Sportklettern

Red Bull 7a, Herbriggen

Diese Tour kletterten wir in November 2012!

Es ist halb zwei, eigentlich wollten wir schon mitten in der Wand sein, doch wegen ein paar morgendlichen Problemen sind wir nun erst beim Einstieg. Heute will ich mit Matthias die neue Route „ Red Bull“ 7a bei Herbriggen klettern. Das Wetter bleibt stabil und auch Stirnlampen sind im Rucksack, so beginnen wir trotz der fortgeschrittenen Zeit noch loszuklettern. Die Tour hat 9 Seillängen mit der Bewertung 7a. Wir kommen zügig voran, immer mehr spielen wir mit dem Gedanken, es trotzdem noch bis ganz nach oben zu schaffen. Gegenseitig pushen wir uns und so haben wir schon bald die schwersten längen hinter uns. Schliesslich erreichen wir unser Ziel. Die Kletterei war schön und abwechslungsreich, auch nicht wirklich schwierig. Dank der guten Arbeit der Erstbegeher waren nicht einmal Friends und Keile notwendig. Wir hätten es wahrscheinlich noch vor der Dunkelheit bis zum Einstieg geschafft, doch dank einem Seilverhänger gabs noch einen zusätzlichen Aufstieg.
Mit Stirnlampen kamen wir um halb sechs wieder beim Auto an und wahren froh, dass es doch noch klappte.

Red Bull 7a+ bei HerbriggenRed Bull 7a+ bei HerbriggenTemplate2012_1Red Bull 7a+ bei HerbriggenRed Bull 7a+ bei HerbriggenRed Bull 7a+ bei HerbriggenRed Bull 7a+ bei HerbriggenTemplate2012_2Red Bull 7a+ bei HerbriggenRed Bull 7a+ bei HerbriggenRed Bull 7a+ bei Herbriggen

Klettern in Mallorca

Im Oktober zog es uns ins warme Mallorca. In Palma angekommen, war’s ca. 30 Grad warm, so entschieden wir uns zuerst einmal ins Gebirge zu fahren. Dort angekommen, kletterten wir in der Gorg Blau. Wir trafen auf sehr coole Routen von 6a bis 8c. Die Temperaturen waren deutlich kühler und so war der ein oder andere froh um seine Daunenjacke. Unser Plan war wild zu Campieren, was nicht ganz einfach ist, da das meiste Gelände dort privat ist. 3 weitere Tage kletterten wir schliesslich noch in dieser Region. Eines der besten Gebiete, wenn nicht das Beste auf Mallorca ist Fraguel. 35meter Routen in perfektem Fels. Mit „Football Fan“ wartet hier eine der schönsten 8a. In 4 Tagen konnten wir nur einen kleinen Teil von den Gebieten sehen, doch diese waren alle sehr lohnenswert. Schliesslich wollten wir noch ein paar Tage ans Meer um das in Mallorca bekannte Deep Water Soloing auszuprobieren. Beim ersten mal kostet es noch Überwindung, da ein unkontrollierter Sturz von 15 Meter doch schmerzhaft sein kann. Doch mit der Zeit gewöhnt man sich daran und es macht richtig Spass. Wir kletterten in verschiedenen Gebieten, besonders die Cova del Diablo, 20meter überhängender Fels, begeisterte uns. In der Cala Sa Nau besuchten uns etliche Quallen, so war Zeitweise an Klettern nicht zu denken. Gegen Ende der Woche waren schliesslich alle Kletterschuhe durchwässert, so gings wieder in die Schweiz, wo uns bereits der erste Schnee erwartete. Mallorca ist wirklich für jeden Kletterer sehr zu empfehlen. Vor allem fürs Deep Water Soloing lohnt sich eine Reise sehr.

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Le Schilt die stille Juraperle

Es ist morgen früh im Bus, es trällert der Kuno (Lauener)schlaftrunken aus dem Radio. Heute gehe ich, Guido, mit Dänu ins Le Schilt nahe Biel. Die Sonne lacht bereits weit vom Himmel als wir den langen und im letzten Stück steilen und mit Kabeln gesicherten Weg auf uns nehmen. Le Schilt, mindestens 45 Minuten weg von den letzten Zeichen der Industrialisierung. Ein idyllisches Klettergebiet für den fortgeschrittenen Kletterer. Die Mehrseillängenrouten verlangen ein gutes Auge sei es wegen einigen spärlich abgesicherten Längen oder den vielen Varianten oder einfach den anspruchsvollen Routen wegen. Der Fels ist in den vielen Klassikern traumhaft! Das herbstliche Ambiente umrahmte den super Klettertag wo wir den Kocherpfeiler 6b und die Voie normale Varianten 5c geklettert haben. Trotz dem weiten Zustieg ist das Gebiet sehr gut besucht. Ein wirklich tolles Klettergebiet!

