Sportklettern

Weberlishöhle - Klettern im Prättigau

Das Klettergebiet "Weberlishöhle" befindet sich gut sichtbar auf der rechten Seite des Partnuntal und ist nebst den wunderschönen Mehrseillängentouren das einzige Sportklettergebiet im Tal. Nach einer Stunde gemütlichem Wandern erreicht man die 13 Routen in den Schwierigkeitsgraden von 6b bis 8a. Die Routen sind athletisch und befinden sich an einer speziellen, für dieses Tal untypischen Felswand.

Für Weekend-Gäste aus weiter entfernten Gegenden ist empfohlen am Samstag eine der eher plattigen, Leisten lastigen Mehrseillängentouren zu klettern und anschliessend am Sonntag nach Lust und Laune hier noch die letzten Energien zu verbrauchen. Somit kann auch eine längere Heimreise zeitlich und stressfrei angegangen werden.

Wenn man aber lieber ein Mal alleine,  ab von der Zivilisation, mit der Natur und dem Felsen verschmelzen möchte, ist dieser Klettergarten weniger geeignet.  Er befindet sich direkt an einem Wanderweg und daher wird man oft von Wandernden bewundert und sogar über das Klettern ausgefragt.

Das Klettern an der wärmenden Nachmittagssonne in einem wunderschönen Ambiente und die sehr gastfreundlichen Bündner sind weitere Pluspunkte. 
Kurz gesagt: "Es isch uuh nare hübsch!!" (Quelle: Einheimischer)

Switzerland_Patrnuntal_27.09.09_9Switzerland_Patrnuntal_27.09.09_1Switzerland_Patrnuntal_27.09.09_10Switzerland_Patrnuntal_27.09.09_11Switzerland_Patrnuntal_27.09.09_2Switzerland_Patrnuntal_27.09.09_3Switzerland_Patrnuntal_27.09.09_4Switzerland_Patrnuntal_27.09.09_5Switzerland_Patrnuntal_27.09.09_6Switzerland_Patrnuntal_27.09.09_7Switzerland_Patrnuntal_27.09.09_8

Fritzland - Klettern im Remyparadis

Das Klettergebiet Engstlenalp ist auch bekannt unter dem Namen "Fritzland" und wurde in den Jahren 2001 und 2002 von den Gebrüdern Remy eröffnet. Das grosse, lang gestreckte Felsband beherbergt mittlerweile mehr als 80 Routen vor allem in den Schwierigkeitsgraden von 6a bis 6c. Aus diesem Grund hat das Klettergebiet auch den Übernamen „Perle des sechsten Grades“ erhalten. Abgesehen von vereinzelten, losen Steinen auf den Felsbändern ist die Felsqualität sehr gut. Routen wie Traffic 6a, Pégazus 7a, Fritzland 6c, Spiel mit mir 6b oder Ymer 6b+ gehören zu der allerbesten Routen in diesem Gebiet. Die Absicherung lässt keine Wünsche offen und ist plaisir tauglich. Der Zustieg ist innerhalb einer Stunde gut zu bewältigen. Vergleiche mit dem Hintisberg oder dem Ofen muss die Engstlenalp nicht scheuen!! Eine sehr lohnende Bereicherung im Berner Oberland.

EngstlenalpThe crag with some 80 routesBeat Brand in one of the nombrious routes in the 5th french difficultyDaniel Freudiger on the belay from Pégazus 7aSui_Engstlenalp_peg_fri_270909_13Sui_Engstlenalp_peg_fri_270909_14Daniel a last break before the roof of PégazusA pumpy travers to beginn...crossing, climbing, it's amazing!Sui_Engstlenalp_peg_fri_270909_20The first and only slabby steps of Fritzland 6cA perfect rock!! in Fritzland 6cAs in the near WendenThe beautiful lake... do not forget warm cloths

