zürich mit blendendem Licht empfangen. Mit neuer Motivation planen wir nun die nächsten „Ferien", die sechs Monate lang in der USA stattfinden werden.

Letzte Tipps:
-Als Schweizer nicht länger als zwei Wochen in die Ferien fahren. Da einem sonst das gekaufte Essen „obsi" kommt und die ewigen Risse beim Klettern zu nerven beginnen.

-Wie wir ja alle wissen, der grösste Stromverbraucher des Autos ist das Licht. Und es ist ohnehin viel sicherer während dem Tag ohne Licht zu fahren. (Bitte nicht zu ernst nehmen) Man könnte ja auch noch jemanden blenden...

10 Top Routen in Arico:
Moco line, 7c+
La vie del men, 7c
El ponder de un cono, 7b+
Technomonster, 7c
Vuelo de tripl, 8a+
Luna Liena, 7a+
Bubangos cream, 8a
Relijate Primo, 7a+
Pinzatelo bien, 7b+
Como marca la lay, 6c+

by Matthias Ruh

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