La dièdre jauneLe SchiltKocherpfeilerLe SchiltGuidoGuido on the second pitch of Kocherpfeiler 6bLa voie normaleGuido placing a camelot in Variante 6aLa voie normale 5aLe SchiltGuido walking down from the topscala_logo stripes-6kleinTemplate2012_1

Hier das Lied vom Kuno!
Züri West - Chinasky
http://www.youtube.com

Gemini, Wendenstöcke

Nach einem gemütlichen Abend mit Bier, Chips und Pasta im Mährenbiwak stiegen Jönu und ich (Nicu) in die Route Gemini ein. Wir wollten das Projekt von letzter Woche beenden. Damals waren wir in der Route Coelophysis und mussten am zweiten Tag auf dem grossen Biwakband auf Grund von Gewittern umkehren. Nun wollen wir über die Route Gemini wieder in den 2. Teil der Coelophysis einsteigen, um sie fertig zu klettern.
So packten wir am frühen Morgen unseren Haulbag und gingen die wenigen Meter zum Einstieg.
Nach zwei einfachen Einstiegslängen kam die erste 7b+ Schlüsselseillänge. Super steile Kletterei an grossen Griffen. Ich konnte sie auf anhieb onsight klettern und Jönu im Nachstieg flashen. Die zweite Schlüssellänge eine technische 7c+ konnten wir leider nur mit ein/zwei Stürzen klettern. Der Rest der Route konnten wir problemlos sturzfrei klettern. Wir waren ziemlich schnell unterwegs, so dass wir uns eine lange Siesta im 1. Biwak der Coelophysis gönnten. Nach einem anschliessenden Kaffee auf der Sonnenterrasse fixierten wir noch zwei Seillängen der Coelophysis. Am nächsten Morgen stiegen wir mit einem leichten Rucksack in der Coelophysis weiter. Wir kannten diese Längen nach dem Biwak bereits, sodass wir sie trotz den grossen Ranouts zügig klettern konnten.
Wir waren schon früh im 2. Biwak angekommen, aber leider konnten wir nicht weiter klettern. Die nächsten zwei Seillängen waren komplett nass. Jönu versuchte es trotzdem, musste jedoch aufgeben.
So seilten wir noch vor Mittag ab und stiegen zurück auf die Wendenalp, wo wir unsere Bikes nahmen und nach Innertkirchen düsten.
Gemini ist eine lohnenswerte Route im Sektor Eiserner Vorhang. Die Absicherung ist gut und die Felsqualität ist durchwegs hervorragend.
Auch der erste Teil der Coelophysis ist super. Jedoch wird hier die Psyche gefordert. Die Hakenabstände sind weit und Stürze können teilweise Verletzungen zufolge haben.

Gemini, Wendenstöcke, Switzerland ¦ Photo by JonasGemini, Wendenstöcke, Switzerland ¦ Photo by JonasGemini, Wendenstöcke, Switzerland ¦ Photo by JonasGemini, Wendenstöcke, SwitzerlandGemini, Wendenstöcke, Switzerland ¦ Photo by NiccuTemplate2012_1Gemini, Wendenstöcke, Switzerland ¦ Photo by NiccuGemini, Wendenstöcke, Switzerland ¦ Photo by NiccuGemini, Wendenstöcke, Switzerland ¦ Photo by NiccuGemini, Wendenstöcke, Switzerland ¦ Photo by NiccuGemini, Wendenstöcke, Switzerland ¦ Photo by NiccuGemini, Wendenstöcke, Switzerland ¦ Photo by Niccu