Föhnmauer - Der Wind bringt die Sonne zurück

Die Föhnmauer in der Nähe von Fläsch bei Bad Ragaz, ist ein idealer Kletterort, wenn sich der Herbstnebel langsam im Mittelland ausbreitet. Die warme Windströmung, die dort doch sehr oft anzutreffen ist, ist gerade im Herbst sehr willkommen. Dadurch kann man bei schönstem Sonnenschein die wunderbaren Routen, vorwiegend in den Schwierigkeitsgraden von 6b bis 7a, geniessen. Der Extremklassiker schlechthin ist sicher s’Entli 6b. Weitere oft begangene Touren sind Je suis 7a und Nemesis, ebenfalls 7a. Die Klassiker wurden alle in den späten 80er Jahren eingebohrt. Der Fels ist aber immer noch rauh und griffig. Für weitere, auch einfachere Routen ist der Matlusch ein lohnendes Ausflugsziel. Dieses Klettergebiet wird auf der Scalamalade-Areas Seite präziser beschrieben. Also raus aus dem Nebel und rein ins Vergnügen!!

s'Entli Scond pitchChrütlischwur 6c+Sämi Diener climbing the first pitch of s'Entli 6bSUI_Foehnmauer_090920_4Steep and beautiful the last pitch of s'EntliThe Föhnmauer

Der Rawyl, ein Sommerklettergebiet der Superlative!

Mit viel Gepäck reisten wir, Nikolay, Matt und Sämi, am vergangenen Samstagmorgen mit dem Zug nach Sion und anschliessend mit dem Postauto zur Barrage du Rawyl. Zu beiden Seiten dieses Stausees befinden sich die insgesamt fünf Sektoren des Klettergebiets Rawyl. Der Rawyl beherbergt über hundert technisch anspruchsvolle und ausdauernde Routen von 6a bis 8c+.
Nachdem wir unser Biwak-Material beim oberen Parkplatz deponiert hatten, stiegen wir hinunter zum Sektor Dégout et des couleurs. Der Fels ist in diesem Sektor oft horizontal geschichtet und leuchtet gelb-, blau-, und gräulich. Für einige der Routen ist ein 70m Seil unabdingbar. Run-outs vor dem Stand oder auch keinen Stand, aber dafür eine Glocke zum "Bimmeln", gehören im Rawyl zur Tagesordnung . Aber keine Angst, diese Routen sind so steil und hoch, dass bei dynamischem Sichern und etwas Vorsicht nichts passieren sollte:-)

Auch die Sektoren Paradis und Cry Baby bieten lange, ausdauernde und steile Routen. Weil diese beiden Sektoren aber gegen Süden ausgerichtet sind, kann dort erst ab etwa 16:00 Uhr geklettert werden.

Suitzerland_Rawyl_29.0809_7the upper parking spot - there are some easy routes on the wall behindNikolay on Grand public 8aNikolay on Fils de... 7bNikolay on Fils de... 7bNikolay on Fils de... 7bNikolay on Fils de... 7bNikolay on Grand public 8aNikolay on Grand public 8aNikolay on Grand public 8aNikolay on Grand public 8a

Klettertrip Klausenpass - Hinterglatten

Am Sonntagmorgen wurden wir von aufheulenden Motoren geweckt, die uns noch den ganzen Tag Ohrenschmerzen bereiten sollten.

Auch ohne Koffein im Blut meisterten wir den ungefähr dreiviertelstündigen Zustieg zu der imposanten Felswand ohne Probleme.
Unsere erste Wahl, die Route Nirvana 7a, war leider schon von einer italienischen Dreierseilschaft besetzt und so entschieden wir uns für die Route Königswasser 7a. Einige Passagen dieser Route sind leicht brüchig, sonst weisst die Route aber schöne, kleine, teilweise ziemlich scharfe Griffe auf. Nach einer genüsslichen Kletterpartie standen wir auf dem Gipfel und nahmen mit grosser Freude wahr, dass sich auf der anderen Seite eine zum Picknick einladende Wiese befindet. Was will man mehr als im grünen Gras liegen, die wärmenden Sonnenstrahlen in vollen Zügen geniessen und sich dabei noch an der wunderschönen Aussicht erfreuen!?

