Sportklettern

Sommer - Ab in die Berge!!

Nach langem Gedulden hat sich nun der Sommer definitiv eingestellt. Und wie!! Mit Temperaturen bis 30 Grad ist der Griff zur Wasserflasche und in den Magnesiumbeutel eine absolute Wohltat. Noch vor der grossen Hitze kletterte ich (Guido) mit Jan die Diagonal 6a an der Ueschenen. Eine schöne klassische Tour. Wer das Klettern weiter in vollen Zügen geniessen will der wählt am besten ein nordseitiges Klettergebiet in Höhenlage. Auch Gebiete in über 2000 m versprechen die nötige Frische bei vollem Sonnenschein. Auf der scalamalade-areas.com Seite unter der Suchfunktion -> weitere Optionen -> Für die heissen Tage gibt es einige Tipps von idealen Sommerklettergebieten.

Ab in die Berge! Viel Spass!

http://www.scalamalade-areas.com

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El Cat – Neuer Klettergarten im Tessin

Weit hinten im Maggiatal, oberhalb des idyllischen, kleinen Bergdorfes Brontallo, befindet sich der neue Klettergarten „El Cat“. Die von weitem sichtbare, majestätische Hauptwand bietet zurzeit 15 gut eingerichtete Routen von 6b bis 7b, die bis zu 35m hoch sind. Die Kletterei ist grösstenteils athletisch, wobei eine solide Technik dennoch von Vorteil ist. Der kleinere Sektor „El Catino“ bietet zudem noch eine Handvoll Routen in den unteren Schwierigkeitsgraden. Speziell toll ist der feste, gut strukturierte Fels, der mit viele Leisten, Löcher und Aufleger versehen ist. Durch die südliche Ausrichtung ist „El Cat“ ein lohnenswertes Klettergebiet für die Wintermonate, wobei natürlich auch im Herbst und Frühling geklettert werden kann. Unten findest Du Fotos und das Topo (www.bigwall.ch) zum Klettergebiet. Enjoy!

El Cat, SwitzerlandEl Catino, SwitzerlandEl Catino, SwitzerlandEl Catino, SwitzerlandEl Cat, SwitzerlandEl Cat, SwitzerlandSector "El Catino"El Cat, SwitzerlandEl Cat, Switzerlandcrowded...Brontallo, SwitzerlandBrontallo, SwitzerlandEl Cat, SwitzerlandScalamalade Collection 2010

Klettern in Sardinien

Nach mehreren vereisten Berichten hier ein Bericht und Fotos aus der Wärme. Die zwei wöchigen Semesterferien verbrachten Samuel und ich (Matt) auf der Insel Sardinien um uns von der eiskalten Schweiz zu erholen und Sonne für die noch kommenden Eisklettereien zu tanken. (...) Vor allem Cala Conone begrüsste uns zu Beginn mit viel Sonne und ungewohnter Wärme. Die ersten zwei Tage kletterten wir in den Gebieten Cala Fulli, ein relativ grosses Klettergebiet mit Routen direkt am Meer, und Biddiriscottai, eine Grotte ebenfalls direkt am Meer und mit Sandstrand am Einstieg.

Da uns ein Ruhetag noch etwas zu früh schien, seilten wir am darauffolgenden Tag über die Route L’Alchimista 6c+ ab und genossen die acht Seillängen hoch über dem Meer in bestem Fels in vollen Zügen. Weiter ging es nach Isili im Zentrum der Insel. Dort verbrachten wir zwei Tage und liessen uns in Routen wie Wonderland 8a oder Plastic People 7c von Neuem vom Klettervirus anstecken. Leider sind die Routen in den Gebieten um Isili (u.a. Urania) schon etwas ab geklettert und teilweise findet man auch künstliche Griffe vor. Ebenfalls sehr zu empfehlen sind die Klettereien um Domusnovas im Südwesten der Insel. Im Klettergebiet Chinatown faszinierten uns natürlich speziell die 35m langen, homogenen Routen, die eine solide Ausdauer erfordern. Zu Beginn der zweiten Woche wechselte dann aber leider das Wetter von schön und warm auf regnerisch und kalt. Somit entschlossen wir uns früher in die Schweiz zurück zukehren und die letzen Tage unserer Ferien im Eis abzuschliessen. Eiskletterberichte folgen!

