Bärecup Regiocup

Die alljährlichen Regiocups Langnau und Sumiswald sind seit mehr als fünfzehn Jahre fester Bestandteil im Kletterkalender der jungen Wilden und enthousiastischen Klettern. Es ist spannend zu sehen wie sich auch die Regiocups dem Wandel der Zeit stellen. Dies zum Vorteil von allen Teilnehmern. Darum hier ein Lobesbericht an die Regiocups aus Sicht eines Teilnehmers. (Guido)
Der Spassfaktor wie auch der Muskelkater ist maximal! Man geht aus der Komfortzone in den Modus über „einer höher geht immer!“ Allez, ist nur der Vorname, gepumpt oder nicht, hier wird nochmals alles ausgepresst was geht, dies notabene auch unter den Augen der zahlreichen Zuschauer.
Regiocup heisst mitmachen um weiterzukommen. Und dies wortwörtlich! Mit der neuen Openkategorie welche im Verlauf der letzten Jahre eingeführt wurde eröffnet sich auch Klettern mit Niveau 6a-7a ein gehöriges Erlebnis der Kletterkunst wie sie sonst nur selten geboten wird.
Die Routen sind immer wieder wahre Meisterwerke welche in einem normalen Kletterbetrieb selten zu finden sind. Der Wettkampfmodus, flash Modus, führt dazu das die Routen genau betrachtet und Kletterer darin genau betrachtet werden. Die Grundvoraussetzung um besser zu klettern! In der besten Kletterliteratur wird uns immer wieder eingeflösst: Es Bedarf zunächst der gedanklichen Erfassung der Kletterbewegungen. Dies geht bei einem normalen Hallenklettertraining meist vergessen. Erst draussen am Fels gewinnt die Feinplanung wieder an Wichtigkeit. So ist in einem Wettkampfumfeld vieles anders und gerade desshalb so richtig! Genaue Griffabfolge, Bewegungsabfolge, Einhängpositionen, Schüttelpositionen, Schnellkletterstellen.
Unsere Fehlgriffe oder unser Erfolg ist so doch toll zu erleben wenn wir wissen ein Wettkampf ist nicht nur ein Wettkampf im Jetzt sondern bereits ein Schritt für einen neuen Erfolg in der Zukunft, sei es draussen am Fels in einer bestimmten Route oder ein Hallenklettertraining wo wir in einen neuen Schwierigkeitsgrad vorstossen können.