Improvised Climbing GearSämi on KoenigswasserCathrin and Sämi enjoying the sun on the topKlausenpassThe Italians on Nirvana 7aSämi on KoenigswasserThe Italians on Nirvana 7aSämi enjoy the trafficHinterglatten overview

Wenden - Sternschnuppe 6c+

 

Was für den Surfer Hawai, bedeutet für den Sportkletterer Wenden. Hoch über dem Sustenpass ist die Arena der Superlative.
AlpineSportkletterei mit gewaltigen Hackenabständen und sattenSchwierigkeitsbewertungen. Dafür Kalk-Deluxe mit einer grandiosenAussicht. Das Wendenfeeling eben!
Geplant war die Patent Ochsner,aber eine Finnische Seilschaft am Einstieg liess uns nach dem obligatenOchsner Kübel-Deckel-Sicherungspunkt nach rechts in die Sternschnuppeausweichen. Diese Route ist härter bewertet und vor allemhärter abgesichert. Mit Matthias Ruh hatte ich aber einen Kletterpartner,der noch einiges mehr drauf hat als die geforderten 6c+.
DieKletterei ist unglaublich ausgesetzt. Ein gesundes Stehvermögen hilftden auflegearmen Kalk zu überstehen. Spezifisch sind auch die rundenFingerlöcher.

Der Abstieg auf dieWendenalp ist genauso nahrhaft und gefährlich wie der Aufstieg.Neugierig, aber nicht unfreundlich werden wir von der einheimischenSteinbockfamilie beobachtet.

Ein unvergessliches Klettererlebnis.

by Fredy Rütti

switzerland_wenden_090726_11Matt on Sternschnuppe 6c+Matt on Sternschnuppe 6c+switzerland_wenden_090726_15switzerland_wenden_090726_2Fredy on Strenschnuppe 6c+Fredy on Strenschnuppe 6c+Fredy on Strenschnuppe 6c+switzerland_wenden_090726_25switzerland_wenden_090726_28Climbers on Padent Ochsner 7aswitzerland_wenden_090726_31switzerland_wenden_090726_35switzerland_wenden_090726_37switzerland_wenden_090726_38switzerland_wenden_090726_4switzerland_wenden_090726_5Matt on Sternschnuppe 6c+switzerland_wenden_090726_7switzerland_wenden_090726_9

Miéville - Bas Valais

Im Rhonetal, zwischen Miéville und La Balmaz, befindet sich die markante, ungefähr 100m hohe Felswand von Miéville. Diese Wand wurde im Jahr 1981 u.a. durch L. Monnet und L. Abbet eingerichtet.

Nach einem relativ kurzem Zustieg, standen Sandro und ich unter dieser rötlich schimmernden Granitwand, die durch und durch mit Rissen, Verschneidungen und Aufschwüngen geschmückt ist. Im Sektor B angelangt, entschieden wir uns für die vier Seillängen der Route Adrénaline (6b, 6c, 7b, 6b). Was für eine tolle Route! Was wünscht man sich noch mehr als gute Griffe und Risspassagen in senkrechtem bis leicht überhängendem Fels. Dazu kommt noch, dass die Route durchwegs gut abgesichert ist.

Switzerland_Miville_090725_10Switzerland_Miville_090725_11Matt on Adrenaline 7bMatt on Adrenaline 7bMatt on Adrenaline 7bSwitzerland_Miville_090725_15Switzerland_Miville_090725_16Switzerland_Miville_090725_17Matt on Adrenaline 7bSwitzerland_Miville_090725_3Switzerland_Miville_090725_4Sandro on Adrenaline 7bSwitzerland_Miville_090725_7Switzerland_Miville_090725_8Switzerland_Miville_090725_9

Klettertag im Nationalpark Paklenica

Der Nationalpark Paklenica ist ein Nationalpark im Velebit-Gebirgsmassiv, welches ungefähr 30 km nordöstlich der Stadt Zadar an der kroatischen Adria liegt. Der Nationalpark verfügt über ein grosses Klettergebiet mit Routen in allen Schwierigkeitsgraden.
Hohe Wände und zerklüftete Felsnadeln zieren das Tal auf beiden Seiten. Zwischen den nackten Felsen befinden sich schattenspendende Bäume, die als lebende Sonnenschirme den Kletternden gemütliche Sicherungsplätze bieten. Das ausgetrocknete Bachbett ist für einige Sportklettereien und Mehrseillängen-Touren der Ausgangspunkt zu atemberaubenden Abenteuern.