Our apartment without glass in the windowsThe walls of ChinatownItaly_Sardinien_02.02.10_1Rappeling on L'Alchimista 6c+L'Alchimista 6c+Italy_Sardinien_02.02.10_7Cala Fulli, Settore PederivaItaly_Sardinien_02.02.10_9View towards the climbing spot BiddiriscottaiBiddiriscottaiIn our apartment without glass in the windows

Atemberaubende Gratkletterei am Jurasüdfuss

Mit seinen neun Seillängen und der Schönheit der Kletterei gehört der Eulengrat zu den Klassikern am Jurasüdfuss. Neben einigen Passagen, die zu Fuss zurück gelegt werden müssen, verläuft die Route in gutem und kompaktem Fels. Die Schwierigkeit der Route beschränkt sich durchwegs auf Seillängen in den unteren Schwierigkeitsgraden (4a bis 5c) und ist somit auch für Anfänger mit professioneller Begleitung empfehlenswert. Für Könner ist die gut sichtbare Glatti Flue zur Linken des Eulengrats von Interesse. Neben einer eindrucksvollen Mehrseillängenroute namens Nussknacker (5c; 5b; 6a; 7a), gibt es dort noch weitere steile Routen in den Schwierigkeitsgraden zwischen 6c+ und "Projekt". Ein weitere lohnende Klettermöglichkeit ist der Kapuziner, ein freistehender Felsturm, der sich ebenfalls zur Linken des Eulengrats befindet. Die oben beschriebenen Klettereien sind durchwegs gut mit Bohrhaken abgesichert.

Angela on the 3rd pitchMatt on the 4th pitch of the Eulengrat 5cMatt on the 4th pitch of the Eulengrat 5cAlmost on the topThe Glatti FlueWaht a gorgeous viewSwitzerland_Eulengrat_091023_18The EulengratSwitzerland_Eulengrat_091023_4Switzerland_Eulengrat_091023_5Angela at the beginning of the Eulengrat (first or second pitch)Switzerland_Eulengrat_091023_7Switzerland_Eulengrat_091023_9

Weberlishöhle - Klettern im Prättigau

Das Klettergebiet "Weberlishöhle" befindet sich gut sichtbar auf der rechten Seite des Partnuntal und ist nebst den wunderschönen Mehrseillängentouren das einzige Sportklettergebiet im Tal. Nach einer Stunde gemütlichem Wandern erreicht man die 13 Routen in den Schwierigkeitsgraden von 6b bis 8a. Die Routen sind athletisch und befinden sich an einer speziellen, für dieses Tal untypischen Felswand.

Für Weekend-Gäste aus weiter entfernten Gegenden ist empfohlen am Samstag eine der eher plattigen, Leisten lastigen Mehrseillängentouren zu klettern und anschliessend am Sonntag nach Lust und Laune hier noch die letzten Energien zu verbrauchen. Somit kann auch eine längere Heimreise zeitlich und stressfrei angegangen werden.

Wenn man aber lieber ein Mal alleine,  ab von der Zivilisation, mit der Natur und dem Felsen verschmelzen möchte, ist dieser Klettergarten weniger geeignet.  Er befindet sich direkt an einem Wanderweg und daher wird man oft von Wandernden bewundert und sogar über das Klettern ausgefragt.

