Training an den Zähnen (Farnernzähne)

Ein Frühlingstag an den Farnernzähne.
Zum Auftakt der nun endlich, endlich trockenen Saison eine Hardcore Session an den Zähnen. Man munkelt auch 10 Jahre nach der Resterschliessung, dass wieder neue Felsen entstanden sind und darin neue Routen. Ausgeklettert ist nie. Die Zähne überraschen immer wieder. Daher braucht es mehr freie Tage denn ansonsten wird dem Ziel nie die Linie überschritten.
Und das wäre ja schade im besten Klettergebiet der Welt!

Damit das Training nicht nur an den Zähnen Spass macht hier ein par Tipps und Tricks!

Haben wir nun in der Halle den, sagen wir Grad 6c gefestigt, dann geht es gleich draussen an diesen Grad. Doch draussen locken uns die 7a. Doch diese wollen nicht klappen. Woran liegt es?
Oft vergessen wir die Halle hat sehr viele zu gute Stehpositionen. Diese fehlen draussen. Oft muss mühsam und kräftezerrend umgetreten werden um weiterzugreifen und gleich wieder umgetreten werden um weiterzugreifen. Wir denken wenn dann die ersten 7a gehen, geht bald auch 7b. Doch hier gibt es einen grossen Unterschied. In eine 7b muss oft viel mehr investiert werden da die Griffe draussen bedeutend schlechter sind als drinnen in der Halle, und stehen ist auch nicht das gelbe vom Ei.
Hier zählt nicht zu stark forcieren am Fels. Zum Beispiel sollte das Pyramidenkonzept immer beachtet werden: Heisst in etwa: 40 Routen im 6c, 19 im 7a, und nur 3 im 7b! Das ist eine empfohlene Verteilung um Kletterfortschritte zu forcieren. Mehr macht keinen Sinn da in den schweren Routen bei zu intensivem Versuchen die Verletzungsgefahr zu gross ist. Der Kletterflow und das Bewgungsrepertoir ist weit wichtiger am Fels als das krampfhafte Versuchen. Maximalkraft und Fingerkraft werden nebenbei trainiert. Mental verlangt der Fels auch bedeutend mehr als die Halle. Die Route muss genau einstudiert sein. Dies geschieht meist von oben nach unten. Da oben die Züge genau passen müssen da bereits das Laktat sich bemerkbar macht in den Unterarmen.

Klettern heisst Freude haben, und eine schöne Linie wollen wir immer klettern egal wie schwer. Darum gilt auschecken in einem höheren Schwierigkeitsgrad ist immer auch ein gutes Mittel zum Training. Hier kann oft im Toprope geklettert werden um sich langsam vorzutasten.
So wie Jan und ich (Guido) an den Zähnen. Es hat Spass gemacht und jetzt wird trainiert. Draussen am Fels, denn nur der Fels gibt Kraft für den Fels!

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