Der Küchenmeister

Am frühen Morgen steigen Mac und ich (Nicu) zur Titlis Nordwestwand hoch. Es ist sehr warm und der Schweiss tropft nur so von unseren nackten Oberkörpern. Nach einem zwei Stündigen Marsch befinden wir uns am Einstieg der Route „Der Küchenmeister“. Kurz noch eine Kleinigkeit essen und dann steigt Mac bereits in die erste Seillänge ein. Der Fels ist sehr strukturiert und bietet steile Hänkelkletterei. Die nächsten zwei Seillängen steige ich vor. Es ist eine 6c und eine 7a Länge. Die Schwierigkeiten beschränken sich jeweils auf ein bis zwei überhängende Boulderestellen. Nach einer kurzen 3b Länge und einer kleinen Pause kommt bereits die 7b Schlüsselseillänge. Auch hier sind nur zwei Einzelstellen wirklich schwer. Der Rest ist pure Genusskletterei an grossen Griffen. Den Abschluss macht eine 6a. Leider wird hier der Fels etwas brüchiger jedoch ist sie noch spannend zum Klettern, weil es nur wenige Bohrhaken gibt. Ich konnte alle schwierigen Seillängen im onsight klettern. Die einfachen Längen konnte ich flashen. Vielleicht war es die erste onsight/flash Begehung?
Die Temperaturen in der Wand waren sehr angenehm und ich war teilweise froh, am Standplatz meine superleichte Downenjacke anzuziehen. Die Route ist nicht sehr lang, bietet aber schöne Kletterei. Sie ist ideal wenn das Wetter nicht top ist oder Gewitter angekündigt sind. Wieder unten am Einstieg angekommen waren wir bereits wieder am schwitzen. Abgerundet wird dieser Tag mit einem kühlen Bier in Engelberg.

Der Küchenmeister, Titlis, Switzerland ¦ Photo by NicuDer Küchenmeister, Titlis, Switzerland ¦ Photo by NicuDer Der Küchenmeister, Titlis, Switzerland ¦ Photo by Nicu, Titlis, SchweizTemplate2012_1Der Küchenmeister, Titlis, Switzerland ¦ Photo by NicuDer Küchenmeister, Titlis, Switzerland ¦ Photo by NicuDer Küchenmeister, Titlis, Switzerland ¦ Photo by NicuTemplate2012_2

Sagittarius Grimselklassiker

Grimsel ist DAS Klettergebiet der endlosen Schleicherplatten. Seit den frühen achtziger Jahren wurde das unendliche Potential herrlicher Kletterrouten erschlossen. Ob Eldorado, Handegg und Gelmerfluh, die verschiedenen Gebiete im Grimsel locken sehr viele Kletternde aus aller Welt an. Wen wundert es? Gibt es doch immer wieder neue Klassiker zu beklettern und zu entdecken. Nachdem der erste Klassiker der neueren Sportklettergeschichte mit der Fair Hands Line im Jahre 1978 begangen wurde kam das Eldorado hinzu. Welches alles zuvor da gewesene in den Schatten stellte. Später verlagerte sich das Spielfeld in die verschiedenen Wände und die Routen schossen wie Pilze aus dem Boden, einige der beliebtesten und schönsten Touren sind seither s’Traugottli an der Schwarzbrunnenfluh , Abadia an der Mittagfluh und die Sagittarius an der Gelmerfluh. Genau für letzte hat sich Jan entschieden und ich (Guido) habe mich sofort bereit erklärt in zu begleiten. Die Route über 13 Seillängen führt nach drei Warm-up Seillängen im unteren Teil über wunderschöne abwechslungsreiche Platten –und Risskletterei. Die letzten vier Längen sind luftig und an knubbliger Granitstruktur welche zum Genussklettern einladen. Die Route ist hervorragend abgesichert und zum abseilen eingerichtet. Für die gesamte Tour ist mit 6 Stunden zu rechnen.

Sagittarius 6bJanTemplate2012_1Longsleeve Shirt ScalamaladeJan on pitch n°6 "The black edge"Guido on the traverseWho loves slab climbingA view backwardsJan on the second last pitch 5bJan enyoing the climb on the airy upper part

Arête spéciale

Bei sommerlichen Temperaturen erfreuen wir uns den schönen Klettergelegenheiten in der Schweiz. Eine der schönsten Klettereien im Jura welche ich (Guido) im Frühling dieses Jahres mit Jan unternommen habe möchte ich Näher vorstellen. Der Spezgrat oder korrekt französisch Arête spéciale nahe von Moutier schwingt sich kühn aus der Tief eingeschnittenen Klus hoch. Auf 300 Klettermetern erklimmt man in bestem Kalk den schmalen Grat mit atemberaubendem Tiefblick. Die Kletterei ist nicht ganz so plaisir abgesichert wie man es sich üblicherweise von einer Juratour im fünften Schwierigkeitsgrad gewohnt ist. Der kleine Klettersteig zum Einstieg wie auch der Abstieg rundet die Tour ab. (Abstieg: 30 Minuten,Turnschuhe nicht vergessen!)

