Routenbohren in Balsthal Chluser Roggen

Bei so heissen Temperaturen wird es schwierig sich am Fels aufzuhalten. Darum hier einige Gedanken und Eindrücke vom Routenbohren. Ich (Guido) bohre nun seit zwanzig Jahren neue Routen, will heissen gleich 4 Jahre nach dem ich begann zu klettern wuchs das verlangen selber Linien als erster zu beklettern. Die ersten Routen waren mehr eine Spielwiese und es war im Nachhinein auch richtig diese nicht zu veröffentlichen. Weiter Zustieg, einzelne Routen an weit auseinander liegenden Pfeilern. Ab dem Millennium richtete ich dann erste Mehrseillängenrouten von unten ein. Da erlebte ich die ersten richtigen Adrenalinschübe beim Klettern! Im Klettergarten geht es da schon bedeutend gemütlicher zu und her, da Routen meist von oben eingebohrt werden und es ist so vor allem eine Fleissarbeit. Routenbohren heisst immer Abenteuer. So habe ich nun viele Baustellen. Eine davon ist eine wo ich immer wieder zurückkehre da nicht weit von zuhause. Balsthal/Klus mit den gewaltigen Felsfluchten des Chluser Roggen. Wer träumt nicht elegant durch die schier endlosen Pfeilerfluchten eine neue freikletterbare Linie zu bohren. Einmal ist es mir bereits gelungen, am Ostpfeiler mit der Oceanblue 7a+. Es bleiben noch der Direkte Pfeiler und der ach so brüchige Westpfeiler. Für weitere Abenteuer ist gesorgt!
Immer noch ein kleines Abenteuer, aber bedeutend gemütlicher, die A côté 6a+ /4 kurze SL. Sie wurde mit einem zusätzlichen Bohrhaken ausgerüstet. Somit ist die exponierte Stelle in der 4c nun bedeutend entschärft. Des Weiteren wurden alle störenden Büsche und Grasbüschel entfernt oder zurückgeschnitten und loses Gestein entfernt.
Somit gibt es immer wieder neue Routen zu entdecken! Ob nah oder fern!

Alter Klettergarten Platte, Balsthal, Deutschweizer Jura, SwitzerlandSecret spot, Deutschweizer Jura, SwitzerlandCes soirées-là 7a+, Höchstböde, Kiental, Berner Oberland, SwitzerlandSchwarzmönch Projekt, Stechelberg, Berner Oberland, Switzerland