Das Klettern an der wärmenden Nachmittagssonne in einem wunderschönen Ambiente und die sehr gastfreundlichen Bündner sind weitere Pluspunkte. 
Kurz gesagt: "Es isch uuh nare hübsch!!" (Quelle: Einheimischer)

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Fritzland - Klettern im Remyparadis

Das Klettergebiet Engstlenalp ist auch bekannt unter dem Namen "Fritzland" und wurde in den Jahren 2001 und 2002 von den Gebrüdern Remy eröffnet. Das grosse, lang gestreckte Felsband beherbergt mittlerweile mehr als 80 Routen vor allem in den Schwierigkeitsgraden von 6a bis 6c. Aus diesem Grund hat das Klettergebiet auch den Übernamen „Perle des sechsten Grades“ erhalten. Abgesehen von vereinzelten, losen Steinen auf den Felsbändern ist die Felsqualität sehr gut. Routen wie Traffic 6a, Pégazus 7a, Fritzland 6c, Spiel mit mir 6b oder Ymer 6b+ gehören zu der allerbesten Routen in diesem Gebiet. Die Absicherung lässt keine Wünsche offen und ist plaisir tauglich. Der Zustieg ist innerhalb einer Stunde gut zu bewältigen. Vergleiche mit dem Hintisberg oder dem Ofen muss die Engstlenalp nicht scheuen!! Eine sehr lohnende Bereicherung im Berner Oberland.

EngstlenalpThe crag with some 80 routesBeat Brand in one of the nombrious routes in the 5th french difficultyDaniel Freudiger on the belay from Pégazus 7aSui_Engstlenalp_peg_fri_270909_13Sui_Engstlenalp_peg_fri_270909_14Daniel a last break before the roof of PégazusA pumpy travers to beginn...crossing, climbing, it's amazing!Sui_Engstlenalp_peg_fri_270909_20The first and only slabby steps of Fritzland 6cA perfect rock!! in Fritzland 6cAs in the near WendenThe beautiful lake... do not forget warm cloths

Föhnmauer - Der Wind bringt die Sonne zurück

Die Föhnmauer in der Nähe von Fläsch bei Bad Ragaz, ist ein idealer Kletterort, wenn sich der Herbstnebel langsam im Mittelland ausbreitet. Die warme Windströmung, die dort doch sehr oft anzutreffen ist, ist gerade im Herbst sehr willkommen. Dadurch kann man bei schönstem Sonnenschein die wunderbaren Routen, vorwiegend in den Schwierigkeitsgraden von 6b bis 7a, geniessen. Der Extremklassiker schlechthin ist sicher s’Entli 6b. Weitere oft begangene Touren sind Je suis 7a und Nemesis, ebenfalls 7a. Die Klassiker wurden alle in den späten 80er Jahren eingebohrt. Der Fels ist aber immer noch rauh und griffig. Für weitere, auch einfachere Routen ist der Matlusch ein lohnendes Ausflugsziel. Dieses Klettergebiet wird auf der Scalamalade-Areas Seite präziser beschrieben. Also raus aus dem Nebel und rein ins Vergnügen!!

s'Entli Scond pitchChrütlischwur 6c+Sämi Diener climbing the first pitch of s'Entli 6bSUI_Foehnmauer_090920_4Steep and beautiful the last pitch of s'EntliThe Föhnmauer

Der Rawyl, ein Sommerklettergebiet der Superlative!

Mit viel Gepäck reisten wir, Nikolay, Matt und Sämi, am vergangenen Samstagmorgen mit dem Zug nach Sion und anschliessend mit dem Postauto zur Barrage du Rawyl. Zu beiden Seiten dieses Stausees befinden sich die insgesamt fünf Sektoren des Klettergebiets Rawyl. Der Rawyl beherbergt über hundert technisch anspruchsvolle und ausdauernde Routen von 6a bis 8c+.
Nachdem wir unser Biwak-Material beim oberen Parkplatz deponiert hatten, stiegen wir hinunter zum Sektor Dégout et des couleurs. Der Fels ist in diesem Sektor oft horizontal geschichtet und leuchtet gelb-, blau-, und gräulich. Für einige der Routen ist ein 70m Seil unabdingbar. Run-outs vor dem Stand oder auch keinen Stand, aber dafür eine Glocke zum "Bimmeln", gehören im Rawyl zur Tagesordnung . Aber keine Angst, diese Routen sind so steil und hoch, dass bei dynamischem Sichern und etwas Vorsicht nichts passieren sollte:-)

Auch die Sektoren Paradis und Cry Baby bieten lange, ausdauernde und steile Routen. Weil diese beiden Sektoren aber gegen Süden ausgerichtet sind, kann dort erst ab etwa 16:00 Uhr geklettert werden.