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Troja, Wendenstöcke

In den letzten Wochen konnte man die Anzahl der schönen Tage praktisch an einer Hand abzählen. Dann endlich, dieses Wochenende war das Wetter wieder einmal schön und wir (Björn und Nico) konnten für das erste Mal in diesem Jahr in die Wendenstöcke fahren. Die Wahl der Route war schnell getroffen, denn es war noch ziemlich viel nass. Somit entschieden wir uns für „Troja“. Am heutigen Morgen waren wir die Ersten die den Weg durch die zahlreichen Schneefelder zum Einstieg suchten. In gut 1 1/2 Stunden erreichten wir den Einstieg. Im unübersichtlichen Gelände erneuerten wir noch die Steinmandli, damit die Wegfindung für nachfolgende Seilschaften einfacher ist.
Der Vorbau vom Exkaliburpfeiler ist immer wieder eine mühsame Sache. Nach diesen zwei Seillängen startet die eigentliche Route Troja. Sie ist eher anhalten und die Schwierigkeitsgrade bewegen sich zwischen 6c+ und 7a+. Die Absicherung ist nicht schlecht, jedoch muss man ab und zu noch einige Meter klettern bis man wieder clippen kann. Es empfiehlt sich Camalots mitzunehmen. Die Grössen 0.25-0.75 kommen oft zum Einsatz. Einmal muss man sogar noch einen Standplatz mit Keilen und Cams verbessern, weil der alte Schlaghacken ausgebrochen ist.
Die erste Seillänge ist mit Abstand die schönste. Der Fels lässt nichts zu wünschen übrig. Kompakt und schöne technische Genusskletterei erwarten die Kletterer. Die restlichen Seillängen sind auch super schön, abgesehen von zwei leicht brüchigen Passagen, die es leider auch in den Wendenstöcken geben kann. Gegen den Schluss der Route wird es zur Abwechslung noch etwas überhängend und die Kletterei wird athletischer.
Die letzte Seillänge ist für die Psyche noch anspruchsvoll. Im neuen Topo ist jetzt ein „Expo“ vermerkt, jedoch ist sie nicht viel anspruchsvoller als die anderen Längen. Wir konnten beide die Route sturzfrei klettern. Somit ist dies ein perfekter Start in den alpinen Sommer.
Abgeseilt wird über die kürzlich sanierte Route „Exkalibur“.
Der geniale Tag wir noch mit einem kühlen Bier, einem feinen Nachtessen und einer Partie „die Siedler“ abgerundet. Ein grosses Merci an Melli, die unschlagbare „Siedler“ Spielerin, die für uns kochte!

(Troja, Wendenstöcke, Berner Oberland, Switzerland ¦ Photo by Niccu)(Troja, Wendenstöcke, Berner Oberland, Switzerland ¦ Photo by Niccu)(Troja, Wendenstöcke, Berner Oberland, Switzerland ¦ Photo by Niccu)(Troja, Wendenstöcke, Berner Oberland, Switzerland ¦ Photo by Niccu)(Troja, Wendenstöcke, Berner Oberland, Switzerland ¦ Photo by Niccu)(Troja, Wendenstöcke, Berner Oberland, Switzerland ¦ Photo by Niccu)(Troja, Wendenstöcke, Berner Oberland, Switzerland ¦ Photo by Niccu)(Troja, Wendenstöcke, Berner Oberland, Switzerland ¦ Photo by Niccu)

Face de Plagne: Ein Kletterklassiker im Bieler Jura

Face de Plagne, eine Route, die unglaublich ist und Jan und ich (Guido) im Mai geklettert haben. Die Route im Schwierigkeitsgrad von nur 5c kletterten wir mit vollem Genuss. Siehe auch keine Helme! Die Friends am Gurt kamen zum Einsatz und sind nötig da die Absicherung sehr spärlich ist. Die Route kann ich jedem wärmstens empfehlen! Unglaublich steile Längen einer Rissverschneidung entlang. Also denkt daran Friends von 0.25-2.5 an den Gurt und Mütze auf! Es gibt noch viele weitere Routen in Plagne aber schaut selbst, die Qualität der einzelnen Routen reichen von Schotterpiste bis Deluxe.