Direkt neben dem Hauptparkplatz befindet sich eine einfache, aber überaus lohende, teilweise sogar luftige Gratkletterei, bei jener der Nervenkitzel garantiert ist. Auch wenn die Route Nosorog nur mit einem 4b angegeben wird, weist die Route doch einige ausgesetzte und zum Teil überhängende Kletterpassagen auf.

aKroatien_paklenica_090710_3bKroatien_paklenica_090710_2Angela on the first pitch of Nosorog 4bMatthias climbing the 5th pitch of Nosorog 4bCroatia_Paklenica_090710_11Croatia_Paklenica_090710_12Croatia_Paklenica_090710_2Croatia_Paklenica_090710_3Croatia_Paklenica_090710_4Croatia_Paklenica_090710_5Croatia_Paklenica_090710_6Croatia_Paklenica_090710_7Croatia_Paklenica_090710_8Croatia_Paklenica_090710_9

Bolti - Neuer Top Klettergarten im Simmental

Das Simmental war bis anhin eher dünn ausgestattet mit Klettergärten in Tal nähe. Somit ist das Bolti, ein wirklich überraschend toller Klettergarten, nun erster Gesprächsstoff unter den Kletternden in der weiteren Region. Auch ich (Guido) und Angelo zogen nun los um die neuen Routen zu klettern. Ich kann euch nur sagen: ein Genuss!! Da alle Touren neu sind, sollte der Sichernde besser noch einen Helm tragen bis in allen Touren keine losen Steine mehr vorhanden sind.

Zum Topo, welches auf der Homepage von Chrigu Mauerhofers Industriekletterfirma www.toprope.ch publiziert ist. Die Routen wurden durch André Nyffeler, Mathias Wenger, Tamino Cordeiro und Tom Hofmann eingerichte.

Megusta - Mehrseillängenklassiker in der Ostschweiz

Megusta ist eine rassige und sehr schöne Mehrseillängenroute am Ellhorn. Die Route wurde im Jahre 2001 von Thomas Wälti  eingebohrt und wird häufig durchklettert. 10 Fussminuten entfernt befindet sich die Föhnmauer, in welcher es weitere sehr lohnende Klettereien gibt. Die Route Megusta ist sehr gut abgesichert. Aus diesem Grund ist es auch für technisch eher schwache Kletternde möglich, die zum Teil trittarme Kletterei bis ans Ende der Tour mit Hakenhilfe zu bewältigen. Die Kletterei ist nicht so luftig wie im Topo versprochen, jedoch darf man die Route gerne auf 3 Sterne upgraden. Es gibt nur eine kurze brüchige Stelle, die jedoch bereits gut gesäubert ist. Die Route ist herrvorragend zum Abseilen eingerichtet.

Das Wetter zeigte sich leider an diesem Wochenende sehr schwül bei bedecktem Himmel. Auch sonst sind der Herbst, Winter und der Frühling die besseren Jahreszeiten um hier zu klettern. Während dem Klettern von einigen Regentropfen begleitet, lachte zum Schluss dann doch noch die Sonne vom Himmel.

Zum Topo der Route und weiteren Topos von Thomas Wälti zu finden auf seiner Homepage www.megusta.ch

Start of Megusta, 7pitches, 7a+Climbers in Megusta, 3th pitch 6bCH_Biotop_090712_11Climbers in the 7a+ pitchSämi on the first pitch from Megusta 6bCH_Biotop_090712_4Sämi on the third pitch also 6bCH_Biotop_090712_6Guido on the last awesome pitch 6cCH_Biotop_090712_8View from the top