Suitzerland_Rawyl_29.0809_7the upper parking spot - there are some easy routes on the wall behindNikolay on Grand public 8aNikolay on Fils de... 7bNikolay on Fils de... 7bNikolay on Fils de... 7bNikolay on Fils de... 7bNikolay on Grand public 8aNikolay on Grand public 8aNikolay on Grand public 8aNikolay on Grand public 8a

Klettertrip Klausenpass - Hinterglatten

Am Sonntagmorgen wurden wir von aufheulenden Motoren geweckt, die uns noch den ganzen Tag Ohrenschmerzen bereiten sollten.

Auch ohne Koffein im Blut meisterten wir den ungefähr dreiviertelstündigen Zustieg zu der imposanten Felswand ohne Probleme.
Unsere erste Wahl, die Route Nirvana 7a, war leider schon von einer italienischen Dreierseilschaft besetzt und so entschieden wir uns für die Route Königswasser 7a. Einige Passagen dieser Route sind leicht brüchig, sonst weisst die Route aber schöne, kleine, teilweise ziemlich scharfe Griffe auf. Nach einer genüsslichen Kletterpartie standen wir auf dem Gipfel und nahmen mit grosser Freude wahr, dass sich auf der anderen Seite eine zum Picknick einladende Wiese befindet. Was will man mehr als im grünen Gras liegen, die wärmenden Sonnenstrahlen in vollen Zügen geniessen und sich dabei noch an der wunderschönen Aussicht erfreuen!?

Improvised Climbing GearSämi on KoenigswasserCathrin and Sämi enjoying the sun on the topKlausenpassThe Italians on Nirvana 7aSämi on KoenigswasserThe Italians on Nirvana 7aSämi enjoy the trafficHinterglatten overview

Wenden - Sternschnuppe 6c+

 

Was für den Surfer Hawai, bedeutet für den Sportkletterer Wenden. Hoch über dem Sustenpass ist die Arena der Superlative.
AlpineSportkletterei mit gewaltigen Hackenabständen und sattenSchwierigkeitsbewertungen. Dafür Kalk-Deluxe mit einer grandiosenAussicht. Das Wendenfeeling eben!
Geplant war die Patent Ochsner,aber eine Finnische Seilschaft am Einstieg liess uns nach dem obligatenOchsner Kübel-Deckel-Sicherungspunkt nach rechts in die Sternschnuppeausweichen. Diese Route ist härter bewertet und vor allemhärter abgesichert. Mit Matthias Ruh hatte ich aber einen Kletterpartner,der noch einiges mehr drauf hat als die geforderten 6c+.
DieKletterei ist unglaublich ausgesetzt. Ein gesundes Stehvermögen hilftden auflegearmen Kalk zu überstehen. Spezifisch sind auch die rundenFingerlöcher.

Der Abstieg auf dieWendenalp ist genauso nahrhaft und gefährlich wie der Aufstieg.Neugierig, aber nicht unfreundlich werden wir von der einheimischenSteinbockfamilie beobachtet.

Ein unvergessliches Klettererlebnis.

by Fredy Rütti

switzerland_wenden_090726_11Matt on Sternschnuppe 6c+Matt on Sternschnuppe 6c+switzerland_wenden_090726_15switzerland_wenden_090726_2Fredy on Strenschnuppe 6c+Fredy on Strenschnuppe 6c+Fredy on Strenschnuppe 6c+switzerland_wenden_090726_25switzerland_wenden_090726_28Climbers on Padent Ochsner 7aswitzerland_wenden_090726_31switzerland_wenden_090726_35switzerland_wenden_090726_37switzerland_wenden_090726_38switzerland_wenden_090726_4switzerland_wenden_090726_5Matt on Sternschnuppe 6c+switzerland_wenden_090726_7switzerland_wenden_090726_9