The view from the topThe descent to the climbsJan ready to rock!The wall Face de PlagneFace de Plagne 5c 2nd pitchJan in the airy Face de Plagne 5cTemplate2012_1

Scalamalade Trip 2012 Vogesen

Über Pfingsten fuhren wir (Guido, Niccu, Jönu, Sämi und ich) an die Sandsteinfelsen der Vogesen zum Klettern. Etwas überrascht merkten wir, dass es in nächster Nähe zur Schweiz im doch eher unbekannteren Norden auch tolle Klettereien gibt. Neben den roten Felsen, die sich meistens versteckt hinter einer Bergkuppe befinden, sind auch die zahlreichen Ruinen und prächtigen Burgen ein Besuch wert. Den ersten Tag kletterten wir im Klettergebiet Langenfels, das direkt bei dem Château de Fleckenstein liegt. Die Kletterei ist auf mehrere Sektoren aufgeteilt und es gibt Touren in allen Schwierigkeitsgraden. Zum Abend hin wurden die Bedingungen besser und besser und konnten uns in relativ steilen aber gutgriffigen Routen wie La diable en tête 7a+, Marâtre nature 8a+ und Sang et lumière 7c vergnügen.
Nach einer gemütlichen Nacht auf einem der vielen Hügeln der Vogesen, machten wir uns auf den Weg ins wohl berühmteste Klettergebiet; das Kronthal. Mit 13 Routen im 7c Bereich, 12 im 8a und noch zwei schwierigeren Routen, ist das Kronthal speziell für die Hardmovers eine MUSS Destination. Die Kletterei ist auch hier steil und geil! Wichtig ist einfach, dass die Sonne nicht mehr in die Wand scheint, ansonsten fühlt man sich wie in einem Ofen. Wir probierten und hatten super viel Spass in Routen wie De la terre à la une 8a, Le chien engagé 7c+ und Le théâtre du Nô 8b. So gegen 20:30 Uhr fuhren wir weiter in die Ortschaft Saverne mit dem Ziel etwas feines aus der Region zu kosten. Nachdem wir kurz nach 21:00 Uhr in der Stadt ankamen, mussten wir enttäuscht feststellen, dass alle Restaurants zwar offen sind, aber alle die Küche schon dicht gemacht haben. Niemand wollte also an fünf hungrigen Kletterern noch Geld verdienen. So statteten wir dann eine Take Away Italiener einen Besuch ab und genossen die so la la Pizza mit einem Tankstellenwein auf dem Parkplatz.
Nur wenige Minuten von Saverne entfernt befindet sich versteckt im Wald die Grotte du Brotsch. Der für die Vogesen weite Zustieg (15 Minuten) durch einen ansteigenden Wald, liess ebenfalls unsere Bikerherzen höher schlagen, da uns mehrere Biker auf Fullies entgegen fuhren. In der Grotte angekommen war zu Beginn etwas Schwierig das Topo zu verstehen. Da gibt es wirklich eine Kombinatio namens Le sentiers de mousse 8a, in welcher man circa sechs Meter linkshaltend klettert und dann, nachdem man schon zwei Route, die von unten kommen gequert hat, bei der dritten Route wieder hinab klettert. Der Ausstieg dieser Route ist also der Einstieg einer anderen Route?!?!? Hier sehr zu empfehlen sind die Routen Heliotrope 7b, Traces Blanches 8a, und L'angle incarnat 7c. Achtung, alle diese Routen enden auf circa 15 Meter über dem Boden;)
Jetzt aber genug der Worte. Hier die Fotos von unserem Trip in die Vogesen.

The castle FleckensteinJönu in Marâtre nature 8a+Mättu climbing La diable en tête 7a+SämiJönuJönuSämiSämiSämiscala_logo stripes-6kleinNiccuNiccuNiccuGuidoGuidoJönuAdvertisingSämi climbing Helitrope 7bscala_2011-54